2001


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    (XIX-XX .)?
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       .
60.    ,    
    ,       .

1        ..
      : Kohldampf schieben (  
    ).


2        ..
      : frei von der Leber weg reden
    (  , ).


3        ..
      : den Nagel auf den Kopf treffen
    (   ,   ).


4        ..
      : Mir fiel ein Stein vom Herzen ( 
       ).


5        ..
      : sich den Kopf zerbrechen ( 
    ).


6        ..
      : Einem geschenkten Gaul sieht man
    nicht ins Maul (     ).


7        ..
      : Lgen haben kurze Beine (  
    ).


8        ..
      : Neue Besen kehren gut (  
     ).


9        ..
      : Eulen nach Athen tragen (  
      ).


10        ..
      : Steine in den Weg legen (
      ).


11        ..
      : gro ung klein (  ).


12        ..
      : Nur der verdient die Freiheit wie das
    Leben, wer tglich sie erkmpfen muss (     ,
           ).


13        ..
      : bung macht den Meister ( 
     ).


14        ..
      : den Rubikon berschreiten (
    ).


15        ..
      : unsere Kchenfee (, ).


16        ..
      : Manahmen treffen ( ).


17        ..
      : Da liegt der Hund begraben! ( 
     ).


18        ..
      : leeres Stroh dreschen (  
    ,     ).


19        ..
      : das muss man ihm lassen (  
     ).


20        ..
      : gesagt  getan ( - ).

61.     : Da liegt der Hund begraben!
62.     : mit jemand anbinden
63.     : Er hat einen langen Arm
64.     : das Kind mit dem Bade
    ausschtten
65.     : einen Bock zum Gtrner
    machen
66.     : eine Schlange an seinem
    Busen genhrt!
67.     : weder Fisch noch Fleisch
68.     : mit dem falschen (linken)
    Fu zuerst aufstehen
69.     : etwas an die groe Glocke
    hngen
70.     : Die Haare stehen mir zu
    Berge
71.     : Das geht auf keine Kuhhaut!
72.     : Sie verleben ihre
    Flitterwochen
73.     : leeres Stroh dreschen
74.     : Ein faules Ei verdirbt den
    ganzen Brei
75.     : Er ist eine Flasche
76.     : Haare auf den Zhnen haben
77.     : sich Rosinen aus dem Kuchen
    klauben
78.     : Ist sie aber etepetete
79.     : wie Muse in der Speckseite
    leben
80.     : kaum aus dem Ei gekrochen

1     :      ; 
    


2     :    ;
       


3     :     
    


4     :    


5     :  -  


6     :      


7     :  ; - 


8     :     


9     :    


10     :   


11     :    


12     :     
    


13     :   


14     :      


15     :    
    


16     :      


17     :  - 


18     : ,  !


19     :    


20     :  ()  
     


21     : Besser ein Spatz in der
    Hand als eine Taube auf dem Dach.


22     : Morgenstunde hat Gold im
    Munde.


23     : Ein Unglck kommt selten
    allein.


24     : Lgen haben kurze Beine.


25     : Eine Schwalbe macht noch
    keinen Sommer.


26     : Wer den Wein trinkt, muss
    auch die Hefe trinken.


27     : Wie der Abt, so die Brder.


28     : Es ist nicht alles Gold,
    was glnzt.


29     : Aller Anfang ist schwer.


30     : Wer anderen eine Grube
    grbt, fllt selbst hinein.


31     : Der Apfel fllt nicht weit
    vom Stamm.


32     : Viele Kche verderben den
    Brei.


33     : Gleiche Brder, gleiche
    Kappen.


34     : Reden ist Silber, Schweigen
    ist Gold.


35     : Wer die Wahl hat, hat die
    Qual.


36     : In der Krze liegt die
    Wrze.


37     : Der erste Gedanke ist nicht
    immer der beste.


38     : Wer zuletzt lacht, lacht am
    besten.


39     : Stille Wasser sind tief.


40     : Wer zwei Hasen zugleich
    hetzt, fngt keinen.



                         
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    ?

21        ..
      : Da liegt der Hund begraben! ( 
     ).

84.     : das Kind mit dem Bade
    ausschtten

1     :  -
    


2     : Wie der Herr, so der Knecht.



                                                               . 
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86.        ?    
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22        ..
      : gro ung klein (  ).

87.     : Da liegt der Hund begraben!

1     :   


2     : Ein Unglck kommt selten
    allein.



                                                               . 
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 2.     .
88.        ?
89.     ,    XIX ,
     ?

23        ..
      : Wo denken Sie hin! (   
    !).

90.     : den Ast absgen, auf dem man
    sitzt

1     :      


2     : Wer den Wein trinkt, muss
    auch die Hefe trinken.



                                                               . 
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 3.     .
91.      ?
92.        . ?

24        ..
      : Kohldampf schieben (  
    ).

93.     : Die Haare stehen mir zu
    Berge

1     :    ;
       


2     : Neue Besen kehren gut.



                                                               . 
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 4.     .
94.      .. ?  
     ;  .
95.       ?    
      . ?

25        ..
      : unsere Kchenfee (, ).

96.     : Wers glaubt, wird selig!

1     :     


2     : Ende gut, alles gut.



                                                               . 
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 5.    .
97.        
     ?
98.       , 
      ?

26        ..
      : das muss man ihm lassen (  
     ).

99.     : Potemkinsche Drfer bauen

1     :    


2     : Der erste Gedanke ist nicht
    immer der beste.



                                                               . 
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                                    7

 6.      ?
100.     
     ?  .
101.      ,  
        ,   
     .

27        ..
      : Steine in den Weg legen (
      ).

102.     : kaum aus dem Ei gekrochen

1     :    


2     : Wer anderen eine Grube
    grbt, fllt selbst hinein.



                                                               . 
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 7.     .
103.      ?
104.      ,  
     ,  ?

28        ..
      : Mir fiel ein Stein vom Herzen ( 
       ).

105.     : jemanden einen Brendienst
    erweisen

1     :     


2     : Wer zuletzt lacht, lacht am
    besten.



                                                               . 
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 8.       .
106.       .    . ?
107.        
     ?

29        ..
      : Einem geschenkten Gaul sieht man
    nicht ins Maul (     ).

108.     : weder Fisch noch Fleisch

1     :      
    !


2     : Wer A sagt, muss auch B
    sagen.



                                                               . 
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                                   10

 9.    .
109.       ?
110.          
    ?

30        ..
      : alt und jung (  , ).

111.     : Sie verleben ihre
    Flitterwochen

1     :    ;  
     


2     : Wer die Wahl hat, hat die
    Qual.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   11

10.     .
112.       
    .
113.       ?

31        ..
      : Lgen haben kurze Beine (  
    ).

114.     : etwas an die groe Glocke
    hngen

1     :     
    


2     : In der Krze liegt die
    Wrze.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   12

11.     .
115.       ?
116.        
      -    
    (XIX-XX .)?

32        ..
      : Wer nicht arbeitet, soll auch nicht
    essen (  ,   ).

117.     : wie Muse in der Speckseite
    leben

1     :  - 


2     : Eine Schwalbe macht noch
    keinen Sommer.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   13

12.      .
118.         
    ?
119.      ?      
     ?

33        ..
      : bung macht den Meister ( 
     ).

120.     : sich Rosinen aus dem Kuchen
    klauben

1     :    


2     : Besser ein Spatz in der Hand
    als eine Taube auf dem Dach.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   14

13.    .
121.       
    ?   ;  .
122.          
        ?

34        ..
      : den Rubikon berschreiten (
    ).

123.     : eine Schlange an seinem
    Busen genhrt!

1     :  ()  
     


2     : Es ist nicht alles Gold, was
    glnzt.



                                                               . 
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                            . . 

                                   15

14.      ?
124.          
     ?
125.       ,
       ?

35        ..
      : wie Gott in Frankreich leben (
        ).

126.     : Er hat einen langen Arm

1     :  -  


2     : Wer den Pfennig nicht ehrt,
    ist des Talers nicht wert.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   16

15.    .
127.   .      ?
128.         
     ?

36        ..
      : Neue Besen kehren gut (  
     ).

129.     : Er ist eine Flasche

1     :   


2     : Wie der Abt, so die Brder.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   17

16.     ?
130.   ,    ?
     .
131.        
          ?

37        ..
      : leeres Stroh dreschen (  
    ,     ).

132.     : wie Gott in Frankreich
    leben

1     : ,  !


2     : Stille Wasser sind tief.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   18

17.     .
133.     ?  
    ;   .
134.       ,
       ?

38        ..
      : Eulen nach Athen tragen (  
      ).

135.     : zittern wie Espenlaub

1     :  () -


2     : Man soll den Tag nicht vor
    dem Abend loben.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   19

18.     .
136.      ?
137.       
    ?

39        ..
      : Das ist des Pudels Kern! (  
     !).

138.     : etwas auf gut Glck machen

1     :    


2     : Wo gehobelt wird, da fallen
    Spne.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   20

19.      .
139.      
    ?
140.       ?

40        ..
      : Fleisch und Blut (  ).

141.     : Das geht auf keine Kuhhaut!

1     :     


2     : Reden ist Silber, Schweigen
    ist Gold.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   21

20.    .
142.     . ?
143.         ?

41        ..
      : den Nagel auf den Kopf treffen
    (   ,   ).

144.     : berspanne den Bogen nicht!

1     :   


2     : Wer zwei Hasen zugleich
    hetzt, fngt keinen.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   22

21.     .
145.       .    
       ?
146.    ,    
    ,       .

42        ..
      : sich den Kopf zerbrechen ( 
    ).

147.     : Ist sie aber etepetete

1     :      


2     : Ein voller Bauch studiert
    nicht gern.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   23

22.      ?
148.       ?
     .
149.            
    ?

43        ..
      : Manahmen treffen ( ).

150.     : mit jemand anbinden

1     :    ; 
    


2     : Aller Anfang ist schwer.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   24

23.    .
151.       
    ?
152.      ,  
       .

44        ..
      : auf Schusters Rappen ().

153.     : Ein faules Ei verdirbt den
    ganzen Brei

1     :    
    


2     : Wer das Pferd will, muss
    auch die Zgel nehmen.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   25

24.    .
154.   ,   
    ?  .
155.        
     ?

45        ..
      : Schritt fr Schritt (  ).

156.     : Haare auf den Zhnen haben

1     :      ; 
    


2     : Morgenstunde hat Gold im
    Munde.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   26

25.    .
157.        
      ( )?
158.         
         ?

46        ..
      : Nur der verdient die Freiheit wie das
    Leben, wer tglich sie erkmpfen muss (     ,
           ).

159.     : jemand etwas anhngen

1     :    


2     : Lgen haben kurze Beine.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   27

26.     .
160.        ?
161.         ?
      ,     ?

47        ..
      : frei von der Leber weg reden
    (  , ).

162.     : auf groem Fue leben

1     :    


2     : Gleiche Brder, gleiche
    Kappen.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   28

27.     ?
163.      
    ?   .
164.       ?     
      ?    ?

48        ..
      : Perlen vor die Sue werfen (
      ).

165.     : mit dem falschen (linken)
    Fu zuerst aufstehen

1     :      


2     : Ein Sperling in der Hand ist
    besser als eine Taube auf dem Dach.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   29

28.      ?
166.       ?
167.     (-  -
    )       ?

49        ..
      : den Mephisto spielen ().

168.     : einen Bock zum Gtrner
    machen

1     :     
    


2     : Der Apfel fllt nicht weit
    vom Stamm.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   30

29.      ?
169.       ?  
    .
170.          XVII-XVIII .?

50        ..
      : gesagt  getan ( - ).

171.     : leeres Stroh dreschen

1     :  ; - 


2     : Viele Kche verderben den
    Brei.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   31

30.    .
172.        
    ?
173.          
    ?

51        ..
      : das muss man ihm lassen (  
     ).

174.     : Da liegt der Hund begraben!

1     :     
    


2     : Neue Besen kehren gut.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   32

31.    ?
175.        ?
         ?
176.        
      -    
    (XIX-XX .)?

52        ..
      : Schritt fr Schritt (  ).

177.     : den Ast absgen, auf dem
    man sitzt

1     :      


2     : Wer den Wein trinkt, muss
    auch die Hefe trinken.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   33

32.      .
178.      .. ?  
     ;  .
179.         ?

53        ..
      : gesagt  getan ( - ).

180.     : Er ist eine Flasche

1     : ,  !


2     : Morgenstunde hat Gold im
    Munde.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   34

33.     ?
181.        ..
         ?  
    .
182.         ?
      ,     ?

54        ..
      : gro ung klein (  ).

183.     : kaum aus dem Ei gekrochen

1     :    


2     : Aller Anfang ist schwer.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                            . . 

                                   35

34.    .
184.         
    ?
185.    ,    
    ,       .

55        ..
      : Einem geschenkten Gaul sieht man
    nicht ins Maul (     ).

186.     : Das geht auf keine Kuhhaut!

1     :  ; - 


2     : Wer die Wahl hat, hat die
    Qual.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                    
                   . .   


 1.   .    "". 
     .
 2. ,     .
 3. ,     .
 4.   .   .
 5.       . 
        .
 6.      .   .
 7.   .    
          .
 8.    .
 9.       .   .
10.       .
11.      .   .
12.    . ,   
     .
13.    .
14.   .
15.     .  
       .
16.    .     
       .
17.       ,   
    . ""   .
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     ,     . 
     .
19. .      .
20.   . . .   
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21.   .
22.   .   .
23. - .
24.      .   , 
       .      
     .
25.    .  "  ".
26.    .
27.   . ,     - 
    .
28.     .
29.   .    .
30.       .
31. ,    .   .
32.      .
33.          .
34.       .
35.    .
36.     .
37.   ,     
    .  .
38.      .     
    (.),     .    .
39.   .  ,   
    .     ?
40.       .  
      .
41.       ,
       .
42.     .
43.    .    ,  
    . .
44.   .   .   .
45.  .   . 
     .
46.       .
47.     (  
    ).
48.     ( 
     ).     ,
        .
49. ,        
       .
50.      .
51.   .
52.     ,   .
53.    .
54. Mind-Map.

56 

                Eine Woche ihrer Ferien nutzten 32 franzsische Schler aus
    Amiens Ende Februar zu einer Reise ins Ruhrgebiet. Jeder kam auf
    Einladung einer deutschen Familie, die sich bereit erlklrt hatte, eine
    Woche lang einen franzsischen Jugendlicher aufzunehmen. Das Angebot war
    so gro, da wir gar nicht alle Einladungen annehmen konnten.

                Jeder trug in der Hand einen Koffer voll Sachen, als ob er
    in die Wste fahren wrde, und im Kopf ein ganzes Paket von Vorurteilen:
    Die meisten fuhren zum erstenmal nach Deutschland und also ins
    Ungewisse.

                Um auf alle Flle berleben zu knnen, fragten die Schler
    vor dem Aussteigen noch ganz schnell nach den notwendigsten Vokabeln,
    wie: "Ich habe Hunger, ich habe Durst." Und wie eigentlich sollte man
    sich auf dem Bahnsteig begren: Sollte man sich kssen, nach
    franzsischer Sitte? Oder war das unangebracht?

    1) Das ist ein am Anfang eines groen Textes stehende Auszug. Wie meinen
    Sie, wruber knnte die Verfasserin weiter schreiben?

    2) Stellen Sie sich mglichst viele Fragen (Wie? Wer? Was? Wohin? Wie
    viele? usw.) ber diesen Textauszug.

    3) Schreiben Sie eine mgliche berschrift zu diesem Textauszug.


57 

    Begeistert waren sie vom Karneval: Da sich da jeder amsiert; da vom
    Baby im Kinderwagen bis zum Opa alle verkleidet waren; da die ganze
    Bevlkerung mitmacht. Und die unseren hatten sich schlielich auch
    verkleidet und fanden das toll (vor der Abfahrt wollten sie nicht). Sie
    kamen auch auf verschiedene Partys, wo es meistens sehr schn war; und
    sie fanden, da so ein Karneval in Frankreich eingefhrt werden sollte.

    Erstaunt waren unsere Schler ber die Schnheit der Schulgebude, ihre
    Sauberkeit, erstaunt ber die fast luxurise Ausstattung, zum Beispiel
    die Tafeln, die sich verschieben lassen, die Waschbecken in jedem
    Klassenzimmer, die Fernsehapparate, die die Experimente der Lehrer in
    den technischen Fchern wiedergeben, damit alle Schler folgen knnten
    ... Es war in dieser Hinsicht, mit unserer Schule verglichen, ein
    Paradies.

    1) Stellen Sie sich mglichst viele Fragen (Wer? Was? Wie viele? Wohin?
    Woher? Wo? Von wem? usw.) ber diesen Text.

    2) Stellen Sie fest, ob dieser Text Informationen zu folgenden Themen
    enthlt:

    3) die deutsche Literatur;

         ) die Ausstattung der Schulgebude;

         ) die Polizei. Wenn Sie welche finden, unterstreichen Sie bitte im
    Text.

         ) Welche Themen werden in diesem Text behandelt?


58 

    Um so mehr erstaunt waren unsere Schler ber das Benehmen der deutschen
    Schler im Unterricht. Sie glaubten ihren Augen nicht, als sie Mdchen
    sahen, die mitten im Unterricht ihr Strickzeug hervorholten, da Schach
    gespielt wurde, da man sich unterhielt oder a, whrend der Lehrer
    sprach. Es waren ganz andere Unterrichststunden als bei uns; es wurde
    viel mit dem Lehrer diskutiert und es wurden wenig Notizen gemacht (im
    Gegensatz zu Frankreich, wo die Schler immer den Stift in der Hand
    haben), eigentlich insgesamt sehr gemtliche Stunden.

        Die unseren beneiden die Organisation des deutschen Schulsystems:
    Man braucht die Straenbahn oder den Bus fr die Fahrt zur Schule nicht
    zu bezahlen. Unterricht findet nur am Vormittag statt, was viel freie
    Zeit lt fr die Lieblingsbeschftigungen. Aber der Gesamteindruck ist,
    da es im Unterricht doch zu lasch zugeht. Der Lehrer, bis auf ein paar,
    die Disziplin verlangten, seien zu gutmtig, meinten die Schler. Das
    bermte Klischee von deutscher Disziplin brckelte hier ab, und
    irgendwie waren die unseren darber enttuscht und reagierten ablehnend
    (was erstaunlich ist, wenn man sie im Alltag des franzsischen
    Schulsystems kennt).

    1) Welche Themen werden in diesem Text behandelt?

    2) Fllen Sie foldende Lcken aus.

    [pic]

    3) Beschreiben Sie Vorteile und Nachteile des deutschen Schulsystems.
    uern Sie dazu auch Ihre eigene Meinung.


59 

           Mit der Zulassung zum Studium erhlt der Studienbewerber das
    Recht, sich fr ein bestimmtes Semester fr ein oder mehrere
    Studienfcher an einer bestimmten Hochschule zu immatrikulieren, d.h.
    sich an dieser Hochschule als Student einzuschreiben. Auf dem
    Zulassungsbescheid sind die Bedingungen und Formalitten angegeben, die
    bei der Immatrikulation erfllt werden mssen. Wird die Zulassung z.B.
    von dem Bestehen einer Prfung abhngig gemacht (Prfung zur
    Feststellung der Hochschulreife oder Prfung zum Nachweis deutscher
    Sprachkenntnisse), so kann man erst immatrikuliert werden, wenn man die
    Prfung bestanden hat.

          Bei der Zulassung wird mitgeteilt, bei welcher Stelle in der
    Hochschule man sich immatrikulieren kann. Die Universittsmter haben
    unterschiedliche Bezeichnungen, wie z.B. Immatrikulationsamt,
    Studentensekretariat oder (speziell fr auslndische Studenten)
    Akademisches Auslandsamt.

    1) Will der Autor dieses Textes raten, informieren, eine Meinung uern
    oder mehreres zugleich? Finden Sie die Textstellen, an denen seine
    Absicht zu erkennen ist.

    2) Fr wen ist der Text geschrieben? Woran kann man das erkennen?

    3) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

           ) Man kann immatrikuliert werden unabhngig davon, ob man die
    Prfung zur Feststellung der Hochschulreife bestanden hat oder nicht.

           ) Die Universittsmter haben unterschiedliche Bezeichnungen.

           ) Das Universittsamt, das sich nur mit auslndischen Studenten
    befat, heit Alkademisches Auslandsamt.


60 

        Wenn alle im Zulassungsbescheid genannten Bedingungen erfllt und
    die erforderlichen Unterlagen vollstndig abgegeben sind, wird man
    immatrikuliert. Damit erhlt man alle Rechte und Pflichten eines
    Studenten.

         Mit der Immatrikulation erhlt man das Recht, Lehrveranstaltungen
    des gewhlten Studienfaches zu besuchen. Auerdem kann man die
    Universittseinrichtungen in Anspruch nehmen, die allen Studenten
    offenstehen, wie z.B. die Universittsbibliothek, soziale Einrichtungen
    und anderes. Man kann an akademischen Prfungen teilnehmen, wenn die
    Voraussetzungen der Prfungsordnungen erfllt sind. Zu den Rechten
    gehrt auch das aktive und passive Wahlrecht in der studentischen
    Selbstverwaltung.

          Welche Themen werden in diesem Text behandelt?

    1) Welche Rechte und Pflichten erhlt man mit der Immatrikulation?

    [pic]

    2) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


61 

    Das wichigste ist: Du mut dich mit anderen zusammentun! Am besten
    gleich zu zweit oder zu dritt von der Schule aus oder vom Heimatort aus
    an das Studium rangehen. Wenn das nicht geht, quatsch jemanden an, der
    genau so verloren rumsteht wie du, und zusammen sucht euch weitere
    Leute. Wenn du das auch nicht bringst, dann geh in die Studienberatung
    aller politischen Gruppen und aller offiziellen Stellen in deinem
    Institut, bis du zusammen mit anderen Studenten beraten wirst, mit denen
    du ins Gesprch kommst.

    1) Fr wen ist der Text geschrieben? Woran kann man das erkennen?

    2) Welche Absicht verfolgt der Autor mit diesem Text? Kreuzen Sie bitte
    die richtige Lsung an.  "Du mut dich mit anderen zusammentun!"

        Der Autor

         befiehlt dem Leser,

         rt dem Leser,                     sich mit anderen zusammenzutun

         warnt den Leser davor,

    3) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.


62 

           Das ist auch schon das nchstwichtige: Besuch alle
    Studienberatungen, die es berhaupt gibt. Und wenn in einer etwas
    anderes gesagt wird als in anderen, dann frag nach: Anderswo hat man mir
    aber gesagt ...! Das Ziel dabei mu sein, herauszufinden: Was sind die
    offiziellen Minimalvoraussetzungen an Scheinen und Leistungen (erste
    vier Semester) und fr die Gewhrung des BAFG? Um das Hauptstudium und
    erst recht die Prfungsordnungen solltest du dich berhaupt noch nicht
    kmmern. Es gibt keinen schnelleren Weg zur Depression als das Lesen von
    Examensanforderungen.

    1) Fr wen ist der Text geschrieben? Woran kann man das erkennen?

    2) Welche Absicht verolgt der Autor mit diesem Text? Kreuzen Sie die
    richtige Lsung an.  "Besuch alle Studienberatungen, die es berhaupt
    gibt."

          Der Autor

           bittet den Leser,

          empfiehlt dem Leser,         alle Studienberatungen zu besuchen

          erlaubt dem Leser,

    3) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

           ) Es ist wichtig, alle Studienberatungen zu besuchen.

           ) Die Studienberatungen sind gar nicht wichtig, man braucht sie
    nicht zu besuchen.

           ) Das Lesen von Examensanforderungen ist ein schneller Weg zur
    Depression.


63 

         Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf
    den Schdel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? fragte Franz Kafka.
    Nicht ungehrt. 21 Millionen Deutsche, ein Drittel der lesefhigen
    Bevlkerung, wollen eine solche Verletzung gar nicht erst riskieren. Sie
    lesen nie ein Buch.

          Und das kam so: Ein Drittel von ihnen hrte mit dem Lesen auf,
    weil sie es nach der Schule nicht mehr mussten, ein Sechstel, weil sie
    einfach keine Lust mehr hatten, und ein Fnftel nach der Heirat (Liebe
    macht wirklich blind!). 1,5 Millionen Deutsche haben mit dem Lesen nicht
    einmal angefangen (weil sie es nie konnten), und weitere 4 Millionen
    Deutsche greifen nur einmal im Monat zum Buch. Zum Sparbuch? Zum
    Kochbuch?

    1) Welche Themen werden im Text behandelt?

    2)Um was fr einen Text (Kurzgeschichte, Bericht, wissenschaftlicher
    Text usw.) handelt es sich hier?

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


64 

          Das hrt sich schlimm an, ist es auch. Aber immerhin 42 Millionen
    Leser halten dem Buch die Stange. Und wie: Sie lesen 32 Minuten tglich,
    14 Bcher pro Jahr. Im Durchschnitt. Und was lesen Sie? Frauen gern ber
    die Liebe, die Familie und das Kochen. ber Frauen also. Mnner lesen am
    liebsten ber Morde, Krieg und Technik. ber Mnner also.
    Geschlechtsunabhngig dagegen ist die Vorliebe fr humorvolle Lektre
    und Tiergeschichten.

         Und wo wird gelesen? Gern am Strand (35%), am liebsten im Bett
    (45%), seltener beim Telephonieren (0,3%) und bei der Krperpflege
    (1,3%). Wozu sind Bcher gut? Um sich die Zeit rauben zu lassen (20%),
    um zu vereinsamen (2,4%), die Langeweile (33%) oder ungewnschten Besuch
    zu vertreiben (0,3%), oder einfach, um ein Zimmer wohnlich zu gestalten
    (32%).

    1) Versuchen Sie eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Fllen Sie folgende Tabelle aus.

    Was lesen die Leute?

    [pic]

    3) Beantworten Sie die Frage: "Wozu lesen die Leute eigentlich?" Und
    wozu lesen Sie?


65 

         Das sieht dann so aus: Der deutsche Durchschnitts-Bcherschrank ist
    beladen mit 180 Durchschnitts-Bchern. Zwei Regale sind der eher
    trivialen Unterhaltung gewidmet, ein halbes den Nachschlagewerken und
    ein ganzes Regal gehrt der anspruchsvollen Literatur: Hier verschaffen
    27 Romane der klassischen und modernen Wortkunst einem ganzen Volk die
    se Gewissheit, das der Denker und Dichter zu sein.

         Wie viele Bcher an- oder tatschlich durchgelesen werden, wie
    viele ungelesen bleiben, wissen die Statistiker nicht. Aber sie
    vermuten: Immer mehr Bcher werden verkauft, immer weniger gelesen.
    Jhrlich erscheinen bei uns   66 000 Titel, alle acht Minuten einer.
    Allein der 1900 Kilometer hohe Stapel jhrlich in Mnchen verlegter und
    in Druck gegebener Bcher wrde, wenn man ihn zu Falle brchte, mit
    seinen Spitzenexemplaren in die Fjorde Norvegens strzen oder, hart an
    Wahrscheinlichen vorbei, am Strand von Kreta einen (lesenden?) Touristen
    erschlagen.

    1) Wie haben Sie den text gelesen? Kreuzen Sie die zutreffende Antwort
    bitte an.

         kursorisch    

         selektiv 

         total    

    Begrnden Sie Ihre Entscheidung.

    2) bersetzen Sie folgende Redewendungen.

         ) eine steigende Tendenz zeigen

         ) um die Jahrhundertwende

         ) die anspruchsvolle Literatur

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


66 

         Nur im Winter hat Frank etwas mehr Zeit. Dann geht er zum Beispiel
    zur Gemeindeversammlung nach Luckau. Der Zusammenhalt untereinander ist
    fr mich auch ein Bestandteil von Heimat", sagt er. Hier kenn ich
    jeden und kann mich auf alle verlassen." Dass man dafr aber auch etwas
    tun muss, wei er genau, und er tut es gern.

         Irgendwie sind wir ja alle aufeinander angewiesen, darum ist es
    wichtig, dass ich mitentscheide." Gemeinderat mchte er spter einmal
    werden, man trgt ja Verantwortung", sagt er und knetet dabei die
    groen Hnde.

         Heimat? Wenn ich nach Hause komme, dann ist da so ein Geruch nach
    Heu und warmer Milch, nach Obstbumchen und nach Holz. So ganz natrlich
    eben." Deshalb mchte Frank auch nie in der Stadt leben. Sie stinkt, ist
    viel zu anonym und knstlich. Nicht viele sehen als Landwirt eine
    Zukunft, das Leben ist nicht leicht. Aber es macht mir Freude, hier zu
    arbeiten. Nauden ist meine Heimat, die Gemeinde, die Familie.
    Deutschland, das ist das Drumherum."

    1) Welche Themen werden in diesem Text behandelt?

    2) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

         ) Frank ist ein richtiger Stadmensch.

         ) Frank mchte spter Gemeinderat werden.

         ) Im Winter geht Frank oft zur Gemeindeversammlung.

    3) Beantworten Sie die Frage: "Was ist fr Frank Heimat?"


67 

         In Istanbul fllt es ihr auch leichter, ihre Religion auszuben,
    dort machen eben alle mit. Wenn ich aus der Trkei zurckkomme, dann
    bete ich eine Zeitlang auch hier noch fnfmal am Tag. Das verliert sich
    aber schnell, es fehlt der Antrieb," sagt sie. Die Fastenzeit, den
    Ramadan, hlt Semra aber auch in Bayern ein. Mitte Februar war es wieder
    so weit. Manchmal ganz schn hart, den ganzen Tag nichts zu essen.
    Besonders dann, wenn jede Klausur frs Abi zhlt."

        Wenn Semra in Istanbul ist, geht jeden Tag ein Brief an die
    Freundinnen in Deutschland. "Bayern ist halt auch meine Heimat. Ich hab
    hier so viele Freunde, ich mag die Art der Menschen und ich fhle mich
    wohl in unserem kleinen Ort."

    1) Versuchen Sie einen mglichen Plan zum Referieren des Textes zu
    schreiben.

    2) Setzen Sie fehlende Wrter ein (aus dem Text).

         ) In Istanbul bt sie ihre ____________ aus.

         ) In der Trkei ___________ sie fnfmal am Tag.

         ) In Deutschland fehlt ______________ zu beten.

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


68 

         In Istanbul vermisst sie Bayern, in Hofolding die Trkei. Heimat
    ist ein schweres Wort fr Semra. Das spiegelt sich auch in der Sprache
    wider; mit dem Vater spricht sie Trkisch, mit der Mutter mal dies, mal
    das, mit den Geschwistern nur Deutsch.

        "Spter", sagt sie, "mchte ich in der Trkei leben, vielleicht als
    Lehrerin trkische Kinder in Deutsch unterrichten." Auf diese Weise
    glaubt sie, beides unter einen Hut bringen zu knnen. Und weil die
    Familie so wichtig fr Semra ist, fllt ihr doch noch eine eindeutige
    Beschreibung von Heimat ein: "Heimat, das ist, wenn wir abends alle Tee
    trinken, an Papas selbstgemachten Tischen."

    1) Welches Thema wird in diesem Text behandelt?

    2) Formulieren Sie Semras Zukunftsplne.

    3) Was versteht Semra unter dem Begriff "Meine Heimat"?


69 

         Sein ganzes Leben hat Martin, 18, dort verbracht, bis er vor vier
    Jahren nach Deutschland kam. Wie seine Eltern und sein Bruder ist auch
    er deutscher Staatsbrger - wieder. Als sein Vater Gregor 1936 geboren
    wurde, gehrte das Stdtchen Hindenburg noch zum Deutschen Reich. Und
    deutsche Oberschlesier sind die Hindenburger im Herzen auch geblieben,
    obwohl die Bergbauregion heute zu polnischem Gebiet gehrt. Zum
    Heimatland aber riss der Kontakt nie ab. Es kamen immer Briefe von
    Verwandten, mit Photos und Platten und so, erinnert sich Martin, mein
    Vater hrt so gerne Volksmusik. Ein Symbol fr die ferne Heimat.
    Deshalb freuten sich die Eltern auch sehr, als sie 1988 endlich
    ausreisen durften. Anders Martin: Zu Deutschland hatte ich doch gar
    keine Beziehung. Wie auch? Deutsch durfte in der Schule nicht
    unterrichtet werden, dort sprach man Polnisch, daheim oberschlesischen
    Dialekt. In Hindenburg hab ich all meine Kumpels, da bin ich
    aufgewachsen. Ich war furchtbar unglcklich, als meine Eltern mich da
    rausrissen, sagt er, der so sdlndisch aussieht, dass man ihn hier
    schon auf trkisch angesprochen hat.

    1) Was hlt Martin fr seine Heimat? Warum?

    2) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

         ) Das Stdtchen Hindenburg gehrte frher zum Deutschen Reich.

         ) Martin freute sich sehr, als seine Familie endlich ausreisen
    durfte.

         ) Martin sieht sehr sddeutsch aus.

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


70 

         Schon als Kind haben mich Grostdte fasziniert. Wenn ich mit
    meinen Eltern nachts durch eine Stadt gefahren bin, habe ich vllig
    gebannt aus dem Fenster gesehen. Die vielen Lichter und Menschen, die
    Autos  alles war so riesig und beeindruckend. Seitdem trume ich davon,
    in einer Grostadt zu wohnen.

         Vor drei Jahren war ich zum ersten Mal ohne meine Eltern im Urlaub.
    Ich hab mich mit meiner Freundin in den Zug gesetzt und bin nach Berlin
    gefahren. Das war das erste Mal, dass ich mich im Urlaub so richtig wohl
    gefhlt habe  noch viel wohler, als wenn ich irgendwo am Meer gesessen
    htte: Das Leben auf der Strae, die vielen vllig unterschiedlichen
    Menschen und die alte Berliner U-Bahn mit den Straenmusikern. Seitdem
    habe ich richtig Sehnsucht nach einer Grostadt.

    1) Ob folgende Behauptungen wirklich im Text stehen.Markieren Sie mit
    "Ja" und "nein".Wenn "Ja", unterstreichen Sie die Zeile im Text.

           ) Seit ihrer Kindheit trumt Marion von der Grostadt.
    ___________

           ) Vor drei Jahren ist Marion ins Ausland gefahren. ___________

           ) In Berlin begann ihre richtige Sehnsucht nach der Grostadt.
    __________

    2) Machen Sie eine Aufzhlung: Was gefllt Marion (die Verfasserin) an
    der Grostadt. Notieren Sie in Form einer Liste.

    3) In welchem Stil ist der Text geschrieben (Amtssprache, gehobene
    Sprache, Hochprache, veraltete Sprache, Umgangssprache)? Beweisen Sie
    mit den Beispielen aus dem Text.


71 

         Wenn ich das Abitur geschafft habe, mchte ich erst einmal ein Jahr
    lang jobben. Mglichst verschiedene Jobs, einfach Erfahrungen sammeln.
    Und das kann man am besten in einer groen Stadt.

         Vielleicht ziehen mich Grostdte deshalb an, weil ich gerne allein
    bin: In einer Stadt ist man auf ganz eigene Art alleine. Man geht dort
    einfach in der Masse unter. Das mag ich. Man kann sich in sich selbst
    zurckziehen. Manche strt es vielleicht, wenn alles so berfllt ist.
    Ich brauche das.

         Ich gehe zum Beispiel wahnsinnig gerne einkaufen in einer groen
    Stadt. Es ist ein unglaubliches Gewhle, doch ich bin trotzdem fr mich.
    Die Anonymitt ist wie ein Schutzmantel  wenn ich in Weilheim einkaufen
    gehe, kotzt mich das an. Immer die ewiggleichen Gesichter.

         In einer Grostadt kann man aber nicht nur besser allein sein, man
    hat andererseits auch viel mehr Mglichkeiten, mit Menschen in Berhrung
    zu kommen. In Berlin habe ich jeden Tag neue Leute kennengelernt,
    interessante Leute, die dich auch in deiner eigenen Entwicklung
    weiterbringen.

    1) Welches Thema wird im diesem Text behandelt?

    2) Formulieren Sie ein paar Interviewfragen zum Thema "Grostadt".
    Verknpfen Sie eines der Verben: faszinieren, sammeln, anziehen,
    schtzen mit dem Fragewort was?, welche?, wodurch?

    3) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

        ) Es gefllt Marion (die Verfasserin), unter vielen Menschen allein
    zu sein.

        ) Man kann in der Grostadt sowohl allein sein als auch viele
    Menschen treffen.

        ) Nach dem Abitur mchte Marion sofort auf die Universitt gehen.


72 

         Mnchen ist aber nicht das Nonplusultra. Im Grnde handelt es sich
    nur um eine groe Kleinstadt. Dort ist alles ein bisschen zu trendmig,
    man macht nur das, was gerade angesagt ist. In Wien, Berlin, Paris oder
    Madrid ist das ganz anders. Dort gibt es noch viel ausgefallenere,
    individuellere Menschen.

         Das bedeutet Grostadt fr mich eben auch: Individualitt. In einer
    Kleinstadt wird man dauernd in eine Rolle gepresst, man fhlt sich
    stndig bedachtet, darf sich nur auf eine bestimmte Art und Weise
    verhalten. In einer richtigen Stadt kann man auch mal vllig andere
    Rollen spielen, so sein, wie man normalerweise gar nicht ist. Das fngt
    schon bei der Kleidung an. Auf dem Land wird es nur schwer akzeptiert,
    wenn sich einer jeden Tag in einem anderen Stil kleidet. Ich habe zum
    Beispiel so einen verknautschten Samthut. Doch wenn ich mit dem in
    unserem Dorf oder in Weilheim unterwegs bin, werde ich nur angeglotzt 
    als wre ich eine Auerirdische.

    1) Machen Sie eine Aufzhlung: was gefllt Marion (die Verfasserin) an
    der Kleinstadt / am Dorf nicht. Notieren Sie es in Form einer Liste.

    2) Formulieren Sie ein paar Interviewfragen zum Thema "Kleinstadt".
    Benutzen sie die Verben: anziehen, schtzen u. a. in Verknpfung mit
    Fragewrtern: was?, welche?, wodurch? u. a.

    3) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

         ) In Mnchen macht man nur das, was angesagt ist.

         ) In Mnchen gibt es nicht so viele individuelle Menschen.

         ) Marion kann in ihrem Dorf ihren verknautschten Samthut tragen.
    Die Leute da finden das ganz normal.


73 

         Das mit der Mode ist berhaupt so eine Sache. In der Stadt sitzt
    man einfach an der Quelle. Man kriegt gleich mit, was in ist  auch bei
    der Musik oder bei Filmen. Hier drauen kommt alles Wochen, Monate, oft
    Jahre spter. Wenn man abends weggehen will, ist man total
    aufgeschmissen. Wo will man schon hingehen? Hier gibt es nun mal nur
    eine einzige passable Kneipe.

         Egal, was ich auch unternehme  vom Leben in der Grostadt erhoffe
    ich mir Abwechslung. Das fngt schon im Alltagsleben an  auf dem
    Gemsemarkt zum Beispiel. Als ich mit 13 das erste Mal in Rom war, hatte
    ich stndig Tagtrume: Ich trumte von einem Zimmer in irgendeinem der
    alten, heruntergekommenen Huser und davon, nebenan auf dem kleinen
    Markt einkaufen zu gehen und einfach mein Leben zu leben.

    1) Welche Themen werden im Text behandelt?

    2) Wo steht das im Text? Schreiben Sie die Stze aus.

         ) In der Grostadt hlt man immer Schritt mit neuer Mode.

         ) Die Leute im Dorf bekommen die Information ber neue Richtungen
    in der Mode viel spter, als die Leute in der Stadt.

         ) Marion (die Verfasserin) mchte in einem alten Haus wohnen, das
    neben einem Markt liegen wrde.

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


74 

         Die Grostadt ist sicher nicht fr jeden das Richtige. Nur wer
    kontaktfreudig genug ist, sollte hier leben. Sonst geht man darauf.
    Leute ansprechen, auf sie zugehen  das muss man schon darauf haben oder
    muss zumindest fhig sein, es zu lernen.

        Natrlich hat der Alltag in einer Kleinstadt oder einem Dorf auch
    Vorteile. Man kennt viele Leute, wird beim Einkaufen netter bedient. Ich
    mag es auch, wenn ich auf Festen viele Bekannte treffe. Auch die
    Traditionen, die hier noch gepflegt werden, sind was Schnes. Aber
    solche Werte lernt man doch erst richtig schtzen, wenn man schon viel
    von der Welt gesehen hat.

         Fr mich hoffe ich jedenfalls, dass ich durch die Stadt offener
    werde und mich weiterentwickle. Wenn man viel sieht und viel erlebt,
    bekommt man Weitblick und versteht das Leben besser.

    1) Nennen Sie die Vorteile des Alltags in einer Kleinstadt / einem Dorf.
    Notieren Sie es in Form einer Liste.

    2) Welche Leute seien in einer Grostadt zu Hause?

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


75 

        Eines werde ich aber vermissen: die Natur. Gerade Weilheim liegt
    wunderschn am Alpenrand. Aber vielleicht kann ich das alles um so mehr
    genieen, wenn ich in Urlaub fahre oder meine Eltern besuche. Auerdem
    wei ich schon jetzt, dass ich eines Tages wieder zurckkomme.
    Sptestens dann, wenn ich Kinder habe. Denn, wenn ich ehrlich bin, dann
    bin ich doch froh, auf dem Land aufgewachsen zu sein. In der Grostadt
    hat man eine ganz andere Kindheit. Wenn man den Stadtalltag von klein
    auf erlebt, verliert man vielleicht zu schnell seine Naivitt. Ich will,
    dass meine Kinder mal die gleiche Geborgenheit mitbekommen wie ich. Aber
    ber dieses Alter bin ich jetzt hinaus. Ich bin viel zu neugierig auf
    die Grostadt - ich mchte einfach so viel erleben.

    1) Welches Thema wird im Text behandelt?

    2) Setzen Sie fehlende Wrter ein.

         ) Marion (die Verfasserin) kommt doch ___________ wieder in ihr
    Dorf zurck.

         ) Der Stadtalltag gibt den Kindern keine___________.

         ) Beantworten Sie die Frage: Warum will Marion eines Tages doch
    wieder zurckkommen?


76 

         Die globalen Folgen kologischer Zerstrungen sind offensichtlich:
    Da ist zunchst die Erwrmung der Erde, der sogenannte Treibhauseffekt,
    der als die vielleicht grte globale Gefahr das Klima weltweit
    verndern wird, mit noch unabsehbaren Folgen fr die Vegetation und
    Landwirtschaft, fr Klimabildung und Meeresspiegel. Auch die Zerstrung
    der Regenwlder gehrt zu den vieldiskutierten globalen kologischen
    Vernderungen, die das weltweite Klima, aber auch den Artenreichtum und
    die Genreserven der Erde nachhaltig beeinflusst. Ebenso ist heute die
    wachsende Ausdnnung und Zerstrung der Ozonschicht Gegenstand
    weltweiter Errterungen; das zu erwartende berma schdlicher UV-
    Strahlung trifft heute schon Menschen sdlicher Lnder (Australien,
    Neuseeland, Chile) und wird immer weitere Kreise ziehen.

    1) Welche Themen werden im Text behandelt?

    2) Ergnzen Sie die folgenden Stze sinngem mit Information aus dem
    Text.

         ) ____________ wird ____________ verndert.

         ) ____________ hat noch unabsehbare Folgen fr ____________

         ) ____________ beenflusst ____________.

         d) ____________ wird immer weitere Kreise ziehen.

    3) Nennen Sie die Folgen kologischer Zerstrungen. Notieren Sie es in
    Form einer Liste.


77 

         Die Vergiftung der Luft durch Schadstoffe aller Art ist lngst
    nicht mehr nur ein Problem in den industriellen Ballungszentren des
    Nordens. In vielen Teilen der Welt leiden Menschen unter der
    Schadstoffbelastung industrieller Produktionen; rund 2/5 der
    Stadtbevlkerung weltweit lebt unter Luftbedingungen, welche die
    Weltgesundheitsorganisation als inakzeptabel einstuft. Der Verlust der
    Arten ist schlielich eine wenig beachtete, dennoch gravierende Gefahr
    fr die Zukunft der Menschheit. Tglich werden 50 bis 100 Pflanzen- und
    Tierarten ausgerottet, berwiegend durch die Zerstrung der Regenwlder.
    Viele dieser Arten sind der Wissenschaft nicht einmal bekannt. Mit den
    Arten verschwinde ein immenses Genreservoir, von dessen Bedeutung
    niemand etwas ahnt. Die Menschheit hnelt, so Hoimar von Ditfurth, einem
    Passagier, der whrend eines Fluges alle Instrumente aus dem Cockpit
    reit, deren Funktion er nicht erkennen kann.

    1) Welche Themen werden im Text behandelt?

    2) Ergnzen Sie die folgenden Stze sinngem mit Information aus dem
    Text.

         ) ______________ leiden unter ______________.

         ) ______________ ist eine Gefahr fr ______________.

         ) ______________ werden ______________ ausgerottet.

    3) Machen Sie eine referative bersetzung von diesem Text.


78 

         Der 1878 (und nicht ein Jahr spter, wie meist angegeben) in Gori,
    Georgien, geborene Josef Dschugaschwili war schon frh ein
    professioneller Revolutionr, Mitglied der bolschewistischen Strmung
    der Sozialdemokratischen Partei Rulands. Als solcher lernte er
    Verhaftungen, die Gefngnisse des Zaren und das innere Exil kennen. Er
    kmpfte im Untergrund, organisierte Arbeiteraufmrsche, die brutal
    unterdrckt wurden, und auch berfalle auf Banken und Geldtransporte, um
    mit der Beute die Parteikasse zu fllen. Von Lenin angeworben, war er
    von 1912 an dem Zentralkomitee der bolschewistischen Partei kooptiert",
    das damals nur acht Mitglieder zhlte.

        Um die romantische Phase seines revolutionren Kampfes zum Abschlu
    zu bringen, legte Dschugaschwili sein Pseudonym Koba", ein Held aus dem
    georgischen Epos Vatermrder", ab und nannte sich Stalin, der
    Sthlerne"  Indiz fr seine Entschlossenheit, seine politischen
    berzeugungen bis zur letzten Konsequenz in Taten umzusetzen.

    1) Um was fr einen Text (Kurzgeschichte, Bericht, wissenschaftlicher
    Text, historischer Text usw.) handelt es sich hier?

    2) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

        ) Josef Dschugaschwili wurde in der Familie eines Komponisten
    geboren und war ein professioneller Musikant.

        ) Josef Dschugaschwili war Mitglied der bolschhewistischen Strmung
    der Sozialdemokratischen Partei Rulands.

        ) Er war von 1912 an dem Zentralkomitee der bolschhewistischen
    Partei "kooptiert".

    3) Machen Sie eine kleine referative bersetzung von diesem Text.


79 

         Am Ende des Zweiten Weltkriegs teilten die Alliierten Berlin, die
    zerstrte Hauptstadt Deutschlands, in vier Sektoren: Die Sowjetunion
    besetzte den stlichen Sektor; Frankreich, Grobritanien und die USA
    besetzten den westlichen Teil.

         Im Jahr 1949 erklrte die DDR den sowjetischen Sektor zu ihrer
    Hauptstadt. Am 13. August 1961 fing die DDR an, an der Grenze zu den
    drei Westsektoren die "Mauer" zu bauen. Sie mauerte 68 bergnge zu und
    schnitt ungefhr 200 Straen ab. Von 1961 bis 1990 waren Berlin (Ost)
    und Berlin (West) voneinander getrennt.

         Berlin (West) lag wie eine Insel in der DDR. Wer zum Beispiel mit
    dem Auto von Hamburg nach Berlin (West) fahren wollte, der mute zwei
    Mal ber die Grenze. Er mute stlich von Hamburg aus der Bundesrepublik
    Deutschland ausreisen und in die DDR einreisen; dann fuhr er auf der
    Autobahn durch die DDR; danach mute er wieder aus der DDR ausreisen und
    nach Berlin (West) einreisen. Whrend der Revolution im Herbst 1989 in
    der DDR wurde die Mauer wieder geffnet. Seit dem 3. Oktober 1990 ist
    Berlin wieder vereint. Die Stadt hat rund 3,4 Millionen Einwohner. Sie
    ist die grte Stadt und die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.

    1) Will der Autor dieses Textes raten, informieren, eine Meinung uern
    oder mehreres zugleich?Finden Sie die Textstellen, an denen seine
    Absicht zu erlkennen ist.

    2) Schreiben Sie, worauf sich die Zahlen jeweils beziehen (Z. B.: vier:
    Die Alliierten teilten Berlin in vier Sektoren.)

          ) 1949:

          ) 13. August 1961:

          ) 200:

          d) Von 1961 bis 1990:

          ) 1989:

    3) Machen Sie eine kleine referative bersetzung von diesem Text.


80 

         Kommunikation bedeutet Verstndigung untereinander, und das heit 
    u.a. , sich mit eigenen Ideen und mit den Ideen anderer
    auseinanderzusetzen. Nehmen wir zum Beispiel an, wir wollen fr ein
    Referat, einen Vortrag, eine Prsentation oder fr irgendeine
    Besprechung ein Thema vorstellen und uns mit einigen Hauptgedanken sowie
    mit verschiedenen Einzelheiten beschftigen. Vor uns steht die Aufgabe
    der Strukturierung; sie ist entscheidend fr den Kommunikationserfolg,
    denn  etwas flapsig ausgedrckt  Gut strukturiert ist halb
    verstanden.

    1) Was versteht man unter dem Begriff "Kommunikation"?

    2) Wie verstehen Sie den Satz: Gut strukturiert ist halb verstanden?
    Wan braucht man eine Strukturierung?

    3) Ergnzeu Sie die Tabelle.

          Substantiv         Adjektiv        bersetzung

          Kommunikation           Kommunikativ     ______________

          Referat            ______________  ______________

          Thema              ______________  ______________

          Strukturierung          ______________   ______________

           Mensch            ______________  ______________


81 

          Die meisten Menschen beginnen, ihre Gedanken linear zu entwickeln:
    oben links auf einem Blatt Papier und dann weiter. Mancher beginnt auch,
    sogleich in vollstndigen Stzen zu formulieren. Diese Vorgehensweise
    hat einige elementare Nachteile. Denn whrend wir den Papierbogen
    fllen, fallen uns Schlsselwrter zu unserem Thema meistens nicht in
    jener Reihenfolge ein, in der wir sie notieren mchten, sondern in
    unregelmiger, wilder, chaotischer Weise. Beim Mind-Mapping
    hingegen gehen Sie in ganz anderer Weise vor. Sie beginnen mit dem
    Thema, das in der Mitte des Papierbogens in einem Kreis notiert wird
    (z.B. Fremdsprachenunterricht). Von diesem Zentrum aus ziehen Sie eine
    lange Linie in eine beliebige Richtung, den ersten Hauptast, der Ihren
    ersten Hauptgedanken (z.B. Lehrer) tragen wird; notieren Sie diesen
    Hauptgedanken in Form eines Substantivs an dieser Linie. Einige
    Hauptgedanken zum Thema Fremdsprachenunterricht knnten sein:
    Institution, Lehrer, Klasse, Medien; Unterrichtsziele usw.

    1) Formulieren Sie die Hauptidee des Textes.

    2) Wozu und wann braucht man eine Mind-Map?

    3) Fertigen Sie eine Mind-Map zum Thema ""Die Stadt.


82 

        Wenn Sie eine Mind-Map anlegen, sollten Sie einige Regeln beachten:

         Beginnen Sie immer mit dem Zentralbegriff (bzw. einer Frage oder
    einer Problemstellung) in der Mitte.

         Denken Sie dann weiter vom Allgemeinen zum Speziellen, vom
    Abstrakten zum Konkreten.

         Benutzen Sie Substantive, um Ihre Ideen als Schlsselwrter auf
    den Punkt zu bringen.

         Schreiben sie alles in Grobuchstaben.

         Verwenden Sie, wenn mglich, unterschiedliche Farben, und
    verfahren Sie dabei nach einem nachvollziehbaren System.

        Wenn es sich anbietet, verwenden Sie graphische Zeichen oder
    Symbole.

        Man braucht nicht viel, um eine Mind-Map herzustellen. Auer Papier
    (in nicht zu kleinem Format) bentigen Sie lediglich Stifte, vielleicht
    in unterschiedlichen Farben und Strichstrken.

    1) Formulieren Sie, welches Thema im diesem Text behandelt wird.

    2) Will der Autor dieses Textes raten, informieren, eine Meinung uern
    oder mehreres zugleich? Finden Sie die Textstellen, an denen seine
    Absicht zu erkennen ist.

    3) Strukturieren Sie als Mind-Map das Thema "die Musik". Beachten Sie
    dabei die Regel, die im Text stehen.


83 

         Mind-Maps lassen sich prinzipiell fr zwei verschiedene
    Anwendungsbereiche benutzen. Einerseits knnen Sie die Technik
    verwenden, um Ideen zu entwickeln und festzuhalten, z.B. bei der
    Vorbereitung eines Vortrages, eines Aufsatzes usw.; unser obiges
    Beispiel Fremdsprachenunterricht hat dies gezeigt. Andererseits knnen
    Sie die Methode auch dann einsetzen, wenn es um das Rekonstruieren und
    Festhalten von Gehrtem oder Gelesenem geht, also z.B. bei der Lektre
    von Texten (u.a. auch von Fachliteratur), beim Nachvollziehen von
    Gedankengngen, Problemaufrissen, Alternativen, Thesen, Diskussionen,
    Konferenzen und bei vielen anderen Gelegenheiten.

         Aus der Gehirnforschung wissen wir, da  stark vereinfacht
    formuliert  unsere logischen, linearen, analytischen (akademischen)
    Fhigkeiten von der linken Gehirnhlfte gesteuert werden, whrend unsere
    gestalterischen, musikalischen, bildhaften Fhigkeiten auf die rechte
    Gehirnhlfte zurckgehen. Mind-Maps aktivieren beide Gehirnhlften, was
    als ein entscheidender Vorteil dieser Technik gilt.

        Noch ein Wort zur Herkunft der Methode. Sie wurde von Tony Buzan
    entwickelt, der sich mit Lese-, Lern- und Gedchtnistechniken
    beschftigt hat und diese Methode erstmals 1974 in seinem Buch Use your
    head erlutert hat.

    1) Fur wen ist der Text geschrieben? Woran kann man das erkennen?

    2) Formulieren Sie, anhand des Textes, die Bedeutung der Mind-Maping fr
    die Entwicklung der akademischen und anderen Fhigkeiten des Menschen.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.


84 

         Es war Kurt Hahns Traum, Wege der Ausshnung zwischen den Feinden
    von gestern zu finden. Er selbst war als Jude aus Deutschland vertrieben
    worden und glaubte, dass nur die gemeinsame Erziehung Menschen
    verschiedener Vlker zusammenfhren knnte. Sein Konzept wurde von den
    meisten Schulpolitikern fr unrealistisch gehalten. Halbwchsige aus
    vielen Lndern zwei Jahre lang zusammensperren, auf einen
    hochqualifizierten Abschluss trimmen, sie Toleranz und Gemeinsinn lehren
    und gleichzeitig ihre musischen, technischen und sportlichen Fhigkeiten
    frdern - wie sollte das gehen?

         Das ist im Sinne der Erfinder. Die Jugendlichen aus aller Welt
    sollen in diesen intensiven zwei Jahren nicht ihre Eigenheiten aufgeben,
    sondern den anderen achten lernen. Sie sollen sich auch ihrer nationalen
    Eigenarten (der guten wie der schlechten) bewusst werden. Ein
    internationalistischer, konturenloser Typ ist nicht das Ziel unserer
    Pdagogik, sagt Schulleiter Andrew Stuart.

         Die deutschen Schler, sagt Jrgen Mucke, ein Lehrer aus
    Deutschland, mssen hier weit mehr leisten als in der reformierten
    Oberschule zu Hause, sie seien berdurchschnittlich intelligent und
    deutlich besser in ihrer Fertigkeiten und Fhigkeiten als der
    Durchschnitt in Deutschland. Und Marion findet: Die Schler hier haben
    mehr drauf und die Lehrer sind hochmotiviert; der Unterricht ist
    intensiv und Labern gilt nicht.

    1) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    2) Worin bestand die Idee der Menschenerziechung von Kurt Hahn?

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.


85 

         Wer will in ein solches Internat  womglich Tausende von
    Kilometern von zu Hause entfernt? Und wer wird genommen, wer whlt aus?
    Das College ist keine Oberschule, sondern eine Art Oberstufenkolleg.
    Deshalb mssen Bewerber aus (...) Deutschland, zum Beispiel, mindestens
    das zehnte Schuljahr abgeschlossen haben. Englisch ist
    Unterrichtssprache, deren Beherrschung ein Vorteil, aber nicht
    Vorbedingung ist. Die deutschen Schler behaupten, dass Englisch kein
    Problem sei, das hat man in drei Monaten drauf.

         Die Auswahl der Bewerber liegt bei den nationalen Komitees. Jedes
    Jahr im Februar whlt in Deutschland ein Gremium von zehn Leuten -
    allesamt Absolventen eines United World College  je dreizehn (deutsche)
    Jungen und Mdchen aus, von denen dann siebzehn ans Atlantic College
    gehen, neun an eines der anderen United World Colleges. Die Kriterien
    sind Begabung und Persnlichkeit. Gefragt sei nicht der jetsetter, sagt
    Roger Fletcher, der Studienleiter, wir versuchen, Schler zu kriegen,
    die uns brauchen. Und: Die Motiviertesten kommen aus ganz normalen
    Schulen. Der ideale Student soll sich fr den Rest der Welt
    interessieren  und fr seine Mitmenschen. Es sollen junge Leute sein,
    sagt Fletcher, who come, give and gain  die kommen, geben und etwas
    mitnehmen.

    1) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    2) Nach welchen Kriterien werden die Bewerber gewhlt?

    3) Ergnzen Sie die Tabelle.

          Substantiv              Adjektiv         bersetzung

          Rcksicht               rcksichtsvoll        ______________

          Tchtigkeit        ______________  ______________

          Solidaritt             ______________   ______________

          Bescheidenheit          ______________   ______________

          Freiheit                ______________   ______________


86 

          Jeweils im September kommen die Neulinge. Nach kurzer Einfhrung
    werden sie in die Wildnis gekarrt. In den Brecon Beacons, wo sonst
    Soldaten in berlebenstraining gedrillt werden, sollen die
    Neuankmmlinge ein Drei-tage-Camp berstehen. Die Studenten des zweiten
    Jahres, die alten Hasen, zeigen den Jngeren, wo es langgeht, nach dem
    Atlantic College-Prinzip, dass Schler von Schlern lernen. Am Anfang
    steht die Seilschaftsbung: zwei Reihen von Schlern versuchen, um die
    Wette eine Schnur durch ihre Kleidung zu fdeln, um so jeden mit jedem
    zu verbinden; dann rennen sie zusammen los. Das klingt nach albernen
    Spielen, doch so wird menschliche Nhe vermittelt, Verlsslichkeit,
    Zugehrigkeitsgefhl. Gemeinsam erwandern sie dann zwei Tage lang die
    Bercon Beacons.

    1) Welches Thema wird in diesem Text behandelt?

    2) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu finden.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.


87 

        Lester B. Pearson, der frhere kanadische Auenminister und
    Friedensnobelpreistrger (...), fragte einst: Wie kann es Frieden
    geben, ohne dass die Menschen einander verstehen, und wie knnen sie
    sich verstehen? Atlantic College und die Schwesterschulen wollen
    Verstndnis durch Kennenlernen wecken. Jedes Gesprch, jede
    Unterrichtsstunde, jede Mahlzeit bietet die Chance, Vorurteile zu
    revidieren. Ein Araber und ein Israeli treffen hier anders aufeinander
    als in ihren Heimatlndern; sie mssen sich der Begegnung stellen. Ein
    Mdchen aus Nigeria und ein Mdchen aus Bayern leben zwei Jahre Bett an
    Bett und mssen schon der Selbsterhaltung wegen versuchen, einander zu
    verstehen. Ich wollte das Mdchen kennen lernen und das hie: Arbeit
    reinstecken, erinnert sich Marion an die Mhen der ersten Zeit. Auf
    dem Zimmer haben wir uns eine Zeit lang jeden Abend Mrchen erzhlt,
    deutsche, irische, polnische, nigerianische Mrchen. Da gab es viele
    hnlichkeiten. Das brachte uns nher. Doch fr Marion ist das
    Wichtigste, nicht nur den Fremden, sondern auch sich selbst kennen zu
    lernen: Was ist an mir deutsch, allgemein menschlich und was Marion?

    1) Formulieren Sie die Hauptidee des Textes.

    2) Beantworten Sie die Frage: Wodurch lernen die Mitschler einander
    kennen. Machen Sie es in Form einer Liste.

    3) Ergnzen Sie die Tabelle.

         Substantiv               Adjektiv         bersetzung

         Hilfsbereitschaft        hilfsbereit           ______________

          Tchtigkeit        ______________  ______________

         Zurckhaltung       ______________  ______________

          Hflichkeit        ______________  ______________

         Solidaritt              ______________   ______________


88 

         In der Diskussion ber Alternativen zur modernen Landwirtschaft
    wird das Welthungerproblem als ein Hauptargument gegen den kologischen
    Landbau angefhrt: Nur mit moderner Landwirtschaft und mit ihren
    naturwissenschaftlichen Hilfsmitteln und Instrumenten... hat die
    entwickelte Gesellschaft eine Zukunft! Und die vielen Entwicklungslnder
    haben nur so die Chance, irgendwann auch einmal einen bescheidenen Platz
    an der Sonne zu bekommen. (Zitat der BASF)

         Im folgenden wollen wir versuchen, die Hintergrnde des Hungers in
    vielen Teilen der Welt zu durchleuchten und die Frage zu klren, was die
    chemieintensive Landwirtschaft zur Ernhrung der Menschen in den
    Entwicklungslndern beitrgt und ob der technische Fortschritt mit
    seinem weltweiten Einsatz von Dngemitteln und Pestiziden geeignet ist,
    den Hunger zu besiegen.

    1) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Was erwarten Sie von diesem Text?

    3) Welche Mglichkeiten nationaler Selbstversorgung wird die Autorin
    aufzeigen und welche Mittel zur Bekmpfung des Hungers empfehlen?


89 

         Fast eine halbe Milliarde Menschen in den Entwicklungslndern
    leiden Hunger. Tglich sterben 10 000 bis 15 000 Menschen an den Folgen
    von Unterernhrung. Millionen Kinder sind blind durch Vitamin A-Mangel
    oder geistig behindert durch proteinarme Nahrung oder leiden an anderen
    Mangelerscheinungen.

        Tglich werden auf der Erde etwa 2 Pfund Getreide pro Mann, Frau und
    Kind produziert. Diese Menge knnte jedem Menschen, ohne die Produktion
    gewaltiger Mengen Fleisch, Fisch, Gemse und Obst dazuzurechnen, tglich
    3000 Kilokalorien zufhren.

         Schon hier wird deutlich, da das Hungerproblem nicht primr an der
    Erzeugung einer ausreichenden Menge an Nahrungsmitteln scheitert,
    sondern daran, da die erzeugten Nahrungsmittel ungleich verteilt
    werden. Mais, Gerste und Hafer (Proteingehalt im Durchschnitt 8 bis 14%)
    und Sojabohnen (durchschnittlicher Proteingehalt 55 bis 40%) werden
    allein in den Vereinigten Staaten zu 90% an Nutztiere verfttert. Die
    Menge des verftterten Getreideproteins entspricht dabei fast dem
    Proteinmangel auf der ganzen Welt. (Dabei ist das durchschnittliche
    Umwandlungsverhltnis ca. 7:1, also 7 Pfund Getreide/Sojabohnen ergeben
    l Pfund Fleisch.)

    1) Will der Autor dieses Textes raten, informieren, eine Meinung uern
    oder mehreres zugleich?

    2) Schreiben Sie die Beispiele fr die Folgen des Hungers in
    Entwicklungslndern aus.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.


90 

        Die Perversion der Welternhrungslage wird noch deutlicher, wenn wir
    die Speisekarte unserer Milchkhe, Masttiere, Legehennen und veredelten
    Landschweine betrachten: Soja aus Brasilien, Maniok aus Sdost-Asien,
    Erdnsse aus dem Sahel-Gebiet und vieles mehr. Diese Exporte werden
    gekrnt von direkten Fleischexporten aus Hungerlndern in die
    Vereinigten Staaten und Europa. (...) Aus verschiedenen
    sdamerikanischen Fischfanggebieten fhrten General Foods und Quaker
    Oats Fischmehl in die USA aus. Anstatt mit den Fischen als hochwertigem
    eiweihaltigem Nahrungsmittel die sdamerikanische Bevlkerung zu
    ernhren, gelangen sie als Tierfutter in Hhner-, Katzen- und
    Hundemgen.

    1) Welches Thema wird in diesem Text behandelt?

    2) Schreiben Sie die Beispiele fr die ungleiche Verteilung von
    Nahrungsmitteln aus.

    3) Welche Funktion hat der Text?


91 

        Im sogenannten Einigungsvertrag ist festgelegt, da die Hauptstadt
    Deutschlands Berlin sein soll. Um die Frage, welche Stadt Regierungssitz
    des wiedervereinigten Deutschland werden soll, hat es groe Diskussionen
    gegeben, bis sich im Juni 1991 eine knappe mehrheit des Bundestages fr
    Berlin ausgesprochen hat.

         Viele Argumente pro Bonn oder pro Berlin sind nur zu verstehen,
    wenn man die besondere historische Entwicklung Deutschlands
    bercksichtigt. Die im folgenden abgedruckten Ausfhrungen von Gerhard
    Fuchs geben Ihnen einen berblick ber die Hauptstadtproblematik
    Deutschlands im 19. Und 20. Jahrhundert.

    1) Da haben Sie die Einfhrung zu einem groen Text. Formulieren Sie das
    Hauptthema dieses Textes.

    2) Was erwarten Sie von diesem Text?

    3) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?


92 

         In der deutschen Geschichte bestimmten der Wechsel und die
    Konkurrenz teilstaatlicher Macht das Geschehen und brachten eine
    Vielzahl von Stdten in die Auseinandersetzung um den Vorrang. Die
    meisten von ihnen haben dadurch an Bedeutung gewonnen, ohne sich jedoch
    endgltig durchsetzen zu knnen. Erst seit der Grndung des Deutschen
    Reiches unter Bismarck, 1871, wurde Berlin durch die vernderten
    Territorialverhltnisse so privilegiert, da es sich rasch zur Metropole
    und zu einem berragenden Zentrum entwickeln konnte. Seine
    Hauptstadtbedeutung war allerdings von kurzer Dauer. Nach dem Zweiten
    Weltkrieg konnte es seine Aufgabe fr die Bundesrepublik wegen der
    Teilung Deutschlands, wegen des Viermchtestatus sowie wegen seiner
    isolierten Lage fr das Land nicht mehr erfllen.

    1) Wie heit das im Text?

         ) Gre der Lnder und deren Herrschaftsverhltnisse

         ) rechtliche Stellung von Berlin, das 1945 von Alliierten Truppen
    besetzt und, in vier Sektoren geteilt, gemeinsam verwaltet wurde.

    2) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

         ) Erst nach 1871 wurde Berlin zu einem berragenden Zentrum.

         ) Auch nach dem Zweiten Weltkrieg erfllte Berlin erfolgreich
    seine Funktionen als Hauptstadt der Bundesrepublik.

         ) Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Berlin das Viermchtestatus.

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.


93 

        Das Zentrenmuster fr eine ergnzende Aufgabenteilung unter den
    Teilhauptstdten war also historisch angelegt. Entscheidend fr die
    Situation in der Nachkriegszeit war dann das schlagartige Fehlen des
    seither absolut hchstrangigen Zentrums Berlin, was bedeutete, da alle
    seither nachrangigen Zentren eine funktionale Aufwertung erfuhren. So
    zeigt sich eine langfristige Tendenz zur Konzentration von Standorten
    berregionaler Institutionen, Wirtschaftsorganisationen und Verbnden
    auf vier Teilhauptstdten, verbunden mit unterschiedlichen
    Bedeutungsschwerpunkten. Eine Mischung aus politischem Zentrum,
    Reprsentanz in- und auslndischer Wirtschaftsverbnde und Firmen,
    Versicherungszentralen und Messen kennzeichnet die Hauptstadtregion
    Bonn-Kln-Dsseldorf. Frankfurt/M. entwickelte sich zum
    Organisationszentrum fr Wirtschaft und Finanzwesen sowie zur
    europischen Verkehrsdrehscheibe. Hamburgs Schwerpunkte sind (Auen-)
    Handel, Verkehr und Pressewesen, und Mnchen schlielich hat bundesweite
    Bedeutung in den Bereichen Kultur, Hochschulwesen und
    Forschungseinrichtungen erlangt.

    1) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Entnehmen Sie dem Text, was unter dem Begriff "Teilhauptstadt" zu
    verstehen ist.

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.


94 

        Bonn mute sich bis in jngste Zeit unter der Hypothek des
    Provisoriums entwickeln, sein Aufstieg als politisches Zentrum ist
    dennoch einer der wichtigsten Aspekte stdtischer Bedeutungsentwicklung
    in der Nachkriegszeit. Allerdings kann Bonn die vielfltigen
    hauptstdtischen Aufgaben bis heute nur in Verbindung mit den
    benachbarten Zentren Kln und Dsseldorf erfllen.

        Daneben entwickelten sich Regionalhauptstdte, deren Aussrahlung
    sich auf das jeweilige Bundesland oder auf wichtigste
    Wirtschaftsregionen beschrnkt: allen voran Stuttgart und Hannover, dazu
    dann Nrnberg, Mannheim, Essen und Bremen.

        Die weitgehende Funktionsstreuung auf eine grere Zahl von Stdten,
    ber das gesamte Bundesgebiet verteilt, hat nun zwar keine neue
    Metropole entstehen lassen, wohl aber eine mgliche Tendenz zur
    Provinzialisierung der Gesellschaft auerhalb der zentralen Hauptstadt
    weitgehend vermeiden helfen. Sie hat der Bundesrepublik im Vergleich zu
    anderen Lndern sogar zu einer der stabilsten inneren rumlichen
    Strukturen berhaupt verholfen.

    1) Welches Thema wird im Text behandelt?

    2) Wie heit das im Text?

        ) belastender, negativer Umstand

        ) der Wirkungsbereich / die Wirkung

        ) die Verteilung der Aufgaben (Funktionen).

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.


95 

         Mitten in die Ereignisse fiel am 9. November 1989 die Ost-Berliner
    Pressekonferenz des Politbro-Mitglieds Gnther Schabowski. Sie fand am
    Rande einer Plenarsitzung des SED-Zentralkomitees statt. Schabowski
    sprach kurz vor 19.00 Uhr berraschend von einer Neuregelung: Die
    Privatreisen nach dem Ausland knnen ohne Vorliegen von Voraussetzungen
    ... beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Auf
    die Nachfrage Wann tritt das in Kraft? antwortete der Sprecher, seiner
    Kenntnis nach sofort, unverzglich. Ein weiteres Nachhaken betraf West-
    Berlin. Schabowski: Also, doch. Doch. Stndige Ausreisen knnen ber
    alle Grenzbergangsstellen der DDR zur BRD beziehungsweise Berlin (West)
    erfolgen.

    1) Welchem Thema ist der Text gewidmet?

    2) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.


96 

        Die vorgesehene Regelung sprach, noch im Stil des alten Denkens, von
    Genehmigungen, das heit von brokratischen Hrden. Es sollte sich nur
    um einige Zwischenregelungen bis zu einem endgltigen Reisegesetz
    handeln. An dem Papier hatten mehrere Instanzen der Partei- und
    Staatsbrokratie mitgearbeitet. Keiner der Autoren berblickte wohl fr
    seinen Teil, dass die Summe der einzelnen Beitrge eine brisante
    Mischung darstellte. Jedenfalls bagann nach den Abendnachrichten ein
    Massenansturm auf die Grenzbergangsstellen in Richtung Westberlin. Die
    unvorbereiteten Grenztruppen gaben schlielich gegen 22.00 Uhr den Weg
    frei, bald ohne jede Ausweiskontrolle. Dort trafen die Besucher auf
    herbeigestrmte Westberliner, die ihrerseits ohne Formalitten die
    bergnge passierten. Die Berliner Bilder von den Begrungsszenen
    gingen um die Welt. In derselben Nacht erfasste die Bewegung auch die
    innerdeutsche Grenze.

    1) Welchem Thema ist der Text gewidmet?

    2) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.


97 

        Ist er mal in Bedrngnis, klemmt sich der Pastor von Jevenstedt
    seinen tragbaren Computer unter den Arm und behilft sich mit der
    vorbereiteten Predigt, die per Diskette ins Haus kommt. Der Rechner
    leistet aber auch gute Dienste bei Grabreden; beim Bibelstudium und beim
    Layout des Gemeindebriefs. Achim Korthals hat gemeinsam mit anderen
    pastoren sogar einen Verein gegrndet  Macclesia heit er, und er hilft
    den Gottesmnnern bei der Arbeit mit ihren Apple-Computern.

    1) Beschreiben Sie bitte das Hauptproblem, dem der Text gewidmet ist, in
    wenigen Stzen.

    2) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    3) Entnehmen Sie dem Text, welche Funktionen kann der Computer
    bernehmen.


98 

        Ein besonderes inniges Verhltnis zu ihrem Computer hat Astrid
    kasischke: Sie trgt ihn unter der haut ... Das zigarettenschachtelgroe
    Gert namens Defibrillator verfolgt mittels einer Sonde jeden Schlag
    ihres Herzens. Sollte es, wie schon zwiemal geschehen, grundlos und in
    tdlichem Tempo zu rasen beginnen, versetzt der Defi ihrem Herzen
    einen 700 Volt starken Elektroschock, so da es wieder normal zu
    schlagen beginnt. Einmal hat ihr ganz persnlicher Computer Astrid
    Kasischke bereits das Leben gerettet.

    1) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    2) Entnehmen Sie dem Text, welche Funktionen kann der Computer
    bernehmen.

    3) Fertigen Sie eine Mind-Map zum Thema "Computer".


99 

        Wenn der Kantinenleiter Erich Hellwig fr die Hlfte seiner 700
    tglichen Gste geschmorte Hirschkeule kocht, liefert ihm der Computer
    nicht nur das Rezept. Er sorgt auch fr die kalkulation (pro Men 3,95
    Mark), den Einkaufszettel und die Bestellung der 70 Kilo Fleisch per
    Datenfernbertragung. Das Lager der kantine berwacht der Rechner
    ebenfalls: Er registriert jede einzelne ausgeschenkte Tasse Kaffee und
    sorgt rechtzeitig fr Nachschub.

    1) Beschreiben Sie bitte das Hauptproblem, dem der Text gewidmet ist, in
    wenigen Stzen.

    2) Entnehmen Sie dem Text, welche Funktionen kann der Computer
    bernehmen.

    3) Wie heien die einzelnen Teile eines Computers?


100 

         Es gab mal eine Zeit, als der Heimcomputer nur ein dienstbares
    Instrument und dem Menschen untertan war. Ein Brombel, mehr nicht.
    Knpfchen an, Diskette rein, schon tippen wir im autodidaktischen
    Drifingersystem Liebesbriefe, Diplomarbeiten, Flugbltter fr die
    Demonstration und, weils so flott aussah, die Einkaufsliste fr den
    Wochenmarkt. Ein bloer Schreibapparat oder, je nach Bedarf, eine
    Rechenmaschine. Hauptsache, die Shift-taste war am Platz und die Floppy-
    Disk beschriftet. Wir hatten den schnurrenden Kasten im Griff, nicht
    umgekehrt.

    1) Beschreiben Sie bitte das Hauptproblem, dem der Text gewidmet ist, in
    wenigen Stzen.

    2) Notieren Sie in Form einer Liste die Funktionen, die der Heimkomputer
    vor etwa 10 Jahren erfllte.

    3) Suchen Sie alle Wrter aus dem Text, die mit der Welt des Computers
    zusammenhngen.


101 

        Es war eine Zeit, in der wir noch Macht ber die Maschine sprten.
    Dann kam das Modem. Die Box, aus der es pfeift und knarzt, hauchte dem
    seelenlosen Objekt Leben ein; indem sie es via Telefonkabel mit seinen
    Artgenossen verband. Wir traten in Kontakt mit anderen Bedienern,
    deren wahre Gesichter sich hinter Codes und Zahlenkrzeln verbargen.
    Eine Parallelwelt, die wir erst mde belchelt haben, dann bestaunt und
    schlielich forsch erkundet: E-Mail, Online-Dienste, Internet, World
    Wide Web ...

         Seitdem hngen wir an der elektronischen Nadel  zur Freude der
    Computerbranche. Wir knnen nicht mehr ohne, selbst wenn wir es wollten.
    Wir brauchen unsere tgliche Dosis Computer. Die alten Machtverhltnisse
    haben sich gewendet. Lngst hat der Computer uns im Griff. Wir richten
    den Tagesplan nach ihm, prgen den Umgangston nach seiner Kunstsprache,
    ntigen den traditionellen Medien wie Zeitschrift oder Fernsehen seine
    pseudodreidimensionale Optik auf.

    1) Beschreiben Sie die Vorteile und Nachteile, die das Modem mitgebracht
    hat.

    2) Suchen Sie alle Wrter aus dem Text, die mit der Welt des Computers
    zusammenhngen.

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.


102 

        Sobald sie sich durchs Bildschirmfenster ins virtuelle Jenseits
    hineinsaugenlassen, nehmen sie die Koordinaten des Diesseits nicht mehr
    wahr: Zeit und Raum, Wahrheit und Lge, Haupt- und Nebensache. Sie
    stbern bis zum Morgengrauen durch Datenbanken  und verschlafen
    Geschftstermine. Ohne wirklich miteinander in engeren Kontakt zu
    treten, flirten sie mit einem Bildschirmgegenber am anderen Ende der
    Welt  whrend das reale Gegenber im nebenzimmer harrt. Handgelenke
    verdreht, die Augen matt, dumpf von Web-Site zu Web-Site  und die
    Gebhrenuhr rattert und rattert.

        Psychologen vergleichen die Symptome der Online-Abhngigkeit in
    wissenschaftlichen Abhandlungen mit Spielsucht und Alkoholismus:
    Probleme am Arbeitsplatz, Beziehungskrisen, Verlust des Zeitgefhls,
    Entzugserscheinungen. Virtuell gehrnte Ehefrauen reichen die Scheidung
    ein; Selbsthilfegruppen diskutieren, nach der Art der anonymen
    Alkoholiker, die Web-Manie  ausgerechnet  im  Internet.

    1) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Suchen Sie alle Wrter aus dem Text, die mit der Welt des Computers
    zusammenhngen.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.


103 

        Noch im vorigen Jahrhundert glaubte man genau zu wissen, wann die
    deutsche Geschichte begonnen hat: im Jahre 9 n. Chr. In jenem Jahr
    besiegte Arminius, ein Frst des germanischen Stammes der Cherusker, im
    Teutoburger Wald drei rmische Legionen.

        Heute sieht man dies von einer anderen Sicht. Die Entstehung des
    deutschen Volkes war ein sehr langer und schwerer Proze von
    Jahrhunderten. Das Wort "Deutsch" ist wohl erst im 8. Jahrhundert
    aufgekommen. Dieser Begriff war zuerst nur auf die Sprache gerichtet,
    die im stlichen Teil des Frankenreiches gesprochen wurde.

         Dieses Reich umfate viele Vlkerschaften. Sie sprachen
    germanischen oder romanischen Dialekt. Nach dem Tode von Karl des Groen
    fiel das Reich bald auseinander. Durch Erbteilung entstanden ein Ost-
    und ein Westreich. Die Grenze fiel fast mit der Sprachgrenze zusammen.
    In dem einen Teil wurde Franzsisch und in dem anderen Teil Deutsch
    gesprochen. Erst nach einem groen Zeitabschnitt konnte man ein Gefhl
    der Gemeinschaft entdecken. Spter wurde das Wort "deutsch" von der
    Sprache auf die Menschen und auf ihr Wohngebiet bertragen. Es wurde von
    Deutschland gesprochen.

          Die Westgrenze wurde sehr schnell fixiert und blieb auch recht
    stabil. Die Ostgrenze hingegen war jahrhundertelang flieend. Um 900
    verlief sie etwa an den Flssen Elbe und Saale. Spter wurden die
    deutschen Siedlungsgebiete teils friedlich, teils gewaltsam weit nach
    Osten ausgedehnt.

    1) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    2) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.



                         
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56.          ?  
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104 

    Begeistert waren sie vom Karneval: Da sich da jeder amsiert; da vom
    Baby im Kinderwagen bis zum Opa alle verkleidet waren; da die ganze
    Bevlkerung mitmacht. Und die unseren hatten sich schlielich auch
    verkleidet und fanden das toll (vor der Abfahrt wollten sie nicht). Sie
    kamen auch auf verschiedene Partys, wo es meistens sehr schn war; und
    sie fanden, da so ein Karneval in Frankreich eingefhrt werden sollte.

    Erstaunt waren unsere Schler ber die Schnheit der Schulgebude, ihre
    Sauberkeit, erstaunt ber die fast luxurise Ausstattung, zum Beispiel
    die Tafeln, die sich verschieben lassen, die Waschbecken in jedem
    Klassenzimmer, die Fernsehapparate, die die Experimente der Lehrer in
    den technischen Fchern wiedergeben, damit alle Schler folgen knnten
    ... Es war in dieser Hinsicht, mit unserer Schule verglichen, ein
    Paradies.

    1) Stellen Sie sich mglichst viele Fragen (Wer? Was? Wie viele? Wohin?
    Woher? Wo? Von wem? usw.) ber diesen Text.

    2) Stellen Sie fest, ob dieser Text Informationen zu folgenden Themen
    enthlt:

    3) die deutsche Literatur;

         ) die Ausstattung der Schulgebude;

         ) die Polizei. Wenn Sie welche finden, unterstreichen Sie bitte im
    Text.

         ) Welche Themen werden in diesem Text behandelt?


105 

        Die Perversion der Welternhrungslage wird noch deutlicher, wenn wir
    die Speisekarte unserer Milchkhe, Masttiere, Legehennen und veredelten
    Landschweine betrachten: Soja aus Brasilien, Maniok aus Sdost-Asien,
    Erdnsse aus dem Sahel-Gebiet und vieles mehr. Diese Exporte werden
    gekrnt von direkten Fleischexporten aus Hungerlndern in die
    Vereinigten Staaten und Europa. (...) Aus verschiedenen
    sdamerikanischen Fischfanggebieten fhrten General Foods und Quaker
    Oats Fischmehl in die USA aus. Anstatt mit den Fischen als hochwertigem
    eiweihaltigem Nahrungsmittel die sdamerikanische Bevlkerung zu
    ernhren, gelangen sie als Tierfutter in Hhner-, Katzen- und
    Hundemgen.

    1) Welches Thema wird in diesem Text behandelt?

    2) Schreiben Sie die Beispiele fr die ungleiche Verteilung von
    Nahrungsmitteln aus.

    3) Welche Funktion hat der Text?

                                                               . 
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57.      ?

106 

         Nur im Winter hat Frank etwas mehr Zeit. Dann geht er zum Beispiel
    zur Gemeindeversammlung nach Luckau. Der Zusammenhalt untereinander ist
    fr mich auch ein Bestandteil von Heimat", sagt er. Hier kenn ich
    jeden und kann mich auf alle verlassen." Dass man dafr aber auch etwas
    tun muss, wei er genau, und er tut es gern.

         Irgendwie sind wir ja alle aufeinander angewiesen, darum ist es
    wichtig, dass ich mitentscheide." Gemeinderat mchte er spter einmal
    werden, man trgt ja Verantwortung", sagt er und knetet dabei die
    groen Hnde.

         Heimat? Wenn ich nach Hause komme, dann ist da so ein Geruch nach
    Heu und warmer Milch, nach Obstbumchen und nach Holz. So ganz natrlich
    eben." Deshalb mchte Frank auch nie in der Stadt leben. Sie stinkt, ist
    viel zu anonym und knstlich. Nicht viele sehen als Landwirt eine
    Zukunft, das Leben ist nicht leicht. Aber es macht mir Freude, hier zu
    arbeiten. Nauden ist meine Heimat, die Gemeinde, die Familie.
    Deutschland, das ist das Drumherum."

    1) Welche Themen werden in diesem Text behandelt?

    2) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

         ) Frank ist ein richtiger Stadmensch.

         ) Frank mchte spter Gemeinderat werden.

         ) Im Winter geht Frank oft zur Gemeindeversammlung.

    3) Beantworten Sie die Frage: "Was ist fr Frank Heimat?"


107 

         Fast eine halbe Milliarde Menschen in den Entwicklungslndern
    leiden Hunger. Tglich sterben 10 000 bis 15 000 Menschen an den Folgen
    von Unterernhrung. Millionen Kinder sind blind durch Vitamin A-Mangel
    oder geistig behindert durch proteinarme Nahrung oder leiden an anderen
    Mangelerscheinungen.

        Tglich werden auf der Erde etwa 2 Pfund Getreide pro Mann, Frau und
    Kind produziert. Diese Menge knnte jedem Menschen, ohne die Produktion
    gewaltiger Mengen Fleisch, Fisch, Gemse und Obst dazuzurechnen, tglich
    3000 Kilokalorien zufhren.

         Schon hier wird deutlich, da das Hungerproblem nicht primr an der
    Erzeugung einer ausreichenden Menge an Nahrungsmitteln scheitert,
    sondern daran, da die erzeugten Nahrungsmittel ungleich verteilt
    werden. Mais, Gerste und Hafer (Proteingehalt im Durchschnitt 8 bis 14%)
    und Sojabohnen (durchschnittlicher Proteingehalt 55 bis 40%) werden
    allein in den Vereinigten Staaten zu 90% an Nutztiere verfttert. Die
    Menge des verftterten Getreideproteins entspricht dabei fast dem
    Proteinmangel auf der ganzen Welt. (Dabei ist das durchschnittliche
    Umwandlungsverhltnis ca. 7:1, also 7 Pfund Getreide/Sojabohnen ergeben
    l Pfund Fleisch.)

    1) Will der Autor dieses Textes raten, informieren, eine Meinung uern
    oder mehreres zugleich?

    2) Schreiben Sie die Beispiele fr die Folgen des Hungers in
    Entwicklungslndern aus.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.



                                                               . 
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108 

         Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf
    den Schdel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? fragte Franz Kafka.
    Nicht ungehrt. 21 Millionen Deutsche, ein Drittel der lesefhigen
    Bevlkerung, wollen eine solche Verletzung gar nicht erst riskieren. Sie
    lesen nie ein Buch.

          Und das kam so: Ein Drittel von ihnen hrte mit dem Lesen auf,
    weil sie es nach der Schule nicht mehr mussten, ein Sechstel, weil sie
    einfach keine Lust mehr hatten, und ein Fnftel nach der Heirat (Liebe
    macht wirklich blind!). 1,5 Millionen Deutsche haben mit dem Lesen nicht
    einmal angefangen (weil sie es nie konnten), und weitere 4 Millionen
    Deutsche greifen nur einmal im Monat zum Buch. Zum Sparbuch? Zum
    Kochbuch?

    1) Welche Themen werden im Text behandelt?

    2)Um was fr einen Text (Kurzgeschichte, Bericht, wissenschaftlicher
    Text usw.) handelt es sich hier?

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


109 

         Mitten in die Ereignisse fiel am 9. November 1989 die Ost-Berliner
    Pressekonferenz des Politbro-Mitglieds Gnther Schabowski. Sie fand am
    Rande einer Plenarsitzung des SED-Zentralkomitees statt. Schabowski
    sprach kurz vor 19.00 Uhr berraschend von einer Neuregelung: Die
    Privatreisen nach dem Ausland knnen ohne Vorliegen von Voraussetzungen
    ... beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Auf
    die Nachfrage Wann tritt das in Kraft? antwortete der Sprecher, seiner
    Kenntnis nach sofort, unverzglich. Ein weiteres Nachhaken betraf West-
    Berlin. Schabowski: Also, doch. Doch. Stndige Ausreisen knnen ber
    alle Grenzbergangsstellen der DDR zur BRD beziehungsweise Berlin (West)
    erfolgen.

    1) Welchem Thema ist der Text gewidmet?

    2) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.



                                                               . 
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 3.    "".
59.     (.),   
     .      ?

110 

         Das sieht dann so aus: Der deutsche Durchschnitts-Bcherschrank ist
    beladen mit 180 Durchschnitts-Bchern. Zwei Regale sind der eher
    trivialen Unterhaltung gewidmet, ein halbes den Nachschlagewerken und
    ein ganzes Regal gehrt der anspruchsvollen Literatur: Hier verschaffen
    27 Romane der klassischen und modernen Wortkunst einem ganzen Volk die
    se Gewissheit, das der Denker und Dichter zu sein.

         Wie viele Bcher an- oder tatschlich durchgelesen werden, wie
    viele ungelesen bleiben, wissen die Statistiker nicht. Aber sie
    vermuten: Immer mehr Bcher werden verkauft, immer weniger gelesen.
    Jhrlich erscheinen bei uns   66 000 Titel, alle acht Minuten einer.
    Allein der 1900 Kilometer hohe Stapel jhrlich in Mnchen verlegter und
    in Druck gegebener Bcher wrde, wenn man ihn zu Falle brchte, mit
    seinen Spitzenexemplaren in die Fjorde Norvegens strzen oder, hart an
    Wahrscheinlichen vorbei, am Strand von Kreta einen (lesenden?) Touristen
    erschlagen.

    1) Wie haben Sie den text gelesen? Kreuzen Sie die zutreffende Antwort
    bitte an.

         kursorisch    

         selektiv 

         total    

    Begrnden Sie Ihre Entscheidung.

    2) bersetzen Sie folgende Redewendungen.

         ) eine steigende Tendenz zeigen

         ) um die Jahrhundertwende

         ) die anspruchsvolle Literatur

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


111 

         Kommunikation bedeutet Verstndigung untereinander, und das heit 
    u.a. , sich mit eigenen Ideen und mit den Ideen anderer
    auseinanderzusetzen. Nehmen wir zum Beispiel an, wir wollen fr ein
    Referat, einen Vortrag, eine Prsentation oder fr irgendeine
    Besprechung ein Thema vorstellen und uns mit einigen Hauptgedanken sowie
    mit verschiedenen Einzelheiten beschftigen. Vor uns steht die Aufgabe
    der Strukturierung; sie ist entscheidend fr den Kommunikationserfolg,
    denn  etwas flapsig ausgedrckt  Gut strukturiert ist halb
    verstanden.

    1) Was versteht man unter dem Begriff "Kommunikation"?

    2) Wie verstehen Sie den Satz: Gut strukturiert ist halb verstanden?
    Wan braucht man eine Strukturierung?

    3) Ergnzeu Sie die Tabelle.

          Substantiv         Adjektiv        bersetzung

          Kommunikation           Kommunikativ     ______________

          Referat            ______________  ______________

          Thema              ______________  ______________

          Strukturierung          ______________   ______________

           Mensch            ______________  ______________



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                   . .   

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60.          
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112 

          Kein Politiker der Welt hat das 20. Jahrhundert mehr geprgt als
    Josef Stalin. Churchill und Lenin haben nur fnf Jahre lang die
    Weltpolitik beeinflut, Hitler und Roosevelt zwlf Jahre lang, de
    Gaulle, Gandhi oder Mao haben vor allem die Geschichte ihres eigenen
    Landes bestmimt. Stalin hingegen war von 1924 bis zu seinem Tode 1953 an
    der Macht.

         Er stieg auf zum absoluten Herrscher ber die UdSSR, er hat sein
    Land in den Rang einer Supermacht gehoben und zum Zentrum eines
    weltumspannenden kommunistischen Systems gemacht.

         Er hat sein Regime, das auf der Abschaffung des seiner
    Produktionsmittel beraubten Privateigentums, auf Staatsplanung, Terror
    und der Lge errichtet war, der gesamten kommunistischen Welt
    aufgezwungen; es ging erst unter mit dem Zusammenbruch im Jahr 1991.

    1) Um was fr einen Text (Kurzgeschichte, Bericht, wissenschaftlicher
    Text, historischer Text usw.) handelt es sich hier?

    2) Welches Thema wird im Text behandelt?

    3) Machen Sie eine kleine referative bersetzung von diesem Text.


113 

        Lester B. Pearson, der frhere kanadische Auenminister und
    Friedensnobelpreistrger (...), fragte einst: Wie kann es Frieden
    geben, ohne dass die Menschen einander verstehen, und wie knnen sie
    sich verstehen? Atlantic College und die Schwesterschulen wollen
    Verstndnis durch Kennenlernen wecken. Jedes Gesprch, jede
    Unterrichtsstunde, jede Mahlzeit bietet die Chance, Vorurteile zu
    revidieren. Ein Araber und ein Israeli treffen hier anders aufeinander
    als in ihren Heimatlndern; sie mssen sich der Begegnung stellen. Ein
    Mdchen aus Nigeria und ein Mdchen aus Bayern leben zwei Jahre Bett an
    Bett und mssen schon der Selbsterhaltung wegen versuchen, einander zu
    verstehen. Ich wollte das Mdchen kennen lernen und das hie: Arbeit
    reinstecken, erinnert sich Marion an die Mhen der ersten Zeit. Auf
    dem Zimmer haben wir uns eine Zeit lang jeden Abend Mrchen erzhlt,
    deutsche, irische, polnische, nigerianische Mrchen. Da gab es viele
    hnlichkeiten. Das brachte uns nher. Doch fr Marion ist das
    Wichtigste, nicht nur den Fremden, sondern auch sich selbst kennen zu
    lernen: Was ist an mir deutsch, allgemein menschlich und was Marion?

    1) Formulieren Sie die Hauptidee des Textes.

    2) Beantworten Sie die Frage: Wodurch lernen die Mitschler einander
    kennen. Machen Sie es in Form einer Liste.

    3) Ergnzen Sie die Tabelle.

         Substantiv               Adjektiv         bersetzung

         Hilfsbereitschaft        hilfsbereit           ______________

          Tchtigkeit        ______________  ______________

         Zurckhaltung       ______________  ______________

          Hflichkeit        ______________  ______________

         Solidaritt              ______________   ______________



                                                               . 
                          --------------------------------------------------


                         
                   . .   
                                     6

 5.      ?
61.     ?

114 

           Das ist auch schon das nchstwichtige: Besuch alle
    Studienberatungen, die es berhaupt gibt. Und wenn in einer etwas
    anderes gesagt wird als in anderen, dann frag nach: Anderswo hat man mir
    aber gesagt ...! Das Ziel dabei mu sein, herauszufinden: Was sind die
    offiziellen Minimalvoraussetzungen an Scheinen und Leistungen (erste
    vier Semester) und fr die Gewhrung des BAFG? Um das Hauptstudium und
    erst recht die Prfungsordnungen solltest du dich berhaupt noch nicht
    kmmern. Es gibt keinen schnelleren Weg zur Depression als das Lesen von
    Examensanforderungen.

    1) Fr wen ist der Text geschrieben? Woran kann man das erkennen?

    2) Welche Absicht verolgt der Autor mit diesem Text? Kreuzen Sie die
    richtige Lsung an.  "Besuch alle Studienberatungen, die es berhaupt
    gibt."

          Der Autor

           bittet den Leser,

          empfiehlt dem Leser,         alle Studienberatungen zu besuchen

          erlaubt dem Leser,

    3) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

           ) Es ist wichtig, alle Studienberatungen zu besuchen.

           ) Die Studienberatungen sind gar nicht wichtig, man braucht sie
    nicht zu besuchen.

           ) Das Lesen von Examensanforderungen ist ein schneller Weg zur
    Depression.


115 

         Es gab mal eine Zeit, als der Heimcomputer nur ein dienstbares
    Instrument und dem Menschen untertan war. Ein Brombel, mehr nicht.
    Knpfchen an, Diskette rein, schon tippen wir im autodidaktischen
    Drifingersystem Liebesbriefe, Diplomarbeiten, Flugbltter fr die
    Demonstration und, weils so flott aussah, die Einkaufsliste fr den
    Wochenmarkt. Ein bloer Schreibapparat oder, je nach Bedarf, eine
    Rechenmaschine. Hauptsache, die Shift-taste war am Platz und die Floppy-
    Disk beschriftet. Wir hatten den schnurrenden Kasten im Griff, nicht
    umgekehrt.

    1) Beschreiben Sie bitte das Hauptproblem, dem der Text gewidmet ist, in
    wenigen Stzen.

    2) Notieren Sie in Form einer Liste die Funktionen, die der Heimkomputer
    vor etwa 10 Jahren erfllte.

    3) Suchen Sie alle Wrter aus dem Text, die mit der Welt des Computers
    zusammenhngen.

                                                               . 
                          --------------------------------------------------

                         
                   . .   

                                    7

 6.     ?
62.   Mind-Map?

116 

         Die Vergiftung der Luft durch Schadstoffe aller Art ist lngst
    nicht mehr nur ein Problem in den industriellen Ballungszentren des
    Nordens. In vielen Teilen der Welt leiden Menschen unter der
    Schadstoffbelastung industrieller Produktionen; rund 2/5 der
    Stadtbevlkerung weltweit lebt unter Luftbedingungen, welche die
    Weltgesundheitsorganisation als inakzeptabel einstuft. Der Verlust der
    Arten ist schlielich eine wenig beachtete, dennoch gravierende Gefahr
    fr die Zukunft der Menschheit. Tglich werden 50 bis 100 Pflanzen- und
    Tierarten ausgerottet, berwiegend durch die Zerstrung der Regenwlder.
    Viele dieser Arten sind der Wissenschaft nicht einmal bekannt. Mit den
    Arten verschwinde ein immenses Genreservoir, von dessen Bedeutung
    niemand etwas ahnt. Die Menschheit hnelt, so Hoimar von Ditfurth, einem
    Passagier, der whrend eines Fluges alle Instrumente aus dem Cockpit
    reit, deren Funktion er nicht erkennen kann.

    1) Welche Themen werden im Text behandelt?

    2) Ergnzen Sie die folgenden Stze sinngem mit Information aus dem
    Text.

         ) ______________ leiden unter ______________.

         ) ______________ ist eine Gefahr fr ______________.

         ) ______________ werden ______________ ausgerottet.

    3) Machen Sie eine referative bersetzung von diesem Text.


117 

        Das Zentrenmuster fr eine ergnzende Aufgabenteilung unter den
    Teilhauptstdten war also historisch angelegt. Entscheidend fr die
    Situation in der Nachkriegszeit war dann das schlagartige Fehlen des
    seither absolut hchstrangigen Zentrums Berlin, was bedeutete, da alle
    seither nachrangigen Zentren eine funktionale Aufwertung erfuhren. So
    zeigt sich eine langfristige Tendenz zur Konzentration von Standorten
    berregionaler Institutionen, Wirtschaftsorganisationen und Verbnden
    auf vier Teilhauptstdten, verbunden mit unterschiedlichen
    Bedeutungsschwerpunkten. Eine Mischung aus politischem Zentrum,
    Reprsentanz in- und auslndischer Wirtschaftsverbnde und Firmen,
    Versicherungszentralen und Messen kennzeichnet die Hauptstadtregion
    Bonn-Kln-Dsseldorf. Frankfurt/M. entwickelte sich zum
    Organisationszentrum fr Wirtschaft und Finanzwesen sowie zur
    europischen Verkehrsdrehscheibe. Hamburgs Schwerpunkte sind (Auen-)
    Handel, Verkehr und Pressewesen, und Mnchen schlielich hat bundesweite
    Bedeutung in den Bereichen Kultur, Hochschulwesen und
    Forschungseinrichtungen erlangt.

    1) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Entnehmen Sie dem Text, was unter dem Begriff "Teilhauptstadt" zu
    verstehen ist.

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
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                                    8

 7.    .
63.     ?

118 

          Sein ganzes Leben, seit neunzehn Jahren, wohnt Frank schon auf dem
    vterlichen Hof im Fnfzehnseelendorf Nauden. Und oft ist er von hier
    auch nicht fortgekommen. Einmal auf Klassenfahrt nach Bayern, in den
    Sommerferien mit der kleinen Schwester zur Tante nach Goslar. Aber
    bereits nach drei Tagen "Grostadtleben", sagt er, da fehlten ihm die
    Viecher halt, die Kuh, der Hund und die Storch.

         Obwohl die Viecher, 120 an der Zahl, ihm eine Menge Arbeit machen.
    Um halb sechs in der Frh heit es aufstehen, die Khe wollen gemolken,
    die Klber getrnkt, die Bullen gefttert werden. Und in einem
    schmutzigen Stall steht die Kuh auch nicht gern.

         Nach dem Frhstck muss Frank gleich zur Schule. Dort schliet er
    nach einjhriger Schulung seine Ausbildung zum Fachwirt ab. Kaum ist der
    Unterricht beendet, setzt er die Theorie auf Vaters Feldern in die
    Praxis um. Jede Hand wird gebraucht, fr den Zweimannbetrieb gibt es
    selten eine Pause. Kein Wunder, dass Frank abends geschafft ins Bett
    fllt. Doch Tiere halten sich nicht an die Uhr, da drngt schon einmal
    mitten in der Nacht ein Kalb auf die Welt. Bauer sein" ist eben ein
    Vierundzwanzigtunjob.

    1) Um was fr einen Text ( Kurzgeschichte, Bericht, Zeitungsartikel
    usw.) handelt es sich?

    2) Welche Themen werden in diesem Text behandelt?

    3) Beschreiben Sie schriftlich (in der bersetzung) im referativen Stil
    einen Arbeitstag von Frank.


119 

         Es war Kurt Hahns Traum, Wege der Ausshnung zwischen den Feinden
    von gestern zu finden. Er selbst war als Jude aus Deutschland vertrieben
    worden und glaubte, dass nur die gemeinsame Erziehung Menschen
    verschiedener Vlker zusammenfhren knnte. Sein Konzept wurde von den
    meisten Schulpolitikern fr unrealistisch gehalten. Halbwchsige aus
    vielen Lndern zwei Jahre lang zusammensperren, auf einen
    hochqualifizierten Abschluss trimmen, sie Toleranz und Gemeinsinn lehren
    und gleichzeitig ihre musischen, technischen und sportlichen Fhigkeiten
    frdern - wie sollte das gehen?

         Das ist im Sinne der Erfinder. Die Jugendlichen aus aller Welt
    sollen in diesen intensiven zwei Jahren nicht ihre Eigenheiten aufgeben,
    sondern den anderen achten lernen. Sie sollen sich auch ihrer nationalen
    Eigenarten (der guten wie der schlechten) bewusst werden. Ein
    internationalistischer, konturenloser Typ ist nicht das Ziel unserer
    Pdagogik, sagt Schulleiter Andrew Stuart.

         Die deutschen Schler, sagt Jrgen Mucke, ein Lehrer aus
    Deutschland, mssen hier weit mehr leisten als in der reformierten
    Oberschule zu Hause, sie seien berdurchschnittlich intelligent und
    deutlich besser in ihrer Fertigkeiten und Fhigkeiten als der
    Durchschnitt in Deutschland. Und Marion findet: Die Schler hier haben
    mehr drauf und die Lehrer sind hochmotiviert; der Unterricht ist
    intensiv und Labern gilt nicht.

    1) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    2) Worin bestand die Idee der Menschenerziechung von Kurt Hahn?

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.



                                                               . 
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                   . .   
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 8.      ?
64.       ? ?

120 

                Eine Woche ihrer Ferien nutzten 32 franzsische Schler aus
    Amiens Ende Februar zu einer Reise ins Ruhrgebiet. Jeder kam auf
    Einladung einer deutschen Familie, die sich bereit erlklrt hatte, eine
    Woche lang einen franzsischen Jugendlicher aufzunehmen. Das Angebot war
    so gro, da wir gar nicht alle Einladungen annehmen konnten.

                Jeder trug in der Hand einen Koffer voll Sachen, als ob er
    in die Wste fahren wrde, und im Kopf ein ganzes Paket von Vorurteilen:
    Die meisten fuhren zum erstenmal nach Deutschland und also ins
    Ungewisse.

                Um auf alle Flle berleben zu knnen, fragten die Schler
    vor dem Aussteigen noch ganz schnell nach den notwendigsten Vokabeln,
    wie: "Ich habe Hunger, ich habe Durst." Und wie eigentlich sollte man
    sich auf dem Bahnsteig begren: Sollte man sich kssen, nach
    franzsischer Sitte? Oder war das unangebracht?

    1) Das ist ein am Anfang eines groen Textes stehende Auszug. Wie meinen
    Sie, wruber knnte die Verfasserin weiter schreiben?

    2) Stellen Sie sich mglichst viele Fragen (Wie? Wer? Was? Wohin? Wie
    viele? usw.) ber diesen Textauszug.

    3) Schreiben Sie eine mgliche berschrift zu diesem Textauszug.


121 

        Die vorgesehene Regelung sprach, noch im Stil des alten Denkens, von
    Genehmigungen, das heit von brokratischen Hrden. Es sollte sich nur
    um einige Zwischenregelungen bis zu einem endgltigen Reisegesetz
    handeln. An dem Papier hatten mehrere Instanzen der Partei- und
    Staatsbrokratie mitgearbeitet. Keiner der Autoren berblickte wohl fr
    seinen Teil, dass die Summe der einzelnen Beitrge eine brisante
    Mischung darstellte. Jedenfalls bagann nach den Abendnachrichten ein
    Massenansturm auf die Grenzbergangsstellen in Richtung Westberlin. Die
    unvorbereiteten Grenztruppen gaben schlielich gegen 22.00 Uhr den Weg
    frei, bald ohne jede Ausweiskontrolle. Dort trafen die Besucher auf
    herbeigestrmte Westberliner, die ihrerseits ohne Formalitten die
    bergnge passierten. Die Berliner Bilder von den Begrungsszenen
    gingen um die Welt. In derselben Nacht erfasste die Bewegung auch die
    innerdeutsche Grenze.

    1) Welchem Thema ist der Text gewidmet?

    2) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.

                                                               . 
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                   . .   

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 9.      ?
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      .    ?

122 

         In Istanbul vermisst sie Bayern, in Hofolding die Trkei. Heimat
    ist ein schweres Wort fr Semra. Das spiegelt sich auch in der Sprache
    wider; mit dem Vater spricht sie Trkisch, mit der Mutter mal dies, mal
    das, mit den Geschwistern nur Deutsch.

        "Spter", sagt sie, "mchte ich in der Trkei leben, vielleicht als
    Lehrerin trkische Kinder in Deutsch unterrichten." Auf diese Weise
    glaubt sie, beides unter einen Hut bringen zu knnen. Und weil die
    Familie so wichtig fr Semra ist, fllt ihr doch noch eine eindeutige
    Beschreibung von Heimat ein: "Heimat, das ist, wenn wir abends alle Tee
    trinken, an Papas selbstgemachten Tischen."

    1) Welches Thema wird in diesem Text behandelt?

    2) Formulieren Sie Semras Zukunftsplne.

    3) Was versteht Semra unter dem Begriff "Meine Heimat"?


123 

        Noch im vorigen Jahrhundert glaubte man genau zu wissen, wann die
    deutsche Geschichte begonnen hat: im Jahre 9 n. Chr. In jenem Jahr
    besiegte Arminius, ein Frst des germanischen Stammes der Cherusker, im
    Teutoburger Wald drei rmische Legionen.

        Heute sieht man dies von einer anderen Sicht. Die Entstehung des
    deutschen Volkes war ein sehr langer und schwerer Proze von
    Jahrhunderten. Das Wort "Deutsch" ist wohl erst im 8. Jahrhundert
    aufgekommen. Dieser Begriff war zuerst nur auf die Sprache gerichtet,
    die im stlichen Teil des Frankenreiches gesprochen wurde.

         Dieses Reich umfate viele Vlkerschaften. Sie sprachen
    germanischen oder romanischen Dialekt. Nach dem Tode von Karl des Groen
    fiel das Reich bald auseinander. Durch Erbteilung entstanden ein Ost-
    und ein Westreich. Die Grenze fiel fast mit der Sprachgrenze zusammen.
    In dem einen Teil wurde Franzsisch und in dem anderen Teil Deutsch
    gesprochen. Erst nach einem groen Zeitabschnitt konnte man ein Gefhl
    der Gemeinschaft entdecken. Spter wurde das Wort "deutsch" von der
    Sprache auf die Menschen und auf ihr Wohngebiet bertragen. Es wurde von
    Deutschland gesprochen.

          Die Westgrenze wurde sehr schnell fixiert und blieb auch recht
    stabil. Die Ostgrenze hingegen war jahrhundertelang flieend. Um 900
    verlief sie etwa an den Flssen Elbe und Saale. Spter wurden die
    deutschen Siedlungsgebiete teils friedlich, teils gewaltsam weit nach
    Osten ausgedehnt.

    1) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    2) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                   . .   

                                   11

10.      ?    
          ?
66.            
     ?    ?

124 

          Ich habe auch keine Angst vor der Stadt. Viele frchten die
    Einsamkeit. Aber ich bin sicher, dass ich berall Freunde finden kann.
    Das heit ja nicht, dass ich alte Freundschaften aufgeben will.
    Gleichgltig, wohin man geht  die wirklich guten Freunde und die
    Familie verliert man sowieso nicht. Das ist ja gerade das Schne: wenn
    man zurckkommt und einen Platz hat. Mein Zuhause wird immer meine
    Sicherheit sein, egal ob das mein Zimmer hier auf dem Land ist oder ein
    Zimmer in einer Wohngemeinschaft in der Stadt. Da fhle ich mich sicher
    und geborgen, wie in einer Hhle. Ich wrde eigentlich jetzt schon gerne
    in einer Wohngemeinschaft leben, aber ich kenne in Weilheim keine
    einzige. Sowas gibt es auf dem Land nicht.

    1) Stellen Sie sich mglichst viele Fragen ber diesen Text.

    2) Versuchen Sie eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    3) Beschreiben Sie Marions (so heit die Verfasserin) Gefhl von
    Zuhause.


125 

         Mind-Maps lassen sich prinzipiell fr zwei verschiedene
    Anwendungsbereiche benutzen. Einerseits knnen Sie die Technik
    verwenden, um Ideen zu entwickeln und festzuhalten, z.B. bei der
    Vorbereitung eines Vortrages, eines Aufsatzes usw.; unser obiges
    Beispiel Fremdsprachenunterricht hat dies gezeigt. Andererseits knnen
    Sie die Methode auch dann einsetzen, wenn es um das Rekonstruieren und
    Festhalten von Gehrtem oder Gelesenem geht, also z.B. bei der Lektre
    von Texten (u.a. auch von Fachliteratur), beim Nachvollziehen von
    Gedankengngen, Problemaufrissen, Alternativen, Thesen, Diskussionen,
    Konferenzen und bei vielen anderen Gelegenheiten.

         Aus der Gehirnforschung wissen wir, da  stark vereinfacht
    formuliert  unsere logischen, linearen, analytischen (akademischen)
    Fhigkeiten von der linken Gehirnhlfte gesteuert werden, whrend unsere
    gestalterischen, musikalischen, bildhaften Fhigkeiten auf die rechte
    Gehirnhlfte zurckgehen. Mind-Maps aktivieren beide Gehirnhlften, was
    als ein entscheidender Vorteil dieser Technik gilt.

        Noch ein Wort zur Herkunft der Methode. Sie wurde von Tony Buzan
    entwickelt, der sich mit Lese-, Lern- und Gedchtnistechniken
    beschftigt hat und diese Methode erstmals 1974 in seinem Buch Use your
    head erlutert hat.

    1) Fur wen ist der Text geschrieben? Woran kann man das erkennen?

    2) Formulieren Sie, anhand des Textes, die Bedeutung der Mind-Maping fr
    die Entwicklung der akademischen und anderen Fhigkeiten des Menschen.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                   . .   

                                   12

11.         
      ?      ""  
    ?
67.      ?

126 

        Eines werde ich aber vermissen: die Natur. Gerade Weilheim liegt
    wunderschn am Alpenrand. Aber vielleicht kann ich das alles um so mehr
    genieen, wenn ich in Urlaub fahre oder meine Eltern besuche. Auerdem
    wei ich schon jetzt, dass ich eines Tages wieder zurckkomme.
    Sptestens dann, wenn ich Kinder habe. Denn, wenn ich ehrlich bin, dann
    bin ich doch froh, auf dem Land aufgewachsen zu sein. In der Grostadt
    hat man eine ganz andere Kindheit. Wenn man den Stadtalltag von klein
    auf erlebt, verliert man vielleicht zu schnell seine Naivitt. Ich will,
    dass meine Kinder mal die gleiche Geborgenheit mitbekommen wie ich. Aber
    ber dieses Alter bin ich jetzt hinaus. Ich bin viel zu neugierig auf
    die Grostadt - ich mchte einfach so viel erleben.

    1) Welches Thema wird im Text behandelt?

    2) Setzen Sie fehlende Wrter ein.

         ) Marion (die Verfasserin) kommt doch ___________ wieder in ihr
    Dorf zurck.

         ) Der Stadtalltag gibt den Kindern keine___________.

         ) Beantworten Sie die Frage: Warum will Marion eines Tages doch
    wieder zurckkommen?


127 

         Wer will in ein solches Internat  womglich Tausende von
    Kilometern von zu Hause entfernt? Und wer wird genommen, wer whlt aus?
    Das College ist keine Oberschule, sondern eine Art Oberstufenkolleg.
    Deshalb mssen Bewerber aus (...) Deutschland, zum Beispiel, mindestens
    das zehnte Schuljahr abgeschlossen haben. Englisch ist
    Unterrichtssprache, deren Beherrschung ein Vorteil, aber nicht
    Vorbedingung ist. Die deutschen Schler behaupten, dass Englisch kein
    Problem sei, das hat man in drei Monaten drauf.

         Die Auswahl der Bewerber liegt bei den nationalen Komitees. Jedes
    Jahr im Februar whlt in Deutschland ein Gremium von zehn Leuten -
    allesamt Absolventen eines United World College  je dreizehn (deutsche)
    Jungen und Mdchen aus, von denen dann siebzehn ans Atlantic College
    gehen, neun an eines der anderen United World Colleges. Die Kriterien
    sind Begabung und Persnlichkeit. Gefragt sei nicht der jetsetter, sagt
    Roger Fletcher, der Studienleiter, wir versuchen, Schler zu kriegen,
    die uns brauchen. Und: Die Motiviertesten kommen aus ganz normalen
    Schulen. Der ideale Student soll sich fr den Rest der Welt
    interessieren  und fr seine Mitmenschen. Es sollen junge Leute sein,
    sagt Fletcher, who come, give and gain  die kommen, geben und etwas
    mitnehmen.

    1) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    2) Nach welchen Kriterien werden die Bewerber gewhlt?

    3) Ergnzen Sie die Tabelle.

          Substantiv              Adjektiv         bersetzung

          Rcksicht               rcksichtsvoll        ______________

          Tchtigkeit        ______________  ______________

          Solidaritt             ______________   ______________

          Bescheidenheit          ______________   ______________

          Freiheit                ______________   ______________



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                   . .   

                                   13

12.       .  
    .
68.     ?

128 

    Um so mehr erstaunt waren unsere Schler ber das Benehmen der deutschen
    Schler im Unterricht. Sie glaubten ihren Augen nicht, als sie Mdchen
    sahen, die mitten im Unterricht ihr Strickzeug hervorholten, da Schach
    gespielt wurde, da man sich unterhielt oder a, whrend der Lehrer
    sprach. Es waren ganz andere Unterrichststunden als bei uns; es wurde
    viel mit dem Lehrer diskutiert und es wurden wenig Notizen gemacht (im
    Gegensatz zu Frankreich, wo die Schler immer den Stift in der Hand
    haben), eigentlich insgesamt sehr gemtliche Stunden.

        Die unseren beneiden die Organisation des deutschen Schulsystems:
    Man braucht die Straenbahn oder den Bus fr die Fahrt zur Schule nicht
    zu bezahlen. Unterricht findet nur am Vormittag statt, was viel freie
    Zeit lt fr die Lieblingsbeschftigungen. Aber der Gesamteindruck ist,
    da es im Unterricht doch zu lasch zugeht. Der Lehrer, bis auf ein paar,
    die Disziplin verlangten, seien zu gutmtig, meinten die Schler. Das
    bermte Klischee von deutscher Disziplin brckelte hier ab, und
    irgendwie waren die unseren darber enttuscht und reagierten ablehnend
    (was erstaunlich ist, wenn man sie im Alltag des franzsischen
    Schulsystems kennt).

    1) Welche Themen werden in diesem Text behandelt?

    2) Fllen Sie foldende Lcken aus.

    [pic]

    3) Beschreiben Sie Vorteile und Nachteile des deutschen Schulsystems.
    uern Sie dazu auch Ihre eigene Meinung.


129 

        Bonn mute sich bis in jngste Zeit unter der Hypothek des
    Provisoriums entwickeln, sein Aufstieg als politisches Zentrum ist
    dennoch einer der wichtigsten Aspekte stdtischer Bedeutungsentwicklung
    in der Nachkriegszeit. Allerdings kann Bonn die vielfltigen
    hauptstdtischen Aufgaben bis heute nur in Verbindung mit den
    benachbarten Zentren Kln und Dsseldorf erfllen.

        Daneben entwickelten sich Regionalhauptstdte, deren Aussrahlung
    sich auf das jeweilige Bundesland oder auf wichtigste
    Wirtschaftsregionen beschrnkt: allen voran Stuttgart und Hannover, dazu
    dann Nrnberg, Mannheim, Essen und Bremen.

        Die weitgehende Funktionsstreuung auf eine grere Zahl von Stdten,
    ber das gesamte Bundesgebiet verteilt, hat nun zwar keine neue
    Metropole entstehen lassen, wohl aber eine mgliche Tendenz zur
    Provinzialisierung der Gesellschaft auerhalb der zentralen Hauptstadt
    weitgehend vermeiden helfen. Sie hat der Bundesrepublik im Vergleich zu
    anderen Lndern sogar zu einer der stabilsten inneren rumlichen
    Strukturen berhaupt verholfen.

    1) Welches Thema wird im Text behandelt?

    2) Wie heit das im Text?

        ) belastender, negativer Umstand

        ) der Wirkungsbereich / die Wirkung

        ) die Verteilung der Aufgaben (Funktionen).

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------


                         
                   . .   

                                   14

13.   ?     
      ?
69.     ?

130 

           Mit der Zulassung zum Studium erhlt der Studienbewerber das
    Recht, sich fr ein bestimmtes Semester fr ein oder mehrere
    Studienfcher an einer bestimmten Hochschule zu immatrikulieren, d.h.
    sich an dieser Hochschule als Student einzuschreiben. Auf dem
    Zulassungsbescheid sind die Bedingungen und Formalitten angegeben, die
    bei der Immatrikulation erfllt werden mssen. Wird die Zulassung z.B.
    von dem Bestehen einer Prfung abhngig gemacht (Prfung zur
    Feststellung der Hochschulreife oder Prfung zum Nachweis deutscher
    Sprachkenntnisse), so kann man erst immatrikuliert werden, wenn man die
    Prfung bestanden hat.

          Bei der Zulassung wird mitgeteilt, bei welcher Stelle in der
    Hochschule man sich immatrikulieren kann. Die Universittsmter haben
    unterschiedliche Bezeichnungen, wie z.B. Immatrikulationsamt,
    Studentensekretariat oder (speziell fr auslndische Studenten)
    Akademisches Auslandsamt.

    1) Will der Autor dieses Textes raten, informieren, eine Meinung uern
    oder mehreres zugleich? Finden Sie die Textstellen, an denen seine
    Absicht zu erkennen ist.

    2) Fr wen ist der Text geschrieben? Woran kann man das erkennen?

    3) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

           ) Man kann immatrikuliert werden unabhngig davon, ob man die
    Prfung zur Feststellung der Hochschulreife bestanden hat oder nicht.

           ) Die Universittsmter haben unterschiedliche Bezeichnungen.

           ) Das Universittsamt, das sich nur mit auslndischen Studenten
    befat, heit Alkademisches Auslandsamt.


131 

        Im sogenannten Einigungsvertrag ist festgelegt, da die Hauptstadt
    Deutschlands Berlin sein soll. Um die Frage, welche Stadt Regierungssitz
    des wiedervereinigten Deutschland werden soll, hat es groe Diskussionen
    gegeben, bis sich im Juni 1991 eine knappe mehrheit des Bundestages fr
    Berlin ausgesprochen hat.

         Viele Argumente pro Bonn oder pro Berlin sind nur zu verstehen,
    wenn man die besondere historische Entwicklung Deutschlands
    bercksichtigt. Die im folgenden abgedruckten Ausfhrungen von Gerhard
    Fuchs geben Ihnen einen berblick ber die Hauptstadtproblematik
    Deutschlands im 19. Und 20. Jahrhundert.

    1) Da haben Sie die Einfhrung zu einem groen Text. Formulieren Sie das
    Hauptthema dieses Textes.

    2) Was erwarten Sie von diesem Text?

    3) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                   . .   

                                   15

14.     ?
70.         
     ?

132 

          Das hrt sich schlimm an, ist es auch. Aber immerhin 42 Millionen
    Leser halten dem Buch die Stange. Und wie: Sie lesen 32 Minuten tglich,
    14 Bcher pro Jahr. Im Durchschnitt. Und was lesen Sie? Frauen gern ber
    die Liebe, die Familie und das Kochen. ber Frauen also. Mnner lesen am
    liebsten ber Morde, Krieg und Technik. ber Mnner also.
    Geschlechtsunabhngig dagegen ist die Vorliebe fr humorvolle Lektre
    und Tiergeschichten.

         Und wo wird gelesen? Gern am Strand (35%), am liebsten im Bett
    (45%), seltener beim Telephonieren (0,3%) und bei der Krperpflege
    (1,3%). Wozu sind Bcher gut? Um sich die Zeit rauben zu lassen (20%),
    um zu vereinsamen (2,4%), die Langeweile (33%) oder ungewnschten Besuch
    zu vertreiben (0,3%), oder einfach, um ein Zimmer wohnlich zu gestalten
    (32%).

    1) Versuchen Sie eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Fllen Sie folgende Tabelle aus.

    Was lesen die Leute?

    [pic]

    3) Beantworten Sie die Frage: "Wozu lesen die Leute eigentlich?" Und
    wozu lesen Sie?


133 

         Jeder zehnte Mensch erlebt mindestens einmal in seinem Leben eine
    depressive Episode. Die Seelenfinsternis sucht Arme und Reiche heim,
    Alte und Junge, schon bei dreijhrigen Kindern kann sie auftreten.
    Keineswegs ist die Depression nur ein Problem gelangweilter
    Grostadtmenschen: Nach Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO macht
    sie in Industrielndern den zweitgrten Anteil der Krankheitslast aus,
    in der Dritten Welt steht die Schwermut immerhin an vierter Stelle.
    Grundlage der Berechnung war dabei, wie viel gesunde, produktive
    Lebenszeit eine Krankheit ihren Opfern raubt.

        Durch ihre Antriebsschwche sind schwer Depressive oft vllig auer
    Gefecht gesetzt; jede Verrichtung des Alltags scheint bermenschliche
    Mhen zu kosten. Ich lag ganz ruhig da und berlegte, wie man spricht,
    versuchte herauszufinden, wie man Wrter formt. Ich bewegte die Zunge,
    doch es kam kein Ton, schreibt der amerikanische Autor Andrew Solomon.

         Unbehandelt ist eine schwere Depression lebensgefhrlich.
    Schtzungen zufolge bringen sich 10 bis 15 Prozent der Erkrankten um.
    Die vermutlich etwa 25000 Deutschen, die jedes Jahr Selbstmord begehen,
    drften zum grten Teil depressiv sein. Bei Menschen unter 40 ist der
    Suizid nach Verkehrsunfllen die zweithufigste Todesursache.

    1) Beschreiben Sie das Hauptproblem, dem der Text gewidmet ist, in
    wenigen Stzen.

    2) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                   . .   

                                   16

15.      ?  
          ?
71.         
        ?

134 

             Die zweite Gruppe stieg in Essen aus: die selbe Prozedur ...

    Die Schler erlebten dann ein Erstaunen nach dem anderen: Sie waren
    erstaunt ber die groen bequemen Autos, ber den Komfort der Huser und
    gerhrt von der Liebenswrdigkeit ihrer Gastgeber. Und sie gingen alle
    hundemde ins Bett, das ihnen das letzte Erstaunen des anstrengenden
    Tages bereitete: Wie sollte man in diesem seltsamen Federbett schlafen?

             Das nchste Erstaunen folgte fr viele am nchsten Morgen, als
    sie durch die Fenster hinaussahen: Es lagen unter ihnen Bume, Rasen,
    Wlder, so viel Grn und gar nicht so viel Industrie und
    Umweltverschmutzung, wie man es im Ruhrgebiet erwarten knnte.

             Einzelheiten, die die Schler spter bei den vielen
    Besichtigungen auffielen: Viele Papierkrbe stehen auf den
    Brgersteigen, die Deutschen lassen keine Zigarettenstmmel fallen, die
    Fugngerzonen sind sehr angenehm und die Stdte sehr sauber, die Huser
    schn bemalt, die Autofahrer vorsichtig und diszipliniert, die
    Straenbahnen sehr bequem, und an den Kreuzungen gibt es manchmal
    Spiegel ...

    1) Nennen Sie die Ursachen des Erstaunens der auslndischen Schler in
    Deutschland.

    2) Stellen Sie fest, ob dieser Teil des Textes Informationen zu
    folgenden Themen enthalt: a) das deutsche Essen; b) die deutschen
    Stdte; c) die deutsche Musik.Wenn Sie welche finden, unterstreichen Sie
    bitte im Text.

    3) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

            ) Die Schler waren erstaunt ber die groen bequemen Autos und
    ber den Komfort der Huser.

            ) Die Deutschen lassen keine Zigarettenstmmel fallen.

           ) Die Fugngerzonen sind unangenehm, die Stdte sind schmutzig,
    die Huser sind alle grau oder schwarz.


135 

          Unser Krper verliert Energie durch Arbeit und Wrmeabgabe. Er
    gewinnt Energie bei der Nahrungsaufnahme. Energieabgabe und
    Energieaufnahme mssen sich die Waage halten. Energiemangel fhrt zur
    Abmagerung und in schlimmen Fllen zum Tod. berschssige Energie wird
    in Form von Fett auf Vorrat gelegt.

         Hatten sich Energieabgabe und Energieaufnahme die Waage, so
    befindet sich der Krper im Energiegleichgewicht. Bei vielen Menschen in
    Industrielndern fhren sowohl Bewegungsarmut als auch Nahrungsberschu
    zu einer Strung des Energiegleichgewichts. Sie bekommen bergewicht
    oder leiden sogar an Fettsucht. Bei den Menschen in den Hungergebieten
    der Welt wird das Energiegleichgewicht durch Nahrungsmangel gestrt. Das
    Energiegleichgewicht zu erhalten ist ein wichtiges Ziel der Ernhrung.

    1) Welches Thema wird im Text behandelt?

    2) Entnehmen Sie dem Text, was unter berernhrung und nterernhrung zu
    verstehen ist.

    3) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.



                                                               . 
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                   . .   
                                   17
16.        
      ?
72.    ?      ?

136 

          Weiter ist wichtig: Wenn du herausgefunden hast, was die
    Minimalforderungen in deinem Fach (oder in deinen Fchern) fr das erste
    Semester sind, dann erfll nur die. Frage andere aus hheren Semestern,
    und sie werden dir alle erzhlen, da sie im ersten Semester viel zuviel
    belegt und besucht haben und bald gemerkt haben, was fr Quatsch das
    ist. Du verzettelst dich da nur und lernst irgendwo was Richtiges. Also
    nur das absolut vorgeschriebene Minimum besuchen und belegen  das ist
    in vielen Fchern schon mehr als du wirklich schaffen kannst. Denn es
    ist entscheidend, da du in den Veranstaltungen auch wirklich von der
    ersten Sitzung an intensiv mitarbeitest und dazwischen die Sitzungen
    grndlich vorbereitest. Nimm dir also auf jeden Fall die Zeit, das zu
    lesen, was von einer Sitzung zur anderen als Lektre empfohlen wird.

    1) Stellen Sie sich mglichst viele Fragen ber diesen Text.

    2) Will der Autor dieses Textes raten, informieren, eine Meinung uern
    oder mehreres zugleich? Finden Sie die Textstellen, an denen seine
    Absicht zu erkennen ist.

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


137 

         In der Diskussion ber Alternativen zur modernen Landwirtschaft
    wird das Welthungerproblem als ein Hauptargument gegen den kologischen
    Landbau angefhrt: Nur mit moderner Landwirtschaft und mit ihren
    naturwissenschaftlichen Hilfsmitteln und Instrumenten... hat die
    entwickelte Gesellschaft eine Zukunft! Und die vielen Entwicklungslnder
    haben nur so die Chance, irgendwann auch einmal einen bescheidenen Platz
    an der Sonne zu bekommen. (Zitat der BASF)

         Im folgenden wollen wir versuchen, die Hintergrnde des Hungers in
    vielen Teilen der Welt zu durchleuchten und die Frage zu klren, was die
    chemieintensive Landwirtschaft zur Ernhrung der Menschen in den
    Entwicklungslndern beitrgt und ob der technische Fortschritt mit
    seinem weltweiten Einsatz von Dngemitteln und Pestiziden geeignet ist,
    den Hunger zu besiegen.

    1) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Was erwarten Sie von diesem Text?

    3) Welche Mglichkeiten nationaler Selbstversorgung wird die Autorin
    aufzeigen und welche Mittel zur Bekmpfung des Hungers empfehlen?

                                                               . 
                          --------------------------------------------------

                         
                   . .   
                                   18

17.   ?
73. ,       ? 
     ?

138 

         In Istanbul fllt es ihr auch leichter, ihre Religion auszuben,
    dort machen eben alle mit. Wenn ich aus der Trkei zurckkomme, dann
    bete ich eine Zeitlang auch hier noch fnfmal am Tag. Das verliert sich
    aber schnell, es fehlt der Antrieb," sagt sie. Die Fastenzeit, den
    Ramadan, hlt Semra aber auch in Bayern ein. Mitte Februar war es wieder
    so weit. Manchmal ganz schn hart, den ganzen Tag nichts zu essen.
    Besonders dann, wenn jede Klausur frs Abi zhlt."

        Wenn Semra in Istanbul ist, geht jeden Tag ein Brief an die
    Freundinnen in Deutschland. "Bayern ist halt auch meine Heimat. Ich hab
    hier so viele Freunde, ich mag die Art der Menschen und ich fhle mich
    wohl in unserem kleinen Ort."

    1) Versuchen Sie einen mglichen Plan zum Referieren des Textes zu
    schreiben.

    2) Setzen Sie fehlende Wrter ein (aus dem Text).

         ) In Istanbul bt sie ihre ____________ aus.

         ) In der Trkei ___________ sie fnfmal am Tag.

         ) In Deutschland fehlt ______________ zu beten.

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


139 

        Es war eine Zeit, in der wir noch Macht ber die Maschine sprten.
    Dann kam das Modem. Die Box, aus der es pfeift und knarzt, hauchte dem
    seelenlosen Objekt Leben ein; indem sie es via Telefonkabel mit seinen
    Artgenossen verband. Wir traten in Kontakt mit anderen Bedienern,
    deren wahre Gesichter sich hinter Codes und Zahlenkrzeln verbargen.
    Eine Parallelwelt, die wir erst mde belchelt haben, dann bestaunt und
    schlielich forsch erkundet: E-Mail, Online-Dienste, Internet, World
    Wide Web ...

         Seitdem hngen wir an der elektronischen Nadel  zur Freude der
    Computerbranche. Wir knnen nicht mehr ohne, selbst wenn wir es wollten.
    Wir brauchen unsere tgliche Dosis Computer. Die alten Machtverhltnisse
    haben sich gewendet. Lngst hat der Computer uns im Griff. Wir richten
    den Tagesplan nach ihm, prgen den Umgangston nach seiner Kunstsprache,
    ntigen den traditionellen Medien wie Zeitschrift oder Fernsehen seine
    pseudodreidimensionale Optik auf.

    1) Beschreiben Sie die Vorteile und Nachteile, die das Modem mitgebracht
    hat.

    2) Suchen Sie alle Wrter aus dem Text, die mit der Welt des Computers
    zusammenhngen.

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.

                                                               . 
                          --------------------------------------------------

                         
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                                   19

18.     ?    .
74.   .

140 

        Menschen zu beobachten, ist mein groes Hobby. Am liebsten setze ich
    mich in ein Caf oder eine Kneipe und sehe ihnen zu  wie sie zum
    Beispiel mit ihren Hnden gestikulieren  daraus kann man sehr viel
    lesen. Ob jemand schchtern ist oder aufgeschlossen. Ob jemand ehrlich
    ist oder ein Schauspieler. In einer richtigen Stadt gibt es so viele
    verschiedene und lustige Typen, dass man tagelang nur schauen knnte.

        Wenn man hier in Weilheim in einem Caf sitzt, trifft man nur
    irgendwelche Bekannten. Jeder kennt hier jeden. Das ist manchmal o.k.,
    aber doch nicht immer. Alles ist so eng und begrenzt. Es kommen kaum
    neue Leute hinzu. Und der ganze Tratsch interessiert mich sowieso nicht.
    So ein Cliquenmensch war ich noch nie. Ich bin hier auch nicht so
    verwurzelt. Deshalb fahre ich schon jetzt oft nach Mnchen, wenn ich
    Zeit habe. Da bin ich dann ganz fr mich.

    1) In welchem Stil ist dieser Text geschrieben (Amtssprache, gehobene
    Sprache, Hochprache, veraltete Sprache, Umgangssprache)? Beweisen Sie
    Ihre Meinung mit Beispielen aus dem Text.

    2) Welche Themen werden im Text behandelt?

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


141 

        Gesttzt wird diese Entwicklung durch die Tatsache, da die meisten
    der neuen Teilmetropolen oder Hauptstdte zugleich die Kernstdte von
    Ballungsgebieten sind, und da sich diese Ballungsgebiete, wenn auch
    nicht ausgewogen und gleichmig, auf alle Bundeslnder verteilen. Als
    Gebiete besonderer Wirtschaftskraft stabilisieren sie die neue
    dezentralisierte Struktur und heben zugleich den allgemeinen
    Leistungsstandard in vielen Teilen der Bundesrepublik. Die Kernstdte
    der Ballungsgebiete setzen heute die Normen fr den Lebensstandard und
    fr die Entwicklungsdynamik. So hat die Bundesrepublik viele
    Teilmetropolen und ein stabilisierendes wirtschaftsrumliches Rckgrat:
    die Ballungsgebiete.

    1) Welchem Thema ist der Text gewidmet?

    2) Erlutern Sie den Begriff "Ballungsgebiet" (anhand des Textes).

    3) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.


                                                               . 
                          --------------------------------------------------


                         
                   . .   

                                   20

19.      .  
    .
75.      
     .     
    ,     ?

142 

         Auch an der deutschen Familie entdeckten unsere Schler einiges,
    was sie erstaunte: Die deutsche Familie geht gern alle Mann hoch
    spazieren (was von den Franzosen als Trimm-Dich-Pfad empfunden wurde);
    die Eltern lassen den Kindern erstaunlich viel Freizeit, lassen die
    Jugendlichen ohne Sorge in Diskotheken gehen (berhaupt die Tatsache,
    da es Diskotheken fr Jugendlichen gibt, fanden die Franzosen gut); in
    einigen deutschen Familien wird vor dem Essen laut gebetet; insgesamt
    ist die deutsche Familie sehr einig.

         Das Essen fanden unsere Schler seltsam, aber gut. Erstaunlich, da
    es zugleich s und sauer sein kann ( wie der Salat). Da er morgens
    Wurst zu essen gibt. Da die Eierschalen sind wei (bei uns sind sie
    gelb bis braun). Da gern scharf gegessen wird.

         Der Tag der Rckfahrt war ein trnenreicher Tag. Die Mdchen
    weinten, die Jungen schwiegen. Es wurden Kontakte geknpft und
    Freundschaften geschlossen. Es soll ja ohne die Lehrerin weitergehen.
    Alle waren sie ein bichen erwachsener geworden.

    1) Wie heit das im Text?

         ) alle zusammen

         ) ein Weg, auf dem man luft und in bestimmten Abstnden
    gymnastische bungen macht.

    2) Geben Sie bitte die Informationen, die Sie gefunden haben, zum Thema
    "Das deutsche Essen" in kurzen Hauptstzen wieder.

    3) Formulieren Sie schriftlich (in der bersetzung) im referativen Stil
    die wichtigsten Ergebnisse der Reise.


143 

        Keine der Milchkhe von Bauer Thorsten Vehrs kann an den Futtertrog,
    ohne da der Computer dies registrieren wrde. Um den Hals tragen die
    Tiere einen Sender. Der meldet dem Rechner, wieviel ihrer Tagesration an
    Kraftfutter sie bereits gefressen haben und wann zum letztenmal. Je
    nachdem teilt ihnen dann der Computer etwas zu  oder auch nicht. Auf
    diese Weise wird der gesamte Futtervorrat kontrolliert. Demnchst will
    Thorsten Vehrs auf seinem neuen Rechner zustzlich die Milchleistung und
    die Trchtigkeit der Tiere erfassen. Vater Vehrs hlt sich lieber im
    Hintergrund: Sein Fall ist die neue Technik nicht.

    1) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Nennen Sie anhand des Textes Einwendungbereiche des Computers.
    Ergnzen Sie diese Liste entsprechend Ihren Kenntnissen.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------

                         
                   . .   

                                   21

20.    ?   ?
76.      ,   
    ?

144 

         Am Ende des Zweiten Weltkriegs teilten die Alliierten Berlin, die
    zerstrte Hauptstadt Deutschlands, in vier Sektoren: Die Sowjetunion
    besetzte den stlichen Sektor; Frankreich, Grobritanien und die USA
    besetzten den westlichen Teil.

         Im Jahr 1949 erklrte die DDR den sowjetischen Sektor zu ihrer
    Hauptstadt. Am 13. August 1961 fing die DDR an, an der Grenze zu den
    drei Westsektoren die "Mauer" zu bauen. Sie mauerte 68 bergnge zu und
    schnitt ungefhr 200 Straen ab. Von 1961 bis 1990 waren Berlin (Ost)
    und Berlin (West) voneinander getrennt.

         Berlin (West) lag wie eine Insel in der DDR. Wer zum Beispiel mit
    dem Auto von Hamburg nach Berlin (West) fahren wollte, der mute zwei
    Mal ber die Grenze. Er mute stlich von Hamburg aus der Bundesrepublik
    Deutschland ausreisen und in die DDR einreisen; dann fuhr er auf der
    Autobahn durch die DDR; danach mute er wieder aus der DDR ausreisen und
    nach Berlin (West) einreisen. Whrend der Revolution im Herbst 1989 in
    der DDR wurde die Mauer wieder geffnet. Seit dem 3. Oktober 1990 ist
    Berlin wieder vereint. Die Stadt hat rund 3,4 Millionen Einwohner. Sie
    ist die grte Stadt und die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.

    1) Will der Autor dieses Textes raten, informieren, eine Meinung uern
    oder mehreres zugleich?Finden Sie die Textstellen, an denen seine
    Absicht zu erlkennen ist.

    2) Schreiben Sie, worauf sich die Zahlen jeweils beziehen (Z. B.: vier:
    Die Alliierten teilten Berlin in vier Sektoren.)

          ) 1949:

          ) 13. August 1961:

          ) 200:

          d) Von 1961 bis 1990:

          ) 1989:

    3) Machen Sie eine kleine referative bersetzung von diesem Text.


145 

         Wir sind, nach jngsten Erkenntnissen von Psychologen und
    Medizinern, reif fr die Therapeutencouch. Die Diagnose:
    Computersucht.

         Machen Computer krank? Erste Studien besagen: Etwa 3% der
    amerikanischen Online-Gemeinde betreiben ihr Hobby unter
    suchthnlichem Zwang, den sie nicht mehr kontrollieren knnen. Sobald
    sie sich durchs Bildschirmfenster ins virtuelle Jenseits
    hineinsaugenlassen, nehmen sie die Koordinaten des Diesseits nicht mehr
    wahr: Zeit und Raum, Wahrheit und Lge, Haupt- und Nebensache. Sie
    stbern bis zum Morgengrauen durch Datenbanken  und verschlafen
    Geschftstermine. Ohne wirklich miteinander in engeren Kontakt zu
    treten, flirten sie mit einem Bildschirmgegenber am anderen Ende der
    Welt  whrend das reale Gegenber im nebenzimmer harrt. Handgelenke
    verdreht, die Augen matt, dumpf von Web-Site zu Web-Site  und die
    Gebhrenuhr rattert und rattert.

    1) Beschreiben Sie das Hauptproblem, dem der Text gewidmet ist, in
    wenigen Stzen.

    2) Erklren Sie in einigen Worten den im Text dargestellten Zusammenhang
    von Computer und Sucht.

    3) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------


                         
                   . .   
                                   22

21.   ?     
     .
77.         ?

146 

         ber Friedland kam die Familie Schulz direkt nach Hamburg. Martins
    Vater und seiner Frau Adelheid fiel die Eingewhnung leicht, vor allem,
    weil fr beide die Sprache keine Barriere darstellte. Die musste Martin
    erst mhsam abbauen. Gemeinsam mit anderen Aussiedlern besuchte er einen
    speziellen Intensivkurs, wechselte dann nach einem Jahr problemlos in
    die 8. Klasse des Bismarck-Gymnasiums.

         Ich bin richtig nett aufgenommen worden, ich habe jetzt auch hier
    viele Freunde. Aber zu Oberschlesien fhle ich mich mehr zugehrig. Da
    sind zum Beispiel die Speedway-Wettkmpfe, wo meine Kumpels und ich
    immer zugeschaut haben. Speedway, hnlich populr und organisiert wie
    hierzulande der Fuball, ist der kleine Bruder der Formel-Rennen. Darauf
    freut Martin sich besonders, wenn er in diesen Sommerferien wieder nach
    Polen fhrt. Und auf die alten Nachbarn. Wir waren da doch alle
    katholisch und vielleicht auch wegen dieses Minderheitenstatus gab es
    immer einen festen Zusammenhalt in der Gemeinde. Das ist ganz anders
    gewesen als hier. Die Leute haben viel mehr Zeit und Geld, das ist da
    nicht so wichtig.

    1) Versuchen Sie eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Welche Themen werden in diesem Text behandelt?

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


147 

        Sobald sie sich durchs Bildschirmfenster ins virtuelle Jenseits
    hineinsaugenlassen, nehmen sie die Koordinaten des Diesseits nicht mehr
    wahr: Zeit und Raum, Wahrheit und Lge, Haupt- und Nebensache. Sie
    stbern bis zum Morgengrauen durch Datenbanken  und verschlafen
    Geschftstermine. Ohne wirklich miteinander in engeren Kontakt zu
    treten, flirten sie mit einem Bildschirmgegenber am anderen Ende der
    Welt  whrend das reale Gegenber im nebenzimmer harrt. Handgelenke
    verdreht, die Augen matt, dumpf von Web-Site zu Web-Site  und die
    Gebhrenuhr rattert und rattert.

        Psychologen vergleichen die Symptome der Online-Abhngigkeit in
    wissenschaftlichen Abhandlungen mit Spielsucht und Alkoholismus:
    Probleme am Arbeitsplatz, Beziehungskrisen, Verlust des Zeitgefhls,
    Entzugserscheinungen. Virtuell gehrnte Ehefrauen reichen die Scheidung
    ein; Selbsthilfegruppen diskutieren, nach der Art der anonymen
    Alkoholiker, die Web-Manie  ausgerechnet  im  Internet.

    1) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Suchen Sie alle Wrter aus dem Text, die mit der Welt des Computers
    zusammenhngen.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.


                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                   . .   

                                   23

22.        ?
78.     ?

148 

    Das wichigste ist: Du mut dich mit anderen zusammentun! Am besten
    gleich zu zweit oder zu dritt von der Schule aus oder vom Heimatort aus
    an das Studium rangehen. Wenn das nicht geht, quatsch jemanden an, der
    genau so verloren rumsteht wie du, und zusammen sucht euch weitere
    Leute. Wenn du das auch nicht bringst, dann geh in die Studienberatung
    aller politischen Gruppen und aller offiziellen Stellen in deinem
    Institut, bis du zusammen mit anderen Studenten beraten wirst, mit denen
    du ins Gesprch kommst.

    1) Fr wen ist der Text geschrieben? Woran kann man das erkennen?

    2) Welche Absicht verfolgt der Autor mit diesem Text? Kreuzen Sie bitte
    die richtige Lsung an.  "Du mut dich mit anderen zusammentun!"

        Der Autor

         befiehlt dem Leser,

         rt dem Leser,                     sich mit anderen zusammenzutun

         warnt den Leser davor,

    3) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.


149 

        Wenn der Kantinenleiter Erich Hellwig fr die Hlfte seiner 700
    tglichen Gste geschmorte Hirschkeule kocht, liefert ihm der Computer
    nicht nur das Rezept. Er sorgt auch fr die kalkulation (pro Men 3,95
    Mark), den Einkaufszettel und die Bestellung der 70 Kilo Fleisch per
    Datenfernbertragung. Das Lager der kantine berwacht der Rechner
    ebenfalls: Er registriert jede einzelne ausgeschenkte Tasse Kaffee und
    sorgt rechtzeitig fr Nachschub.

    1) Beschreiben Sie bitte das Hauptproblem, dem der Text gewidmet ist, in
    wenigen Stzen.

    2) Entnehmen Sie dem Text, welche Funktionen kann der Computer
    bernehmen.

    3) Wie heien die einzelnen Teile eines Computers?


                                                               . 
                          --------------------------------------------------

                         
                   . .   
                                   24

23.    - ?
79.    ?

150 

         Der 1878 (und nicht ein Jahr spter, wie meist angegeben) in Gori,
    Georgien, geborene Josef Dschugaschwili war schon frh ein
    professioneller Revolutionr, Mitglied der bolschewistischen Strmung
    der Sozialdemokratischen Partei Rulands. Als solcher lernte er
    Verhaftungen, die Gefngnisse des Zaren und das innere Exil kennen. Er
    kmpfte im Untergrund, organisierte Arbeiteraufmrsche, die brutal
    unterdrckt wurden, und auch berfalle auf Banken und Geldtransporte, um
    mit der Beute die Parteikasse zu fllen. Von Lenin angeworben, war er
    von 1912 an dem Zentralkomitee der bolschewistischen Partei kooptiert",
    das damals nur acht Mitglieder zhlte.

        Um die romantische Phase seines revolutionren Kampfes zum Abschlu
    zu bringen, legte Dschugaschwili sein Pseudonym Koba", ein Held aus dem
    georgischen Epos Vatermrder", ab und nannte sich Stalin, der
    Sthlerne"  Indiz fr seine Entschlossenheit, seine politischen
    berzeugungen bis zur letzten Konsequenz in Taten umzusetzen.

    1) Um was fr einen Text (Kurzgeschichte, Bericht, wissenschaftlicher
    Text, historischer Text usw.) handelt es sich hier?

    2) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

        ) Josef Dschugaschwili wurde in der Familie eines Komponisten
    geboren und war ein professioneller Musikant.

        ) Josef Dschugaschwili war Mitglied der bolschhewistischen Strmung
    der Sozialdemokratischen Partei Rulands.

        ) Er war von 1912 an dem Zentralkomitee der bolschhewistischen
    Partei "kooptiert".

    3) Machen Sie eine kleine referative bersetzung von diesem Text.


151 

        Ein besonderes inniges Verhltnis zu ihrem Computer hat Astrid
    kasischke: Sie trgt ihn unter der haut ... Das zigarettenschachtelgroe
    Gert namens Defibrillator verfolgt mittels einer Sonde jeden Schlag
    ihres Herzens. Sollte es, wie schon zwiemal geschehen, grundlos und in
    tdlichem Tempo zu rasen beginnen, versetzt der Defi ihrem Herzen
    einen 700 Volt starken Elektroschock, so da es wieder normal zu
    schlagen beginnt. Einmal hat ihr ganz persnlicher Computer Astrid
    Kasischke bereits das Leben gerettet.

    1) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    2) Entnehmen Sie dem Text, welche Funktionen kann der Computer
    bernehmen.

    3) Fertigen Sie eine Mind-Map zum Thema "Computer".


                                                               . 
                          --------------------------------------------------

                         
                   . .   
                                   25

24.      ?
80.     ?    
     ,   ?

152 

         Wenn ich das Abitur geschafft habe, mchte ich erst einmal ein Jahr
    lang jobben. Mglichst verschiedene Jobs, einfach Erfahrungen sammeln.
    Und das kann man am besten in einer groen Stadt.

         Vielleicht ziehen mich Grostdte deshalb an, weil ich gerne allein
    bin: In einer Stadt ist man auf ganz eigene Art alleine. Man geht dort
    einfach in der Masse unter. Das mag ich. Man kann sich in sich selbst
    zurckziehen. Manche strt es vielleicht, wenn alles so berfllt ist.
    Ich brauche das.

         Ich gehe zum Beispiel wahnsinnig gerne einkaufen in einer groen
    Stadt. Es ist ein unglaubliches Gewhle, doch ich bin trotzdem fr mich.
    Die Anonymitt ist wie ein Schutzmantel  wenn ich in Weilheim einkaufen
    gehe, kotzt mich das an. Immer die ewiggleichen Gesichter.

         In einer Grostadt kann man aber nicht nur besser allein sein, man
    hat andererseits auch viel mehr Mglichkeiten, mit Menschen in Berhrung
    zu kommen. In Berlin habe ich jeden Tag neue Leute kennengelernt,
    interessante Leute, die dich auch in deiner eigenen Entwicklung
    weiterbringen.

    1) Welches Thema wird im diesem Text behandelt?

    2) Formulieren Sie ein paar Interviewfragen zum Thema "Grostadt".
    Verknpfen Sie eines der Verben: faszinieren, sammeln, anziehen,
    schtzen mit dem Fragewort was?, welche?, wodurch?

    3) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

        ) Es gefllt Marion (die Verfasserin), unter vielen Menschen allein
    zu sein.

        ) Man kann in der Grostadt sowohl allein sein als auch viele
    Menschen treffen.

        ) Nach dem Abitur mchte Marion sofort auf die Universitt gehen.


153 

        Wenn Sie eine Mind-Map anlegen, sollten Sie einige Regeln beachten:

         Beginnen Sie immer mit dem Zentralbegriff (bzw. einer Frage oder
    einer Problemstellung) in der Mitte.

         Denken Sie dann weiter vom Allgemeinen zum Speziellen, vom
    Abstrakten zum Konkreten.

         Benutzen Sie Substantive, um Ihre Ideen als Schlsselwrter auf
    den Punkt zu bringen.

         Schreiben sie alles in Grobuchstaben.

         Verwenden Sie, wenn mglich, unterschiedliche Farben, und
    verfahren Sie dabei nach einem nachvollziehbaren System.

        Wenn es sich anbietet, verwenden Sie graphische Zeichen oder
    Symbole.

        Man braucht nicht viel, um eine Mind-Map herzustellen. Auer Papier
    (in nicht zu kleinem Format) bentigen Sie lediglich Stifte, vielleicht
    in unterschiedlichen Farben und Strichstrken.

    1) Formulieren Sie, welches Thema im diesem Text behandelt wird.

    2) Will der Autor dieses Textes raten, informieren, eine Meinung uern
    oder mehreres zugleich? Finden Sie die Textstellen, an denen seine
    Absicht zu erkennen ist.

    3) Strukturieren Sie als Mind-Map das Thema "die Musik". Beachten Sie
    dabei die Regel, die im Text stehen.


                                                               . 
                          --------------------------------------------------

                         
                   . .   

                                   26

25.       ?
81.     ?

154 

         Mnchen ist aber nicht das Nonplusultra. Im Grnde handelt es sich
    nur um eine groe Kleinstadt. Dort ist alles ein bisschen zu trendmig,
    man macht nur das, was gerade angesagt ist. In Wien, Berlin, Paris oder
    Madrid ist das ganz anders. Dort gibt es noch viel ausgefallenere,
    individuellere Menschen.

         Das bedeutet Grostadt fr mich eben auch: Individualitt. In einer
    Kleinstadt wird man dauernd in eine Rolle gepresst, man fhlt sich
    stndig bedachtet, darf sich nur auf eine bestimmte Art und Weise
    verhalten. In einer richtigen Stadt kann man auch mal vllig andere
    Rollen spielen, so sein, wie man normalerweise gar nicht ist. Das fngt
    schon bei der Kleidung an. Auf dem Land wird es nur schwer akzeptiert,
    wenn sich einer jeden Tag in einem anderen Stil kleidet. Ich habe zum
    Beispiel so einen verknautschten Samthut. Doch wenn ich mit dem in
    unserem Dorf oder in Weilheim unterwegs bin, werde ich nur angeglotzt 
    als wre ich eine Auerirdische.

    1) Machen Sie eine Aufzhlung: was gefllt Marion (die Verfasserin) an
    der Kleinstadt / am Dorf nicht. Notieren Sie es in Form einer Liste.

    2) Formulieren Sie ein paar Interviewfragen zum Thema "Kleinstadt".
    Benutzen sie die Verben: anziehen, schtzen u. a. in Verknpfung mit
    Fragewrtern: was?, welche?, wodurch? u. a.

    3) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

         ) In Mnchen macht man nur das, was angesagt ist.

         ) In Mnchen gibt es nicht so viele individuelle Menschen.

         ) Marion kann in ihrem Dorf ihren verknautschten Samthut tragen.
    Die Leute da finden das ganz normal.


155 

        Jeder dieser Hauptste lt sich durch weitere Nebentste
    ergnzen. Bei den Medien knnten dies zum Beispiel Tafel, Lehrbuch,
    audiovisuelle Medien, Vokabelheft u.a.m. sein; die Linie mit den
    audiovisuellen Medien knnte sich bespielsweise in Computer,
    Videogerte, Cassettenrecorder verzweigen. Langsam entsteht die Struktur
    eines Baums  von einem Helikopter aus gesehen, der sich genau senkrecht
    ber ihm befindet. Ziehen Sie schlielich z.B. eine gepunkte Linie um
    einen sogenannten Komplex, da heit, um eine Hauptlinie
    einschlielich aller dazugehrigen Nebenlinien.

    1) Formulieren Sie mit eigenen Worten, welches Thema im Text behandelt
    wird.

    2) Fassen Sie zusammen, was Sie ber Mind-Maps wissen.

    3) Strukturieren Sie als Mind-Map das Thema "Deutschunterricht".

                                                               . 
                          --------------------------------------------------


                         
                   . .   
                                   27

26.    ?
82.        ? 
     ?

156 

         Schon als Kind haben mich Grostdte fasziniert. Wenn ich mit
    meinen Eltern nachts durch eine Stadt gefahren bin, habe ich vllig
    gebannt aus dem Fenster gesehen. Die vielen Lichter und Menschen, die
    Autos  alles war so riesig und beeindruckend. Seitdem trume ich davon,
    in einer Grostadt zu wohnen.

         Vor drei Jahren war ich zum ersten Mal ohne meine Eltern im Urlaub.
    Ich hab mich mit meiner Freundin in den Zug gesetzt und bin nach Berlin
    gefahren. Das war das erste Mal, dass ich mich im Urlaub so richtig wohl
    gefhlt habe  noch viel wohler, als wenn ich irgendwo am Meer gesessen
    htte: Das Leben auf der Strae, die vielen vllig unterschiedlichen
    Menschen und die alte Berliner U-Bahn mit den Straenmusikern. Seitdem
    habe ich richtig Sehnsucht nach einer Grostadt.

    1) Ob folgende Behauptungen wirklich im Text stehen.Markieren Sie mit
    "Ja" und "nein".Wenn "Ja", unterstreichen Sie die Zeile im Text.

           ) Seit ihrer Kindheit trumt Marion von der Grostadt.
    ___________

           ) Vor drei Jahren ist Marion ins Ausland gefahren. ___________

           ) In Berlin begann ihre richtige Sehnsucht nach der Grostadt.
    __________

    2) Machen Sie eine Aufzhlung: Was gefllt Marion (die Verfasserin) an
    der Grostadt. Notieren Sie in Form einer Liste.

    3) In welchem Stil ist der Text geschrieben (Amtssprache, gehobene
    Sprache, Hochprache, veraltete Sprache, Umgangssprache)? Beweisen Sie
    mit den Beispielen aus dem Text.


157 

    ... A tlantic College ist eine Schule in Sdwales - eine Schule in
    England, aber keine englische Schule. Ihr Vater ist der deutsche
    Reformpdagoge Kurt Hahn, der 1920 auch Salem gegrndet hat. Seine
    Devise war die charakterbildende Erlebnispdagogik. Die Beschrnkung
    der staatlichen Schule auf die reine Wissensvermittlung war ihm ein
    Greuel. Ihm ging es um die Bildung nicht nur des Geistes, sondern auch
    des Charakters und des Krpers. Das alte Gebot der kalten Dusche am
    frhen Morgen ist lngst abgeschafft; nach wie vor aber gilt die
    Forderung nach moralischer Erziehung, ttigem Brgersinn,
    Selbstbeherrschung und einem Sensorium fr Kunst und Literatur.

          Ein zweites Grundprinzip ist Toleranz und Weltoffenheit; Lehrer
    und Schler stammen aus aller Lnder. Und rund um die Welt gibt es nach
    dem Beispiel des 1962 gegrndeten Atlantic College ein ganzes Netz
    hnlicher Schulen, zusammengefasst unter dem Namen United World
    Colleges. Ob in Italien, Swasiland, Kanada, Venezuela, Singapur oder in
    den USA, alle United World Colleges (UWC) schlieen mit dem
    International Baccalaureate (I.B.) ab, das in sechzig Lndern als
    Hochschulreife anerkannt wird.

         Ein drittes Prinzip: Die Schule soll fr jedermann zugnglich sein;
    sie kostet dem Schler, ist er einmal angenommen, keinen Pfennig. Jeder
    ist Stipendiat.

    1) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    2) Formulieren Sie die Themen, die im Text behandelt werden. Schreiben
    Sie eine passende berschrift fr jeden Textabschnitt.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.


                                                               . 
                          --------------------------------------------------


                         
                   . .   

                                   28

27.      ?  .
83.     ?

158 

        Wenn alle im Zulassungsbescheid genannten Bedingungen erfllt und
    die erforderlichen Unterlagen vollstndig abgegeben sind, wird man
    immatrikuliert. Damit erhlt man alle Rechte und Pflichten eines
    Studenten.

         Mit der Immatrikulation erhlt man das Recht, Lehrveranstaltungen
    des gewhlten Studienfaches zu besuchen. Auerdem kann man die
    Universittseinrichtungen in Anspruch nehmen, die allen Studenten
    offenstehen, wie z.B. die Universittsbibliothek, soziale Einrichtungen
    und anderes. Man kann an akademischen Prfungen teilnehmen, wenn die
    Voraussetzungen der Prfungsordnungen erfllt sind. Zu den Rechten
    gehrt auch das aktive und passive Wahlrecht in der studentischen
    Selbstverwaltung.

          Welche Themen werden in diesem Text behandelt?

    1) Welche Rechte und Pflichten erhlt man mit der Immatrikulation?

    [pic]

    2) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


159 

        Spartanisch leben sie zu viert (aus vier verschiedenen Lndern) in
    einem eher kleinen Zimmer. Herausragender Teil ihres Schlerlebens sind
    die community services, der Dienst am Nchsten. Er ist aufgeteilt in
    Umweltschutz, Lebensrettung und Sozialarbeit. Stolz verweist das College
    darauf, dass der Seenotrettungsdienst in den ersten zwazig Jahren 180
    Menschen das Leben gerettet hat. (...) Im Umweltdienst arbeiten die
    Studenten entweder auf der College Farm oder sie studieren zum Beispiel
    die kologische Belastung der Meere. (...) Eine Schlsselrolle kommt der
    Arbeit mit sozial Schwachen und Behinderten zu. Die Studenten besuchen
    Alte und Kranke, helfen ihnen in Haus und Garten. Oder sie bringen
    jungen Behinderten Klettern, Kanufahren, Tennis, Schwimmen und Tpfern
    bei. (...)

    1) Suchen Sie aus den folgenden Stzen die Hauptthesen des Textes
    heraus.

          ) Die Auswahl der Bewerber liegt bei den nationalen Komitees.

          ) Herausragender Teil des Schlerlebens sind die community
    servies.

          ) Im Umweltdienst arbeiten die Studenten entweder auf der College
    Farm oder sie studieren die kologische Belastung der Meere.

          d) Sein Konzept wurde von den meisten Schulpolitikern fr
    unrealistisch gehalten.

    2) Versuchen Sie eine passende berschrift fr diesen Text zu for
    mulieren.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.


                                                               . 
                          --------------------------------------------------

                         
                   . .   

                                   29

28.     ?   ?
84.     ?

160 

          Mglichst bald nach Ankunft am Hochschulort sollte das Akademische
    Auslandsamt bzw. Das Sekretariat aufgesucht werden, weil dort Hinweise
    und Informationen zu erhalten sind, die fr den Studienbeginn wichtig
    sind. (Beachtet werden sollten auch Anschlagtafeln /das schwarze Brett/,
    auf denen wichtige Informationen wie z.B. Einfhrungskurs,
    Veranstaltungen aller Art, aber auch Termine fr Studienberatung,
    ffnungszeiten der Universittsmter angegeben sind).

          Die Studenten erhalten dort die Einschreibungsformulare (Antrag
    auf Einschreibung, Karteikarte oder hnliches), die sie ausfllen
    mssen. Auer diesen Formularen sind zur Immatrikulation die Unterlagen
    ntig, die auf dem Zulassungsbescheid angegeben sind, z.B. Original-
    Zeugnisse, Pafotos, Gesundheitsbescheinigung, Nachweis der
    Krankenversicherung und anderes.

         Wichtig ist auerdem, da die Immatrikulationsfrist, die auf dem
    Zulassungsbescheid angegeben ist, eingehalten wird. Wenn man sich
    innerhalb dieser Frist nicht immatrikuliert hat, verfllt die Zulassung.
    Sollte es aus zwingenden Grnden nicht mglich sein, die
    Immatrikulationsfrist einzuhalten, erkundigt man sich nach einer
    eventuellen Nachfrist und gibt den Grund an, weshalb man sich versptet
    einschreiben will.

    1) Stellen Sie sich mglichst viele Fragen ber diesen Text.

    2) Falls Sie an einer deutschen Hochschule studieren mchten, wie wrden
    Sie diesen Text lesen:

          ) kursorisch

          ) selektiv

          ) total.

        Begrnden Sie kurz Ihre Antwort.

    3) Machen sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


161 

          Die meisten Menschen beginnen, ihre Gedanken linear zu entwickeln:
    oben links auf einem Blatt Papier und dann weiter. Mancher beginnt auch,
    sogleich in vollstndigen Stzen zu formulieren. Diese Vorgehensweise
    hat einige elementare Nachteile. Denn whrend wir den Papierbogen
    fllen, fallen uns Schlsselwrter zu unserem Thema meistens nicht in
    jener Reihenfolge ein, in der wir sie notieren mchten, sondern in
    unregelmiger, wilder, chaotischer Weise. Beim Mind-Mapping
    hingegen gehen Sie in ganz anderer Weise vor. Sie beginnen mit dem
    Thema, das in der Mitte des Papierbogens in einem Kreis notiert wird
    (z.B. Fremdsprachenunterricht). Von diesem Zentrum aus ziehen Sie eine
    lange Linie in eine beliebige Richtung, den ersten Hauptast, der Ihren
    ersten Hauptgedanken (z.B. Lehrer) tragen wird; notieren Sie diesen
    Hauptgedanken in Form eines Substantivs an dieser Linie. Einige
    Hauptgedanken zum Thema Fremdsprachenunterricht knnten sein:
    Institution, Lehrer, Klasse, Medien; Unterrichtsziele usw.

    1) Formulieren Sie die Hauptidee des Textes.

    2) Wozu und wann braucht man eine Mind-Map?

    3) Fertigen Sie eine Mind-Map zum Thema ""Die Stadt.


                                                               . 
                          --------------------------------------------------


                         
                   . .   

                                   30

29.  -,    -
          ?
85.       ,
       ?

162 

         Die globalen Folgen kologischer Zerstrungen sind offensichtlich:
    Da ist zunchst die Erwrmung der Erde, der sogenannte Treibhauseffekt,
    der als die vielleicht grte globale Gefahr das Klima weltweit
    verndern wird, mit noch unabsehbaren Folgen fr die Vegetation und
    Landwirtschaft, fr Klimabildung und Meeresspiegel. Auch die Zerstrung
    der Regenwlder gehrt zu den vieldiskutierten globalen kologischen
    Vernderungen, die das weltweite Klima, aber auch den Artenreichtum und
    die Genreserven der Erde nachhaltig beeinflusst. Ebenso ist heute die
    wachsende Ausdnnung und Zerstrung der Ozonschicht Gegenstand
    weltweiter Errterungen; das zu erwartende berma schdlicher UV-
    Strahlung trifft heute schon Menschen sdlicher Lnder (Australien,
    Neuseeland, Chile) und wird immer weitere Kreise ziehen.

    1) Welche Themen werden im Text behandelt?

    2) Ergnzen Sie die folgenden Stze sinngem mit Information aus dem
    Text.

         ) ____________ wird ____________ verndert.

         ) ____________ hat noch unabsehbare Folgen fr ____________

         ) ____________ beenflusst ____________.

         d) ____________ wird immer weitere Kreise ziehen.

    3) Nennen Sie die Folgen kologischer Zerstrungen. Notieren Sie es in
    Form einer Liste.


163 

        Die besondere Situation Berlins nach 1945 hat bis heute zu einem
    Hauptstadtproblem in der Bundesrepublik gefhrt: die Staatsgrndung
    aus den drei westlichen Besatzungszonen brachte zustzlich die Auflage
    zur fderalistischen Organisation. So blieben nicht nur viele fr
    Gesellschaft und Staatsorganisation wichtige Aufgaben in der Hoheit der
    Bundeslnder, auch Bundesfunktionen wurden nicht allein auf den Standort
    Bonn beschrnkt. Hchste Staatsfunktionen (z.B. das
    Bundesverfassungsgericht oder die Bundesanstalt fr Arbeit) wurden
    dezentralisiert: 1975 arbeiteten von den insgesamt 58 500
    Bundesbeschftigten nur 20 700 in Bonn selbst, 8600 weiterhin in 10
    Bundesbehrden in West-Berlin. Die Voraussetzungen zu solcher
    Dezentralisierung liegen in einem ererbten starken Regionalismus, der
    schon in der Vergangenheit starke Regionalzentren hatte entstehen
    lassen.

    1) Versuchen Sie, die Textsorte zu benennen: Handelt es sich um einen
    Bericht, einen Essay, eine Nachricht oder eine Reportage?

    2) Entnehmen Sie dem Text, was unter dem Begriff "Hauptstadtproblem" zu
    verstehen ist.

    3) Machen Sie eine Teilbersetzung des Textes (bersetzung wichtiger
    Momente des Textes) ins Russische.


                                                               . 
                          --------------------------------------------------

                         
                   . .   

                                   31

30.    .
86.      ?    ?

164 

         Das mit der Mode ist berhaupt so eine Sache. In der Stadt sitzt
    man einfach an der Quelle. Man kriegt gleich mit, was in ist  auch bei
    der Musik oder bei Filmen. Hier drauen kommt alles Wochen, Monate, oft
    Jahre spter. Wenn man abends weggehen will, ist man total
    aufgeschmissen. Wo will man schon hingehen? Hier gibt es nun mal nur
    eine einzige passable Kneipe.

         Egal, was ich auch unternehme  vom Leben in der Grostadt erhoffe
    ich mir Abwechslung. Das fngt schon im Alltagsleben an  auf dem
    Gemsemarkt zum Beispiel. Als ich mit 13 das erste Mal in Rom war, hatte
    ich stndig Tagtrume: Ich trumte von einem Zimmer in irgendeinem der
    alten, heruntergekommenen Huser und davon, nebenan auf dem kleinen
    Markt einkaufen zu gehen und einfach mein Leben zu leben.

    1) Welche Themen werden im Text behandelt?

    2) Wo steht das im Text? Schreiben Sie die Stze aus.

         ) In der Grostadt hlt man immer Schritt mit neuer Mode.

         ) Die Leute im Dorf bekommen die Information ber neue Richtungen
    in der Mode viel spter, als die Leute in der Stadt.

         ) Marion (die Verfasserin) mchte in einem alten Haus wohnen, das
    neben einem Markt liegen wrde.

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


165 

         In der deutschen Geschichte bestimmten der Wechsel und die
    Konkurrenz teilstaatlicher Macht das Geschehen und brachten eine
    Vielzahl von Stdten in die Auseinandersetzung um den Vorrang. Die
    meisten von ihnen haben dadurch an Bedeutung gewonnen, ohne sich jedoch
    endgltig durchsetzen zu knnen. Erst seit der Grndung des Deutschen
    Reiches unter Bismarck, 1871, wurde Berlin durch die vernderten
    Territorialverhltnisse so privilegiert, da es sich rasch zur Metropole
    und zu einem berragenden Zentrum entwickeln konnte. Seine
    Hauptstadtbedeutung war allerdings von kurzer Dauer. Nach dem Zweiten
    Weltkrieg konnte es seine Aufgabe fr die Bundesrepublik wegen der
    Teilung Deutschlands, wegen des Viermchtestatus sowie wegen seiner
    isolierten Lage fr das Land nicht mehr erfllen.

    1) Wie heit das im Text?

         ) Gre der Lnder und deren Herrschaftsverhltnisse

         ) rechtliche Stellung von Berlin, das 1945 von Alliierten Truppen
    besetzt und, in vier Sektoren geteilt, gemeinsam verwaltet wurde.

    2) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

         ) Erst nach 1871 wurde Berlin zu einem berragenden Zentrum.

         ) Auch nach dem Zweiten Weltkrieg erfllte Berlin erfolgreich
    seine Funktionen als Hauptstadt der Bundesrepublik.

         ) Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Berlin das Viermchtestatus.

    3) Schreiben Sie eine empfehlende Annotation zu diesem Text.


                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                   . .   

                                   32

31.        ? 
          ?
87.         
     ?

166 

         Die Menschheit als Ganzes ist auch betroffen von der Verschmutzung
    der Meere. Disem gemeinsamen Erbe der Menschheit droht stellenweise
    durch industrielle und giftige Schadstoffe bereits der biologische Tod.
    Die berfischung durch moderne Fangflotten zerstrt auerdem die
    Regenerationsfhigkeit der Meere und ihrer Lebewesen, eine schwere
    Hypothek fr knftige Generationen. Durch die Erosion des Bodens gehen
    der Landwirtschaft jedes Jahr Millionen von Hektar fruchtbaren Landes
    verloren. Unangepasste Bewirtschaftung oder Abholzung fhren zu
    Versteppung, Versalzung und Verwstung (Desertifikation); schon 11% der
    Landoberflche der Erde sind von einer derartigen Degradierung des
    Bodens betroffen.

    1) Um was fr einen Text (Kurzgeschichte, Bericht, Reportage,
    wissenschaftlicher Text, usw.) handelt es sich? Welches Thema wird im
    Text behandelt?

    2 Teilen Sie den Text in Abschnitte.Formulieren Sie eine mgliche
    berschrift fr jeden Abschmitt.

    3) Ergnzen Sie die folgenden Stze sinngem mit Information aus dem
    Text.

           ) ______________ ist betroffen von ______________.

           ) ______________ fhren zu ______________.

           ) ______________ gehen ______________ verloren.


167 

        Ist er mal in Bedrngnis, klemmt sich der Pastor von Jevenstedt
    seinen tragbaren Computer unter den Arm und behilft sich mit der
    vorbereiteten Predigt, die per Diskette ins Haus kommt. Der Rechner
    leistet aber auch gute Dienste bei Grabreden; beim Bibelstudium und beim
    Layout des Gemeindebriefs. Achim Korthals hat gemeinsam mit anderen
    pastoren sogar einen Verein gegrndet  Macclesia heit er, und er hilft
    den Gottesmnnern bei der Arbeit mit ihren Apple-Computern.

    1) Beschreiben Sie bitte das Hauptproblem, dem der Text gewidmet ist, in
    wenigen Stzen.

    2) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    3) Entnehmen Sie dem Text, welche Funktionen kann der Computer
    bernehmen.

                                                               . 
                          --------------------------------------------------


                         
                   . .   

                                   33

32.      ?
88.         ?

168 

         Sein ganzes Leben hat Martin, 18, dort verbracht, bis er vor vier
    Jahren nach Deutschland kam. Wie seine Eltern und sein Bruder ist auch
    er deutscher Staatsbrger - wieder. Als sein Vater Gregor 1936 geboren
    wurde, gehrte das Stdtchen Hindenburg noch zum Deutschen Reich. Und
    deutsche Oberschlesier sind die Hindenburger im Herzen auch geblieben,
    obwohl die Bergbauregion heute zu polnischem Gebiet gehrt. Zum
    Heimatland aber riss der Kontakt nie ab. Es kamen immer Briefe von
    Verwandten, mit Photos und Platten und so, erinnert sich Martin, mein
    Vater hrt so gerne Volksmusik. Ein Symbol fr die ferne Heimat.
    Deshalb freuten sich die Eltern auch sehr, als sie 1988 endlich
    ausreisen durften. Anders Martin: Zu Deutschland hatte ich doch gar
    keine Beziehung. Wie auch? Deutsch durfte in der Schule nicht
    unterrichtet werden, dort sprach man Polnisch, daheim oberschlesischen
    Dialekt. In Hindenburg hab ich all meine Kumpels, da bin ich
    aufgewachsen. Ich war furchtbar unglcklich, als meine Eltern mich da
    rausrissen, sagt er, der so sdlndisch aussieht, dass man ihn hier
    schon auf trkisch angesprochen hat.

    1) Was hlt Martin fr seine Heimat? Warum?

    2) Finden Sie die falsche Aussage und korrigieren Sie sie.

         ) Das Stdtchen Hindenburg gehrte frher zum Deutschen Reich.

         ) Martin freute sich sehr, als seine Familie endlich ausreisen
    durfte.

         ) Martin sieht sehr sddeutsch aus.

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


169 

          Jeweils im September kommen die Neulinge. Nach kurzer Einfhrung
    werden sie in die Wildnis gekarrt. In den Brecon Beacons, wo sonst
    Soldaten in berlebenstraining gedrillt werden, sollen die
    Neuankmmlinge ein Drei-tage-Camp berstehen. Die Studenten des zweiten
    Jahres, die alten Hasen, zeigen den Jngeren, wo es langgeht, nach dem
    Atlantic College-Prinzip, dass Schler von Schlern lernen. Am Anfang
    steht die Seilschaftsbung: zwei Reihen von Schlern versuchen, um die
    Wette eine Schnur durch ihre Kleidung zu fdeln, um so jeden mit jedem
    zu verbinden; dann rennen sie zusammen los. Das klingt nach albernen
    Spielen, doch so wird menschliche Nhe vermittelt, Verlsslichkeit,
    Zugehrigkeitsgefhl. Gemeinsam erwandern sie dann zwei Tage lang die
    Bercon Beacons.

    1) Welches Thema wird in diesem Text behandelt?

    2) Versuchen Sie, eine mgliche berschrift fr diesen Text zu finden.

    3) Schreiben Sie eine kurze Annotation zu diesem Text.


                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                   . .   

                                   34

33.      ?
89.       ?

170 

         Die Grostadt ist sicher nicht fr jeden das Richtige. Nur wer
    kontaktfreudig genug ist, sollte hier leben. Sonst geht man darauf.
    Leute ansprechen, auf sie zugehen  das muss man schon darauf haben oder
    muss zumindest fhig sein, es zu lernen.

        Natrlich hat der Alltag in einer Kleinstadt oder einem Dorf auch
    Vorteile. Man kennt viele Leute, wird beim Einkaufen netter bedient. Ich
    mag es auch, wenn ich auf Festen viele Bekannte treffe. Auch die
    Traditionen, die hier noch gepflegt werden, sind was Schnes. Aber
    solche Werte lernt man doch erst richtig schtzen, wenn man schon viel
    von der Welt gesehen hat.

         Fr mich hoffe ich jedenfalls, dass ich durch die Stadt offener
    werde und mich weiterentwickle. Wenn man viel sieht und viel erlebt,
    bekommt man Weitblick und versteht das Leben besser.

    1) Nennen Sie die Vorteile des Alltags in einer Kleinstadt / einem Dorf.
    Notieren Sie es in Form einer Liste.

    2) Welche Leute seien in einer Grostadt zu Hause?

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


171 

        Wohin der Eilbote auch immer geschickt wird, sein kleiner
    Alleswisser ist dabei und speichert jede Adresse. Als Strichcode auf dem
    Briefumschlag verschlsselt, lt sie sich im Handumdrehen scannen wie
    ein Etikett im Supermarkt. Zurck in seinem Klner Bro, steckt manuel
    Zimmer das Gert in einen klassischen Computer. Im nchsten Moment wei
    die Bonner Zentrale, ob eine weitere von jhrlich drei Millionen
    Sendungen ihr Ziel erreicht hat.

    1) Beschreiben Sie bitte das Hauptproblem, dem der Text gewidmet ist, in
    wenigen Stzen.

    2) Entnehmen Sie dem Text, welche Funktionen kann der Computer
    bernehmen?

    3) Wie heien die einzelnen Teile eines Computers?


                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                   . .   

                                   35

34.      .   .
90.     ( 
     ).

172 

         Ihr ganzes Leben wohnt Semra schon in Hofolding bei Mnchen. Heimat
    hat fr Semra eine ganz andere Bedeutung als fr ihre deutschen Freunde,
    weil Semra Trkin ist. Ihre Eltern, Vater Nazim ist Schreiner, sind vor
    dreiig Jahren in die Bundesrepublik gekommen. Sie und ihre drei
    jngeren Geschwister sind in Mnchen geboren. Mei, Istanbul ist meine
    Heimat, weil da alle meine Verwandten in der Nhe sind," sagt sie mit
    bayrischem Akzent, Familie ist in der Trkei viel wichtiger als in
    Deutschland. Meine Cousinen sind gleichzeitig Schwestern und Freundinnen
    fr mich." Und wenn die Familie in den Ferien dort in ihrer Wohnung ist,
    dann ist Semra viel freier, darf lnger ausgehen, eher allein weg. Zu
    Hause in Hofolding sagt der Vater schon mal hajir - nein, wenn sie zu
    einer Geburtstagsfeier mchte. Angst vor Skins und zu viel Alkohol. Ich
    werd zwar streng erzogen, aber ich finds eigentlich ganz in Ordnung."

    1) Welche Themen werden in diesem Text behandelt?

    2) Versuchen Sie eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    3) Machen Sie eine kurze referative bersetzung dieses Textes.


173 

        Es werden schon heute gengend Nahrungsmittel produziert. Die Frage
    ist, wer sie besitzt und wie sie verteilt werden. Wir sind der Meinung,
    da jedes Land der Welt die Ressourcen besitzt, die es braucht, um sein
    Volk vom Hunger zu befreien. Jeder Mensch wird mit einem hungrigen Mund
    geboren, hat aber auch zwei Hnde, mit denen er fr seine Ernhrung
    sorgen kann, wenn man ihn nicht daran hindert.

    1) Versuchen Sie eine mgliche berschrift fr diesen Text zu
    formulieren.

    2) Worin besteht die Hauptidee des Textes?

    3) Welche Funktion hat der Text?



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



      .   
                                



   1. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: Schule, meine, gro, ist, und,
      schn.
   2. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: Freund, Martin, mein, heit.
   3. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: heit, Lehrerin, unsere,
      Irina.
   4. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: in, gehe, die, Schule, ich,
      gern.
   5. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: gro, meine, Familie, ist.
   6. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: machen, die, Kinder, einen,
      Schneemann, im Winter.
   7. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: in, lernen, der, viele,
      Schler, Schule.
   8. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: ich, lerne, gern, in, der,
      Schule.
   9. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: in, den, Wald, gehst, gern,
      du.
  10. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: du, hilfst, Oma, deiner,
      immer.
  11. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: gut, lernt, wer?
  12. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: wo, die, Kreide, liegen, und,
      der, Lappen?
  13. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: geht, am, Sonntag, ihr, wohin?
  14. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: Klavier, spielst, du.
  15. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: eine, Katze, du, hast.
  16. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: heute, der Wievielte, ist.
  17. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: das Wetter, wie, heute, ist?
  18. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: 8 Uhr, um, die Stunde,
      beginnen.
  19. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: sein, was, dein Gast?
  20. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: hier, anrufen, drfen, ich.
  21. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: von Beruf, sein, mein Onkel,
      Ingenieur.
  22. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: diesen Mantel, kaufen, sie,
      wollen.
  23. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: ich, erholen, im, Sden, sich
      gewhnlich.
  24. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: mein Freund, 27, alt, Jahre,
      ist.
  25. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: am Morgen, er, sich, rasieren.
  26. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich lfte das Zimmer jeden
      Morgen.
  27. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort:

      Das Werk produziert moderne Maschinen.
  28. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort:

      Am Abend studieren die Arbeiter an der Hochschule.
  29. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich stehe um 7 Uhr auf.
  30. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich schalte das Radio ein.
  31. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Mein Arbeitstag beginnt um 8
      Uhr.
  32. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort:

      Die Vorlesungen beginnen um halb acht.
  33. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Um 12 Uhr esse ich zu Mittag.
  34. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Wir gehen den Flu entlang.
  35. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Die Gste gehen durch die
      Strae.
  36. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort:

      Er kommt heute zum Unterricht ohne Wrterbuch.
  37. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Die Stunde beginnt um 9 Uhr.
  38. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Sie kommen heute gegen 2 Uhr.
  39. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich schreibe das fr meinen
      Freund.
  40. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Meine Eltern sind gegen diese
      Reise.
  41. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Werner geht die Strae entlang.
  42. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Das Zimmer ist gro und hell.
  43. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Hier ist nur ein Fenster.
  44. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Die Wand ist hell blau.
  45. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Dieser Hrer arbeitet immer
      fleiig.
  46. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Das Mdchen wiederholt die
      Regel.
  47. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich sehe hier ein Buch.
  48. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Wir haben heute eine
      Konsultation.
  49. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Wir haben morgen ein Seminar.
  50. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Die Delegation kommt morgen.
  51. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Der Aspirant geht in die
      Bibliothek.
  52. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, knnen
  53. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, drfen
  54. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, mgen
  55. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, lassen
  56. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, wissen
  57. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, haben
  58. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, werden
  59. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, drfen
  60. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, mssen
  61. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, sollen
  62. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, mgen
  63. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, wissen
  64. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, knnen
  65. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, drfen
  66. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, mssen
  67. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, wollen
  68. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, lassen
  69. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, wissen
  70. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: mssen, sollen
  71. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: wollen, mgen
  72. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: drfem, mssen
  73. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sollen, wollen
  74. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: mgen, lassen
  75. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: wissen, knnen
  76. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: drfen, lassen
  77. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: mssen, drfen
  78. Konjugieren Sie im Prsens: turnen
  79. Konjugieren Sie im Prsens: gehen
  80. Konjugieren Sie im Prsens: kommen
  81. Konjugieren Sie im Prsens: stehen
  82. Konjugieren Sie im Prsens: schreiben
  83. Konjugieren Sie im Prsens: sehen
  84. Konjugieren Sie im Prsens: lesen
  85. Konjugieren Sie im Prsens: sprechen
  86. Konjugieren Sie im Prsens: nehmen
  87. Konjugieren Sie im Prsens: fernsehen
  88. Konjugieren Sie im Prsens: laufen
  89. Konjugieren Sie im Prsens: fallen
  90. Konjugieren Sie im Prsens: tragen
  91. Konjugieren Sie im Prsens: kennen
  92. Konjugieren Sie im Prsens: sitzen
  93. Konjugieren Sie im Prsens: studieren
  94. Konjugieren Sie im Prsens: sagen
  95. Konjugieren Sie im Prsens: beginnen
  96. Konjugieren Sie im Prsens: heien
  97. Konjugieren Sie im Prsens: lieben
  98. Konjugieren Sie im Prsens: bekommen
  99. Konjugieren Sie im Prsens: denken
 100. Konjugieren Sie im Prsens: nennen
 101. Konjugieren Sie im Prsens: schlaffen
 102. Konjugieren Sie im Prsens: schlagen
 103. Konjugieren Sie im Prsens: springen
 104. Deklinieren Sie im Singular: ein Haus
 105. Deklinieren Sie im Singular: das Denkmal
 106. Deklinieren Sie im Singular: der Platz
 107. Deklinieren Sie im Singular: der Bau
 108. Deklinieren Sie im Singular: das Fach
 109. Deklinieren Sie im Singular: die Maschine
 110. Deklinieren Sie im Singular: der Student
 111. Deklinieren Sie im Singular: das Wesen
 112. Deklinieren Sie im Singular: die Hochschule
 113. Deklinieren Sie im Singular: das Institut
 114. Deklinieren Sie im Singular: der Lehrer
 115. Deklinieren Sie im Singular: die Fafel
 116. Deklinieren Sie im Singular: das Fenster
 117. Deklinieren Sie im Singular: mein Freund
 118. Deklinieren Sie im Singular: der Klub
 119. Deklinieren Sie im Singular: das Mdchen
 120. Deklinieren Sie im Singular: die Schwester
 121. Deklinieren Sie im Singular: der Winter
 122. Deklinieren Sie im Singular: der Bahnhoft
 123. Deklinieren Sie im Singular: das Kabinet
 124. Deklinieren Sie im Singular: die Ecke
 125. Deklinieren Sie im Singular: der Schreibtisch
 126. Deklinieren Sie im Singular: der Schrank
 127. Deklinieren Sie im Singular: die Hilfe
 128. Deklinieren Sie im Singular: der Betrieb
 129. Deklinieren Sie im Singular: das Dokument
 130. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: kommen
 131. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: schreiben
 132. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: lesen
 133. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: gehen
 134. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: beginnen
 135. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: stehen
 136. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: studieren
 137. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: turnen
 138. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: spielen
 139. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: sprechen
 140. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: laufen
 141. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: springen
 142. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: verstehen
 143. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: trenken
 144. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: denken
 145. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: lieben
 146. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: fragen
 147. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: nehmen
 148. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: helfen
 149. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: einladen
 150. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: verzeihen
 151. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: treiben
 152. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: anbieten
 153. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: reisen
 154. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: schlafen
 155. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: fernsehen
 156. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Bau, der Arbeiter
 157. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Fach, die Leute
 158. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern: der Bau, der
      Platz
 159. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Fach, die Schule
 160. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Stein, die Kohle, das Revier
 161. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Maschine, die Industrie
 162. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Student, das Heim
 163. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Maschine, die Halle
 164. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      sprechen, das Studium
 165. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Mutter, die Sprache
 166. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Gast, das Haus
 167. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Kranke, das Haus
 168. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Ware, das Haus
 169. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Mode, das Haus
 170. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Winter, der Monat
 171. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      zusammen, die Arbeit
 172. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern: das Haus,
      halten
 173. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      auen, das Ministerium
 174. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      zwei, das Zimmer, die Wohnung
 175. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Kind, das Buch
 176. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Feld, die Blumen
 177. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Sonne, der Schein
 178. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern: der flug, das
      Zeug
 179. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Gemse, der Garten
 180. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern: das See, der
      Mann
 181. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern: kaufen, der
      Mann
 182. Bilden Sie die Pluralform: der Student
 183. Bilden Sie die Pluralform: die Galerie
 184. Bilden Sie die Pluralform: die Hochschule
 185. Bilden Sie die Pluralform: das Land
 186. Bilden Sie die Pluralform: die Stadt
 187. Bilden Sie die Pluralform: der Staat
 188. Bilden Sie die Pluralform: das Volk
 189. Bilden Sie die Pluralform: die Regierung
 190. Bilden Sie die Pluralform: der Professor
 191. Bilden Sie die Pluralform: der Berg
 192. Bilden Sie die Pluralform: das Spiel
 193. Bilden Sie die Pluralform: der Knig
 194. Bilden Sie die Pluralform: die Liebe
 195. Bilden Sie die Pluralform: die Rede
 196. Bilden Sie die Pluralform: die Hand
 197. Bilden Sie die Pluralform: das Zimmer
 198. Bilden Sie die Pluralform: das Feld
 199. Bilden Sie die Pluralform: die Strae
 200. Bilden Sie die Pluralform: der Garten
 201. Bilden Sie die Pluralform: das Fenster
 202. Bilden Sie die Pluralform: die Zeitung
 203. Bilden Sie die Pluralform: der Laden
 204. Bilden Sie die Pluralform: der Wagen
 205. Bilden Sie die Pluralform: der Sohn
 206. Bilden Sie die Pluralform: das Jahr
 207. Bilden Sie die Pluralform: der Mann
 208. bersetzen Sie ins Russische: Hier ist nur ein Fenster.
 209. bersetzen Sie ins Russische: Er hilft dem Freund.
 210. bersetzen Sie ins Russische: Sie schreibt oft Briefe ihren Eltern..
 211. bersetzen Sie ins Russische: Er schenkt dem Kind ein Mrchenbuch.
 212. bersetzen Sie ins Russische: Man sieht die Schler im Garten.
 213. bersetzen Sie ins Russische: Das ist der Wagen des Freundes.
 214. bersetzen Sie ins Russische: Die bungen der Studenten sind nicht
      schwer.
 215. bersetzen Sie ins Russische: Sie mchte dir dieses Buch schenken.
 216. bersetzen Sie ins Russische: Darf ich sie fragen?
 217. bersetzen Sie ins Russische: Er schlgt mir eine Reise vor.
 218. bersetzen Sie ins Russische: Rufst du mich heute an?
 219. bersetzen Sie ins Russische: Ich erinnere mich oft an unsere
      Freundschaft.
 220. bersetzen Sie ins Russische: Wir wnschen dir viel Gesundheit und
      Glck.
 221. bersetzen Sie ins Russische: Er fragt: Wie geht es dir?

      Ich antworte: Danke, es geht mir gut!
 222. bersetzen Sie ins Russische: Wir warten schon auf dich.
 223. bersetzen Sie ins Russische: Wir bekommen einen Brief.
 224. bersetzen Sie ins Russische: Er schlgt eine Reise vor.
 225. bersetzen Sie ins Russische: Seine Frau hat Geburtstag.
 226. bersetzen Sie ins Russische: Das Wetter ist gut, und wir fahren nach
      N.
 227. bersetzen Sie ins Russische:

       Der Wagen ist in Ordnung, und wir reisen gern zu Besuch.
 228. bersetzen Sie ins Russische: Ihr Haus befindet sich nicht weit von
      Moskau.
 229. bersetzen Sie ins Russische:

      Mein Freund Victor und ich arbeiten in einem Betrieb.
 230. bersetzen Sie ins Russische: Heute ist Sonntag. Das Wetter ist gut.
 231. bersetzen Sie ins Russische: Mein Freund schlgt eine Reise nach
      Sergiew Possad vor.
 232. bersetzen Sie ins Russische: Das Haus seiner Eltern ist nicht gro
      aber schn.
 233. bersetzen Sie ins Russische: Wir haben morgen ein Seminar.
 234. bersetzen Sie ins Deutsche:     .
 235. bersetzen Sie ins Deutsche:   .   .
 236. bersetzen Sie ins Deutsche:     .
 237. bersetzen Sie ins Deutsche:   .     .
 238. bersetzen Sie ins Deutsche:      .
 239. bersetzen Sie ins Deutsche:     .
 240. bersetzen Sie ins Deutsche:      .
 241. bersetzen Sie ins Deutsche:     .
 242. bersetzen Sie ins Deutsche:     .
 243. bersetzen Sie ins Deutsche:    ?
 244. bersetzen Sie ins Deutsche:     .
 245. bersetzen Sie ins Deutsche:     .
 246. bersetzen Sie ins Deutsche:     ?
 247. bersetzen Sie ins Deutsche:    .
 248. bersetzen Sie ins Deutsche:    .
 249. bersetzen Sie ins Deutsche:    ?
 250. bersetzen Sie ins Deutsche:  ?    .
 251. bersetzen Sie ins Deutsche:

          ?     8.
 252. bersetzen Sie ins Deutsche:

         ?    10 .
 253. bersetzen Sie ins Deutsche:    .
 254. bersetzen Sie ins Deutsche:      ?
 255. bersetzen Sie ins Deutsche:    ?
 256. bersetzen Sie ins Deutsche:    ?
 257. bersetzen Sie ins Deutsche:     .
 258. bersetzen Sie ins Deutsche:    .
 259. bersetzen Sie ins Deutsche:   ?   , 
      .



                         
                 .    

                                    1

 260. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: es regnen, knnen, heute?
 261. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Das Mdchen wiederholt die
      Regel.
 262. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sollen, wollen
 263. Konjugieren Sie im Prsens: kennen
 264. Deklinieren Sie im Singular: die Schwester
 265. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: spielen
 266. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Mutter, die Sprache
 267. Bilden Sie die Pluralform: der Student
 268. bersetzen Sie ins Russische: Sie mchte dir dieses Buch schenken.
 269. bersetzen Sie ins Deutsche:   .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                    2

   1. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: ich, lerne, gern, in, der,
      Schule.
 270. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Der Aspirant geht in die
      Bibliothek.
 271. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: lassen, wissen
 272. Konjugieren Sie im Prsens: gehen
 273. Deklinieren Sie im Singular: das Denkmal
 274. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: fahren
 275. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Student, das Heim
 276. Bilden Sie die Pluralform: der Berg
 277. bersetzen Sie ins Russische: Gib der Freundin das Heft.
 278. bersetzen Sie ins Deutsche:    .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                    3

   2. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: Klavier, spielst, du.
 279. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Meine Eltern sind gegen diese
      Reise.
 280. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, drfen
 281. Konjugieren Sie im Prsens: lernen
 282. Deklinieren Sie im Singular: der Student
 283. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: denken
 284. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Bau, der Arbeiter
 285. Bilden Sie die Pluralform: der Vater
 286. bersetzen Sie ins Russische: Die Stundenten antworten dem Lehrer
      richtig.
 287. bersetzen Sie ins Deutsche:     ?



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                    4

   3. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: Freund, Martin, mein, heit.
 288. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Die Wand ist hell blau.
 289. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, sollen
 290. Konjugieren Sie im Prsens: drinken
 291. Deklinieren Sie im Singular: das Institut
 292. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: rauchen
 293. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Fach, die Schule
 294. Bilden Sie die Pluralform: der Lehrer
 295. bersetzen Sie ins Russische: Viktor ruft und an.
 296. bersetzen Sie ins Deutsche:     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                    5

   4. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: mein Freund, 27, alt, Jahre,
      ist.
 297. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort:

      Die Vorlesungen beginnen um halb acht.
 298. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, drfen
 299. Konjugieren Sie im Prsens: schlaffen
 300. Deklinieren Sie im Singular: die Fafel
 301. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: trenken
 302. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Tisch, schreiben
 303. Bilden Sie die Pluralform: das Jahr
 304. bersetzen Sie ins Russische: Seine Frau hat Geburtstag.
 305. bersetzen Sie ins Deutsche:

         .     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                    6

   5. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: in, gehe, die, Schule, ich,
      gern.
 306. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Mein Arbeitstag beginnt frh.
 307. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben,wollen
 308. Konjugieren Sie im Prsens: schlagen
 309. Deklinieren Sie im Singular: ein Flu
 310. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: einladen
 311. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      lesen, der Saal
 312. Bilden Sie die Pluralform: die Galerie
 313. bersetzen Sie ins Russische: Wir  stehen frh auf und gehen zur
      Arbeit.
 314. bersetzen Sie ins Deutsche:      ?



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                    7

   6. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

      diese Frage, ich, beantworten, sollen.
 315. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich stehe um 7 Uhr auf.
 316. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: knnen, drfen
 317. Konjugieren Sie im Prsens: finden
 318. Deklinieren Sie im Singular: das Mdchen
 319. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: helfen
 320. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Gemse, der Garten
 321. Bilden Sie die Pluralform: der Staat
 322. bersetzen Sie ins Russische: Das Zimmer ist gro und hell.
 323. bersetzen Sie ins Deutsche:    .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                    8

   7. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: geht, am, Sonntag, ihr, wohin?
 324. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Dieser Hrer arbeitet immer
      fleiig.
 325. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, wollen
 326. Konjugieren Sie im Prsens: helfen
 327. Deklinieren Sie im Singular: der Platz
 328. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: wohnen
 329. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      zwei, das Zimmer, die Wohnung
 330. Bilden Sie die Pluralform: der Mensch
 331. bersetzen Sie ins Russische: Das ist der Wagen des Freundes.
 332. bersetzen Sie ins Deutsche:     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                    9

   8. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

      ich, erholen, im, Sden, sich gewhnlich.
 333. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Der Tisch ist braun.
 334. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, sollen
 335. Konjugieren Sie im Prsens: beginnen
 336. Deklinieren Sie im Singular: mein Freund
 337. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: treiben
 338. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Stadt, das Theater
 339. Bilden Sie die Pluralform: der Tisch
 340. bersetzen Sie ins Russische: Wir haben morgen ein Seminar.
 341. bersetzen Sie ins Deutsche:   .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                   10

   9. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

      wo, die, Kreide, liegen, und, der, Lappen?
 342. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort:

      Dieser Stundent schreibt die Aufgabe falsch.
 343. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: wollen, mgen
 344. Konjugieren Sie im Prsens: sehen
 345. Deklinieren Sie im Singular: die Ecke
 346. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: nehmen
 347. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Kranke, das Haus
 348. Bilden Sie die Pluralform: der Sohn
 349. bersetzen Sie ins Russische: Ich erinnere mich oft an unsere
      Freundschaft.
 350. bersetzen Sie ins Deutsche:    9 .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

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  10. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

      machen, die, Kinder, einen, Schneemann, im Winter.
 351. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Sie kommen heute gegen 2 Uhr.
 352. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, knnen
 353. Konjugieren Sie im Prsens: springen
 354. Deklinieren Sie im Singular: der Freund
 355. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: beginnen
 356. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Haus, halten
 357. Bilden Sie die Pluralform: das Spiel
 358. bersetzen Sie ins Russische: Hier ist nur ein Fenster.
 359. bersetzen Sie ins Deutsche:     .



                                                               . 
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                 .    

                                   12

  11. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: heute, der Wievielte, ist.
 360. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich schreibe das fr meinen
      Freund.
 361. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: wollen, knnen
 362. Konjugieren Sie im Prsens: sprechen
 363. Deklinieren Sie im Singular: die Mappe
 364. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: rufen
 365. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Sonne, der Tag
 366. Bilden Sie die Pluralform: die Tasche
 367. bersetzen Sie ins Russische: Das Wetter ist gut, und wir fahren nach
      N.
 368. bersetzen Sie ins Deutsche:

        ?   ,  .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                   13

  12. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: sein, was, dein Gast?
 369. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Die bersetzung ist leicht.
 370. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, werden
 371. Konjugieren Sie im Prsens: spielen
 372. Deklinieren Sie im Singular: der Klub
 373. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: verstehen
 374. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Gast, das Haus
 375. Bilden Sie die Pluralform: die Regierung
 376. bersetzen Sie ins Russische: Hier stehen ein Tisch und ein Stuhl.
 377. bersetzen Sie ins Deutsche:   .



                                                               . 
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                 .    

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  13. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

      in, lernen, der, viele, Schler, Schule.
 378. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Das Thema ist interessant.
 379. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, lassen
 380. Konjugieren Sie im Prsens: machen
 381. Deklinieren Sie im Singular: der Winter
 382. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: lieben
 383. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      zusammen, die Arbeit
 384. Bilden Sie die Pluralform: die Hochschule
 385. bersetzen Sie ins Russische: Er schlgt eine Reise vor.
 386. bersetzen Sie ins Deutsche:      .



                                                               . 
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                 .    

                                   15

  14. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: Schule, meine, gro, ist, und,
      schn.
 387. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich lfte das Zimmer jeden
      Morgen.
 388. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, drfen
 389. Konjugieren Sie im Prsens: schreiben
 390. Deklinieren Sie im Singular: das Seminar
 391. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: schlafen
 392. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Fach, die Leute
 393. Bilden Sie die Pluralform: das Land
 394. bersetzen Sie ins Russische:

       Das Wetter ist heute gut. Es ist nicht kalt. Es regnet nicht.
 395. bersetzen Sie ins Deutsche:     .



                                                               . 
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                 .    

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  15. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: wir, viel lernen, wollen.
 396. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Die Stunde beginnt um 9 Uhr.
 397. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, werden
 398. Konjugieren Sie im Prsens: bekommen
 399. Deklinieren Sie im Singular: die Hochschule
 400. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: springen
 401. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      hoch, die Schule
 402. Bilden Sie die Pluralform: das Zimmer
 403. bersetzen Sie ins Russische: Gib mir bitte sein heft. Das Wetter ist
      heute gut.
 404. bersetzen Sie ins Deutsche:  ?    .



                                                               . 
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                 .    

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  16. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

      ich, oft, die Moskauer Museen, gern, besuchen.
 405. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Vorn hngt eine Tafel.
 406. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: mssen, sollen
 407. Konjugieren Sie im Prsens: besuchen
 408. Deklinieren Sie im Singular: die Stadt
 409. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: anrufen
 410. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Bau, der Platz
 411. Bilden Sie die Pluralform: der Klub
 412. bersetzen Sie ins Russische: Die bungen der Studenten sind nicht
      schwer.
 413. bersetzen Sie ins Deutsche:     .



                                                               . 
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                 .    

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  17. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: mit, fahre, ich dem Bus, frh,
      zur Arbeit.
 414. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich danke fr Blumen.
 415. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: mgen, lassen
 416. Konjugieren Sie im Prsens: arbeiten
 417. Deklinieren Sie im Singular: die Hilfe
 418. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: fernsehen
 419. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Tag, das Licht
 420. Bilden Sie die Pluralform: der Professor
 421. bersetzen Sie ins Russische: Er schlgt mir eine Reise vor.
 422. bersetzen Sie ins Deutsche:     .



                                                               . 
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                 .    

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  18. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: heute, du, ein Brief, mssen,
      schreiben.
 423. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Um den Tisch stehen Kinder.
 424. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, knnen
 425. Konjugieren Sie im Prsens: heien
 426. Deklinieren Sie im Singular: die Stundentin
 427. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: kaufen
 428. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Stein, die Kohle, das Revier
 429. Bilden Sie die Pluralform: die Bank
 430. bersetzen Sie ins Russische: Die Aufgabe meines Freundes ist nicht
      schwer.
 431. bersetzen Sie ins Deutsche:    .



                                                               . 
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                 .    

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  19. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

       die Vlkel Afrekas, ihre Freiheit, erobern.
 432. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Hier liegt ein Wrterbuch.
 433. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, mgen
 434. Konjugieren Sie im Prsens: fallen
 435. Deklinieren Sie im Singular: das Wesen
 436. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: turnen
 437. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Haus, die Aufgabe
 438. Bilden Sie die Pluralform: das Buch
 439. bersetzen Sie ins Russische: Diese Frage ist schwer.
 440. bersetzen Sie ins Deutsche:     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                   21

  20. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: heit, Lehrerin, unsere,
      Irina.
 441. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich schalte das Radio ein.
 442. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: wissen, knnen
 443. Konjugieren Sie im Prsens: malen
 444. Deklinieren Sie im Singular: das Dokument
 445. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: sprechen
 446. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Sonne, der Schein
 447. Bilden Sie die Pluralform: die Rede
 448. bersetzen Sie ins Russische:

      Er will heute sein Referat dem Professor abgeben.
 449. bersetzen Sie ins Deutsche:   .     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

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  21. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: du, hast, am, Mittwoch,
      wieviel, Stunden?
 450. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort:

      Das Werk produziert moderne Maschinen.
 451. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, sollen
 452. Konjugieren Sie im Prsens: nennen
 453. Deklinieren Sie im Singular: der Betrieb
 454. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: arbeiten
 455. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      das Kind, das Buch
 456. Bilden Sie die Pluralform: das Volk
 457. bersetzen Sie ins Russische: Rufst du mich heute an?
 458. bersetzen Sie ins Deutsche:     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

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  22. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: gern, sie Sport treiben, am
      Morgen.
 459. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Die Delegation kommt morgen.
 460. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, wissen
 461. Konjugieren Sie im Prsens: stehen
 462. Deklinieren Sie im Singular: der Tag
 463. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: verzeihen
 464. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Staat, der Mann
 465. Bilden Sie die Pluralform: die Stadt
 466. bersetzen Sie ins Russische: Wir bekommen einen Brief.
 467. bersetzen Sie ins Deutsche:    ?



                                                               . 
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                 .    

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  23. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

      wir, diesen Text, verstehen, schon gut.
 468. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Werner geht die Strae entlang.
 469. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, wissen
 470. Konjugieren Sie im Prsens: sagen
 471. Deklinieren Sie im Singular: das Kabinet
 472. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: studieren
 473. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Schule, der Direktor
 474. Bilden Sie die Pluralform: die Liebe
 475. bersetzen Sie ins Russische:

      Er fragt: Wie geht es dir?

      Ich antworte: Danke, es geht mir gut!
 476. bersetzen Sie ins Deutsche:    ?



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

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  24. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: am Morgen, er, sich, rasieren.
 477. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Mein Arbeitstag beginnt um 8
      Uhr.
 478. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: haben, lassen
 479. Konjugieren Sie im Prsens: lesen
 480. Deklinieren Sie im Singular: der Lehrer
 481. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: sagen
 482. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Maschine, die Halle
 483. Bilden Sie die Pluralform: die Tante
 484. bersetzen Sie ins Russische: Sie schreibt oft Briefe ihren Eltern..
 485. bersetzen Sie ins Deutsche:    .



                                                               . 
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                 .    

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  25. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

      Montag, am, haben, fnf, Stunden, wir.
 486. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Hier ist nur ein Fenster.
 487. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, knnen
 488. Konjugieren Sie im Prsens: fernsehen
 489. Deklinieren Sie im Singular: das Fach
 490. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: kommen
 491. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      dere Tag, die Arbeit
 492. Bilden Sie die Pluralform: der Mann
 493. bersetzen Sie ins Russische:

      Mein Freund schlgt eine Reise nach Sergiew Possad vor.
 494. bersetzen Sie ins Deutsche:   .   .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

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  26. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: wir, ins, gehen, heute,
      Museum.
 495. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Diese Frage ist schwer.
 496. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sollen, wissen
 497. Konjugieren Sie im Prsens: rufen
 498. Deklinieren Sie im Singular: eine Mutter
 499. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: gehen
 500. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Sprache, fremd
 501. Bilden Sie die Pluralform: der Laden
 502. bersetzen Sie ins Russische: Heute ist Sonntag. Das Wetter ist gut.
 503. bersetzen Sie ins Deutsche:    .



                                                               . 
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                 .    

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  27. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

      von Beruf, sein, mein Onkel, Ingenieur.
 504. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Die Gste gehen durch die
      Strae.
 505. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: drfen, lassen
 506. Konjugieren Sie im Prsens: tragen
 507. Deklinieren Sie im Singular: die Maschine
 508. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: laufen
 509. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Hand, die Tasche
 510. Bilden Sie die Pluralform: die Strae
 511. bersetzen Sie ins Russische:

      Mein Freund Victor und ich arbeiten in einem Betrieb.
 512. bersetzen Sie ins Deutsche:

         ?    10 .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

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  28. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: du, knnen, sprechen Deutsch.
 513. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Wir arbeiten in zwei Schichten.
 514. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, mgen
 515. Konjugieren Sie im Prsens: studieren
 516. Deklinieren Sie im Singular: der Schreibtisch
 517. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: reisen
 518. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Maschine, die Industrie
 519. Bilden Sie die Pluralform: der Name
 520. bersetzen Sie ins Russische: Ihr Haus befindet sich nicht weit von
      Moskau.
 521. bersetzen Sie ins Deutsche:   .



                                                               . 
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                 .    

                                   30

  29. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

       die Bibliothek, versorgen, mit Lehrbchern, die Stundenten.
 522. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Hier stehen ein Tisch und ein
      Stuhl.
 523. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, wollen
 524. Konjugieren Sie im Prsens: turnen
 525. Deklinieren Sie im Singular: eine Freundin
 526. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: malen
 527. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      sprechen, das Institut
 528. Bilden Sie die Pluralform: die Zeitung
 529. bersetzen Sie ins Russische: Wir warten schon auf dich.
 530. bersetzen Sie ins Deutsche:     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                   31

  30. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: das Wetter, wie, heute, ist?
 531. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Wir haben heute eine
      Konsultation.
 532. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, mssen
 533. Konjugieren Sie im Prsens: sitzen
 534. Deklinieren Sie im Singular: der Schrank
 535. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: stehen
 536. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der flug, das Zeug
 537. Bilden Sie die Pluralform: das Werk
 538. bersetzen Sie ins Russische: Wir wnschen dir viel Gesundheit und
      Glck.
 539. bersetzen Sie ins Deutsche:

          ?     8.



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                   32

  31. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn:

      kaufen, wo, knnen, wir, die, Briefmarken?
 540. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort:

      Am Abend studieren die Arbeiter an der Hochschule.
 541. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: werden, wissen
 542. Konjugieren Sie im Prsens: wohnen
 543. Deklinieren Sie im Singular: die Schule
 544. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: antworten
 545. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      sprechen, das Studium
 546. Bilden Sie die Pluralform: der Brief
 547. bersetzen Sie ins Russische: Das Auto luft schnell.
 548. bersetzen Sie ins Deutsche:    ?



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                   33

  32. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: du, hilfst, Oma, deiner,
      immer.
 549. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Um 12 Uhr esse ich zu Mittag.
 550. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: drfem, mssen
 551. Konjugieren Sie im Prsens: denken
 552. Deklinieren Sie im Singular: der Krieg
 553. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: lernen
 554. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      die Ware, das Haus
 555. Bilden Sie die Pluralform: der Knig
 556. bersetzen Sie ins Russische: Er gibt den Hrern eine Aufgabe.
 557. bersetzen Sie ins Deutsche:     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                   34

  33. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: 8 Uhr, um, die Stunde,
      beginnen.
 558. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Die Antwort ist richtig.
 559. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sollen, mgen
 560. Konjugieren Sie im Prsens: fahren
 561. Deklinieren Sie im Singular: der Bau
 562. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: lesen
 563. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      kaufen, der Mann
 564. Bilden Sie die Pluralform: das Feld
 565. bersetzen Sie ins Russische:

      Das Haus seiner Eltern ist nicht gro aber schn.
 566. bersetzen Sie ins Deutsche:   ?    .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 .    

                                   35

  34. Bilden Sie Stze aus folgenden Wrtenn: gro, meine, Familie, ist.
 567. Bilden Sie Fragestze ohne Fragewort: Ich sehe hier ein Buch.
 568. Konjugieren Sie im Prsens folgende Verben: sein, mssen
 569. Konjugieren Sie im Prsens: kommen
 570. Deklinieren Sie im Singular: ein Haus
 571. Bilden Sie alle Formen das Imperativs: bekommen
 572. Bilden Sie zusammengesetzte Substantive aus den Wrtern:

      der Winter, der Monat
 573. Bilden Sie die Pluralform: die Hand
 574. bersetzen Sie ins Russische: Darf ich sie fragen?
 575. bersetzen Sie ins Deutsche:    .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                    
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25.       
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26.      ?  
    6  .
27.   - .
28.    sich lassen + Infinitiv   ?
      .
29.       sein + zu + Infinitiv?
      .
30.     ?   .
31.   Partizip II    ? 
     .
32.       indem?  
    .
33.   -  man   ?
      .
34.        als ob, als
    wenn, als?   .
35.      ? 
     .
36.       ?  
    .  .
37.        
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38.           
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39.       ?  
    .
40.       ?
41.         ?
      .
42.        ? 
     .
43.        ,  
      Infinitiv I  Infinitiv II?   .
44.        
       ?   .
45.          
      ?  .
46.          ?
      .
47.          
     ?  .
48.       ? 
    .
49.          
    ?  .
50.          
      ?
51.        ?
      .
52.       ?  
    .
53.         es? 
     .
54.    : lenken
55.    : Liebhaber
56.    : Fhigkeit
57.    : Gte
58.    : frdern
59.    : darin
60.    : eher
61.    : scheinbar
62.    : Drang
63.    : ngstlich
64.    : erst
65.    : auftreten
66.    : fordern
67.    : angeben
68.    : Auflage
69.    : gelten
70.    : strmen
71.    : stoen
72.    : sich erfreuen
73.    : fassen (vt)
74.    : ausgeben
75.    : anhalten
76.    : begeben
77.    : Rezession
78.    : Betreuer
79.    : verweisen
80.    : Blech
81.    :  
82.    : 
83.    : 
84.    : 
85.    : 
86.    :  
87.    : 
88.    : 
89.    : 
90.    : 
91.    :  ()
92.    : 
93.    : 
94.    : 
95.    : 
96.    :  
97.    : 
98.    : 
99.    : 
100.    : 
101.    : 
102.    : 
103.    : 
104.    : 
105.    : 
106.    : 
107.    : 
108.     ;  
      .

    Beziehungen unterhalten
109.     ;  
      .

    die bilateralen Beziehungen
110.     ;  
      .

    Manahmen treffen
111.     ;  
      .

    fr den Umweltschutz eintreten
112.     ;  
      .

    ber den Umweltschutz verhandeln
113.     ;  
      .

    die Beziehungen ausbauen
114.     ;  
      .

    den Handel ausbauen
115.     ;  
      .

    die Zusammenarbeit vertiefen
116.     ;  
      .

    der Einsatz der Beobachter
117.     ;  
      .

    die Einladung annehmen
118.     ;  
      .

    einen Beschluss fassen
119.     ;  
      .

    die wichtigste Bauaufgabe
120.     ;  
      .

    eine Zugabe fordern
121.     ;  
      .

    die Inszenierung einmtig loben
122.     ;  
      .

    sptgotische Tradition
123.     ;  
      .

    eine Rolle einstudieren
124.     ;  
      .

    auf den ersten Blick
125.     ;  
      .

    in Kraft treten
126.     ;  
      .

    den Frieden und die Sicherheit erhalten
127.     ;  
      .

    die Bekmpfung der Armut
128.     ;  
      .

    Finanzmittel bereitstellen
129.     ;  
      .

    die Interessen vertreten
130.     ;  
      .

    an der Spitze stehen
131.     ;  
      .

    auer Dienst stellen
132.     ;  
      .

    Wiederstnde berwinden
133.     ;  
      .

    fest im Sattel sitzen
134.     ;  
      .

    die Anschuldigung erheben
135.   : zum friedlichen Fortschritt einen Beitrag
    leisten
136.   : die Untergliederung der
    Weltorganisationen
137.   : das Weltwirtschaftssystem
138.   : die Grundlagen der Partnerschaft legen
139.   : sich zu einer Unterredung zurckziehen
140.   : die Einbeziehung weiterer
    Kandidatenlnder in die Verhandlungen
141.   : alle Mglichkeiten erffnen
142.   : seit Beginn des Zusammenwirkens
143.   : die Vorbeugung einer Aggression
144.   : in Kraft treffen
145.   : freundschaftliche Beziehungen zwischen
    den Vlkern entwickeln
146.   : Auf die Androhung und Anwendung von
    Gewalt verzichten
147.   : Abrstungsfragen behandeln
148.   : die Grundstze der Zusammenarbeit
    erarbeiten
149.   : das Stimmrecht haben
150.   : Konflikte beilegen
151.   : die Rolle der Vereinten Nationen strken
152.   : in die Lage versetzt werden
153.   : gegen den Einsatz der Bundeswehr
    auftreten
154.   : in der Verfassung verankert sein
155.   : das Einkommen umverteilen
156.   : den Aktienhandel beleben
157.   : vor einem Brseneinbruch warnen
158.   : hhere Ansprche an die Bank stellen
159.   : viel Kapital anziehen
160.   : zu den wichtigsten Devisenbringern
    gehren
161.   : die Neuordnung der Banken und der
    Industrie
162.   :    
163.   :   
164.   :  
165.   :    
166.   :  
167.   :  
168.   :  - , 
169.   :    
    
170.   :     
      
171.   :  ,
        
172.   :  
173.   :      
174.   :   
175.   :   
176.   :    
    ()   
177.   :    
178.   :   
179.   :     
180.   :    
181.   :   
182.   :   
183.   :   
184.   :    
    
185.   :    
    
186.   :    
187.   :    
188.   :     
    
189.     : GUS
190.     : IWF
191.     : IAEA
192.     : IRK
193.     : IGB
194.     : Kfz
195.     : KKW
196.     : KSZE
197.     : KPD
198.     : FAZ
199.     : DGB
200.     : DEFA
201.     : DB
202.     : Bhf
203.     : AG
204.     : AGB
205.     : LDPD
206.     : Lkw
207.     : LPG
208.     : MESZ
209.     : MEGA
210.     : NATO
211.     : NDPD
212.     : NOK
213.     : NPD
214.     : Pkw
215.     : OS
216.     : SZ
217.     : DR
218.     :SPD
219.     : Der Bundesfinanzminister ist
    im Rahmen der Amerika-Reise in den USA eingetroffen.
220.     : Der Bundesfinanzminister
    versicherte, er stehe keinesfalls fr eine lockere Haushalts-, Lohn-,
    oder Geldpolitik.
221.     : Die Reise in Asien habe
    gezeigt, dass die Banken einer strengen Kontrolle bedrfen.
222.     : Der Auenminister Russlands
    ist zu einem offiziellen Besuch in der spanischen Hauptstadt
    eingetroffen.
223.     : Im Mittelpunkt der Gesprche
    stehen bilaterale Beziehungen.
224.     : Daran nahmen auch der
    russische Ministerprsident und der US- Auenminister teil.
225.     : Der ehemalige russische
    Ministerprsident Primakow hat am Donnerstag in Berlin ein vertrauliches
    Gesprch mit Bundeskanzler Schrder gefhrt.
226.     : Der Knstler ist frei, seinen
    Gedanken zu verwiklichen, wenn es nur gut gelingt.
227.     : Der Grund dafr, dass die
    Kunst uns bereichern kann, liegt in ihrer Fhigkeit, uns an die Harmonie
    zu erinnern, die sich einer systematischen Anglyse entzieht.
228.     : Man braucht nicht die Werke
    eines Malers auszustellen, um populr zu sein.
229.     : Beide Stdte sind auch mit
    ihren architektonischen Denkmlern verschiedener Jahrhunderte bedeutende
    Kulturzentren, wahre Schatzkammern der Kunst.
230.     : Von November 1837 bis Mrz
    1838 erhielt er bezahlten Unterricht vom Kunstmaler Rudolf Meyer.
231.     : Die Novellen geben keine
    Geschichtsbilder wieder, oder mittelalterliche Kulturgemlde.
232.     : Die Berliner Philarmoniker
    werden von dem Italiener Claudio Abbado, dem Nachfolger des 1989
    verstorbenen Herbert von Karajan, geleitet.
233.     : In der BRD wurden aus den
    Erfahrungen der Weimarer Verfassung, die vor 80 Jahren beschlossen
    worden war, die notwendigen Lehren gezogen.
234.     : Viele Streitfragen lassen sich
    ohne Anwendung von Gewalt lsen.
235.     : Es lsst sich heute bereits
    klar sagen, dass auch von dieser Regierung die Reformen fortgesetzt
    werden.
236.     : Die Beziehungen zwischen den
    Staaten lassen sich nicht so leicht normalisieren, es bedarf der Zeit
    und der Ausdauer.
237.     : Wir haben alle wichtigen
    Fragen gelst, jetzt sind nur noch zwei nebenschliche Fragen zu
    besprechen.
238.     : Dieses Problem ist sofort auf
    die Tagesordnung zu setzen, denn es muss schleunigst gelst werden.
239.     : Diese hervorragenden
    Leistungen sind kaum zu berbieten.
240.     : Russische Filme waren auch im
    Programm eines der traditionsreichsten und ltesten Festivals der Welt
    zu sehen.
241.     : Diese Schritte der Terroristen
    sind nicht zu ignorieren, denn sie stellen eine ernste Gefahr fr die
    ganze Stadt dar.
242.     : In der Zentrale der Liberalen
    werden sich die Strategen Gedanken darber machen mssen, wie sie ihr
    Profil schrfen knnen.
243.     : Einige fixieren die Hhe der
    Arbeitslosigkeit, als wren es Wetten beim Pferderennen.
244.     : Es steht so aus, als ob die
    Gewerkschaftszentrale mit diesem Problem nicht fertig werden knne.
245.     : Der Redner tat so, als ob
    nicht allgemein bekannt wre, dass heutzutage die Wirtschaft stagniert.
246.     :   
          .
247.     :  
           
       .
248.     :   
      .
249.     :   
           , ,
    .
250.     :   
           .
251.     :   
         :   ,
      ,    .
252.     :     
     ,      .
253.     :     
    ,        , 
     .
254.     :    
      ,     , 
      .
255.     : ,   
       .
256.     :     
         .
257.     :   
          ,  
    . .
258.     :    
       ,  
        .
259.     :  
           .
260.     :    
       .
261.     :    
       .
262.     :    
     .
263.     :  
         .
264.     :  
           .
265.     :   
        -   
     .
266.     :    
      ,  .
267.     :  
          .
268.     :    
         .
269.     :   , 
       ,    .
270.     :    
            , 
      .
271.     :     ,
           .
272.     : ,   
    ,        .



                         
                 . .    


                                    1

273.         ?
274.       sein + zu + Infinitiv?
      .
275.    : ziemlich
276.    : 
277.     ;  
      .

    den Frieden und die Sicherheit erhalten
278.   : seit Beginn des Zusammenwirkens
279.   :  
280.     : Uni
281.     : Diese Schritte der Terroristen
    sind nicht zu ignorieren, denn sie stellen eine ernste Gefahr fr die
    ganze Stadt dar.
282.     :   
          .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                    2

 1.     ?
283.          
      ?  .
284.    : aufnehmen
285.    : 
286.     ;  
      .

    fr den Umweltschutz eintreten
287.   : das Einkommen umverteilen
288.   :  
289.     : DGB
290.     : Die Frage, ob die beiden
    Seiten diesen Vertrag unterzeichnen, lsst sich heute kaum beantworten.
291.     :    
       ,  
        .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                    3

 2.       ?
292.     ,    
     ?   .
293.    : lenken
294.    : 
295.     ;  
      .

    die Anschuldigung erheben
296.   : die Grundlagen der Partnerschaft legen
297.   :    
       
298.     : LPG
299.     : Von November 1837 bis Mrz
    1838 erhielt er bezahlten Unterricht vom Kunstmaler Rudolf Meyer.
300.     :   
         .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                    4

 3.         ?
301.          
    ?  .
302.    : Drang
303.    :  
304.     ;  
      .

    Beziehungen unterhalten
305.   : Menschenrechte und Grundfreiheiten
    beachten
306.   :      
307.     : GUS
308.     : Der Bundesfinanzminister
    versicherte, er stehe keinesfalls fr eine lockere Haushalts-, Lohn-,
    oder Geldpolitik.
309.     :   
         :   ,
      ,    .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                    5

 4.   ?     ?
310.       indem?  
    .
311.    : pflegen
312.    :  
313.     ;  
      .

    an der Spitze stehen
314.   : Abrstungsfragen behandeln
315.   :   
316.     : AGB
317.     : Die Rolle der Knste besteht
    darin, dass auf reale und bestndige Objekte zu lenken.
318.     :    
      ,  .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                    6

 5.    ?    ?
319.    sich lassen + Infinitiv   ?
      .
320.    : Auflage
321.    :  
322.     ;  
      .

    den Stachel lcken
323.   : die Beseitigung der politischen,
    wirtschaftlichen und sozialen Ursachen des Krieges
324.   :   
325.     : SPD
326.     : Man braucht nicht die Werke
    eines Malers auszustellen, um populr zu sein.
327.     : ,   
       .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                    7

 6.   !
328.      ? 
     .
329.    : scheinbar
330.    : 
331.     ;  
      .

    Finanzmittel bereitstellen
332.   : das Weltwirtschaftssystem
333.   :     
334.     : MESZ
335.     : Die Vertreter verschiedener
    Richtungen und Schulen sind sich alle auch darin einig, dass fr einen
    Knstler auch noch Talent wnschenswert ist.
336.     :   
           , ,
    .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                    8

 7.    ?
337.        
       ?   .
338.    : Fassung
339.    :  
340.     ;  
      .

    die wichtigste Bauaufgabe
341.   : die UN- Friedenstruppen einsetzen
342.   :    
343.     : Lkw
344.     : Der Bundesfinanzminister ist
    im Rahmen der Amerika-Reise in den USA eingetroffen.
345.     :    
         .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                    9

 8.   !
346.         es?
      .
347.    : elend
348.    : 
349.     ;  
      .

    sptgotische Tradition
350.   : zu einem Meinungsaustausch
    zusammentreffen
351.   :   
352.     : Bhf
353.     : Die Novellen geben keine
    Geschichtsbilder wieder, oder mittelalterliche Kulturgemlde.
354.     :    
       .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   10

 9.    -  ?
355.   -  man   ?
      .
356.    : fordern
357.    : 
358.     ;  
      .

    den Handel ausbauen
359.   : hhere Ansprche an die Bank stellen
360.   :    
361.     : IWF
362.     : Die Whler interresieren sich
    immer dafr, von welchen Prinzipien sich die Kandidaten leiten lassen.
363.     :  
           .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   11

10.   - .
364.      ?   .
365.    : sich erfreuen
366.    : 
367.     ;  
      .

    in Kraft treten
368.   : Hilfe und Untersttzung zusagen
369.   :     
    
370.     :SPD
371.     : Im Mittelpunkt der Gesprche
    stehen bilaterale Beziehungen.
372.     :   
         .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   12

11.    ?      
     ?
373.         ?
      .
374.    : eher
375.    : 
376.     ;  
      .

    fest im Sattel sitzen
377.   : die Erfahrungen aus der eigenen
    Geschichte
378.   :    
379.     : AG
380.     : 1875 legte er sein Amt als
    Staatsschreiber nieder, um sich ganz der Schrifstellerei zu widmen.
381.     :   
       .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   13

12.     ?
382.        , 
       Infinitiv I  Infinitiv II?   .
383.    : ausgeben
384.    : 
385.     ;  
      .

    in raschem Wechsel
386.   : eine angemessene Antwort geben
387.   :    
388.     : DEFA
389.     : In der Zentrale der Liberalen
    werden sich die Strategen Gedanken darber machen mssen, wie sie ihr
    Profil schrfen knnen.
390.     :     ,
           .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   14

13.      ?  
    6  .
391.        ?
      .
392.    : erst
393.    : 
394.     ;  
      .

    die Bekmpfung der Armut
395.   : alle Mglichkeiten erffnen
396.   :  
397.     : Kfz
398.     : Der Auenminister Russlands
    ist zu einem offiziellen Besuch in der spanischen Hauptstadt
    eingetroffen.
399.     :     
    ,        , 
     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   15

14.       ? 
     .  .
400.        
    ?   .
401.    : fassen (vt)
402.    : 
403.     ;  
      .

    Manahmen treffen
404.   : die Grundstze der Zusammenarbeit
    erarbeiten
405.   :   
406.     : NPD
407.     : Russische Filme waren auch im
    Programm eines der traditionsreichsten und ltesten Festivals der Welt
    zu sehen.
408.     :   
        -   
     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   16

15.    ?   .
409.      nicht einmal? 
              
     ?
410.    : auftreten
411.    : 
412.     ;  
      .

    die Zusammenarbeit vertiefen
413.   : auf dem Grundsatz der souvernen
    Gleichheit aller friedliebenden Staaten beruhen
414.   :    
415.     : Pkw
416.     : Danach trafen sich die beiden
    Prsidenten zu einem zweiten Gesprch im Katharinensaal des Kreml.
417.     :   
      .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   17

16.       ?
418.   Partizip I    ? 
     .
419.    : verweisen
420.    :  
421.     ;  
      .

    Wiederstnde berwinden
422.   : die Absicht bekunden
423.   :   
424.     : Kripo
425.     : Der russische Prsident
    sicherte dem US- Prsidenten dabei zu, den Reformkurs unvermindert
    fortzusetzen.
426.     :  
         .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   18

17.      ?
427.         
       ?  .
428.    : strmen
429.    : 
430.     ;  
      .

    die Beziehungen ausbauen
431.   : die Einbeziehung weiterer
    Kandidatenlnder in die Verhandlungen
432.   :  ,
        
433.     : KKW
434.     : Die Beziehungen zwischen den
    Staaten lassen sich nicht so leicht normalisieren, es bedarf der Zeit
    und der Ausdauer.
435.     :     
    , ,        .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   19

18.      ?
436.       ?
437.    : erfassen
438.    : 
439.     ;  
      .

    unbefriedigende Phase
440.   : viel Kapital anziehen
441.   :     
      
442.     : IAEA
443.     : Beide Stdte sind auch mit
    ihren architektonischen Denkmlern verschiedener Jahrhunderte bedeutende
    Kulturzentren, wahre Schatzkammern der Kunst.
444.     :    
      ,     , 
      .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   20

19.        
     ?
445.           
         ?  .
446.    : gelten
447.    : 
448.     ;  
      .

    eine Rolle einstudieren
449.   : in der Verfassung verankert sein
450.   :    
    
451.     : KPD
452.     : Man kann ein Portrt oder ein
    Stillebern zeichnen, aber doch kein echter Knstler sein.
453.     :   
          .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   21

20.    ?
454.       ?  
    ?  .
455.    : darin
456.    : 
457.     ;  
      .

    auer Dienst stellen
458.   : alle Streitigkeiten durch die Anwendung
    von friedlichen Mitteln regeln
459.   :   
460.     : BRD
461.     : Viele Streitfragen lassen sich
    ohne Anwendung von Gewalt lsen.
462.     :   , 
       ,    .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   22

21.    - .
463.       ?  
    .
464.    : Rezession
465.    : 
466.     ;  
      .

    ber den Umweltschutz verhandeln
467.   : in Kraft treffen
468.   :   
469.     : SZ
470.     : Der Grund dafr, dass die
    Kunst uns bereichern kann, liegt in ihrer Fhigkeit, uns an die Harmonie
    zu erinnern, die sich einer systematischen Anglyse entzieht.
471.     :     
         .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   23

22.       ?
472.       ? 
     .
473.    : Blech
474.    : 
475.     ;  
      .

    die bilateralen Beziehungen
476.   : freundschaftliche Beziehungen zwischen
    den Vlkern entwickeln
477.   :     
478.     : FAZ
479.     : Der ehemalige russische
    Ministerprsident Primakow hat am Donnerstag in Berlin ein vertrauliches
    Gesprch mit Bundeskanzler Schrder gefhrt.
480.     :   
           .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   24

23.    .
481.          ?
      .
482.    : doch
483.    : 
484.     ;  
      .

    den Vertrag unterzeichnen
485.   : Beschlsse fassen
486.   :  
487.     : Rad
488.     : Die Rolle und die Aufgaben der
    NATO werden neu gewichtet und ihre politischen und militrischen
    Strukturen an die vernderten Rahmenbedingungen angepasst.
489.     :    
     .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   25

24.      ?    
     ?
490.       
         ?  .
491.    : auffhren
492.    : 
493.     ;  
      .

    der Einsatz der Beobachter
494.   : den Aktienhandel beleben
495.   :    
    
496.     : Abi
497.     : Das alles lsst sich nicht so
    nebenbei lsen, dazu gehren Zeit, Interesse und vor allem Liebe zur
    Sache.
498.     :  1791   
            
       .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   26

25.     ?
499.           
       ?  .
500.    : begeben
501.    : 
502.     ;  
      .

    die Interessen vertreten
503.   : In Angelegenheiten der anderen Staaten
    eingreifen
504.   :    
505.     : Labor
506.     : Es lsst sich heute bereits
    klar sagen, dass auch von dieser Regierung die Reformen fortgesetzt
    werden.
507.     :     
     ,      .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   27

26.     ?
508.        ?
      .
509.    : Gte
510.    : 
511.     ;  
      .

    einen festen Platz haben
512.   : Auf die Androhung und Anwendung von
    Gewalt verzichten
513.   :    
514.     : Funk
515.     : Wir haben alle wichtigen
    Fragen gelst, jetzt sind nur noch zwei nebenschliche Fragen zu
    besprechen.
516.     : ,   
    ,        .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   28

27.      ?
517.      ?   .
518.    : frdern
519.    : 
520.     ;  
      .

    die Einladung annehmen
521.   : die Untergliederung der
    Weltorganisationen
522.   :      
523.     : OS
524.     : In der BRD wurden aus den
    Erfahrungen der Weimarer Verfassung, die vor 80 Jahren beschlossen
    worden war, die notwendigen Lehren gezogen.
525.     :  
          .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   29

28.        ?
526.       
    ?   .  .
527.    : Liebhaber
528.    : 
529.     ;  
      .

    eine Ansprache halten
530.   : die Vorbeugung einer Aggression
531.   :   
532.     : Agfa
533.     : Der Knstler ist frei, seinen
    Gedanken zu verwiklichen, wenn es nur gut gelingt.
534.     :    
      .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   30

29.    ?   ?  
    .
535.          
      ?
536.    : vortragen
537.    : 
538.     ;  
      .

    in den Vordergrund rcken
539.   : in die Lage versetzt werden
540.   :  
541.     : IRK
542.     : Diese hervorragenden
    Leistungen sind kaum zu berbieten.
543.     :  
          .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   31

30.      ?
544.        als ob,
    als wenn, als?   .
545.    : ngstlich
546.    :  ()
547.     ;  
      .

    die Verhandlungen fortsetzen
548.   : sich zu einer Unterredung zurckziehen
549.   :    
550.     : MEGA
551.     : Die Reise in Asien habe
    gezeigt, dass die Banken einer strengen Kontrolle bedrfen.
552.     :  
           .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   32

31.        ()  
     ?
553.          
     ?  .
554.    : angeben
555.    : 
556.     ;  
      .

    auf eine Einlandung verzichten
557.   : das Stimmrecht haben
558.   :    
    
559.     : D-Zug
560.     : Der Redner tat so, als ob
    nicht allgemein bekannt wre, dass heutzutage die Wirtschaft stagniert.
561.     :    
       .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   33

32.       ?
562.   Partizip II    ?
      .
563.    : Fhigkeit
564.    : 
565.     ;  
      .

    seinen Ausdruck finden
566.   : gegen den Einsatz der Bundeswehr
    auftreten
567.   :    
568.     : KSZE
569.     : Erst in den 70er Jahren wurde
    Keller ber die Grenzen der Schweiz hinaus bekannt.
570.     :   
       ,    
         .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   34

33.     ?
571.       ?  
    .  .
572.    : bestehen
573.    : 
574.     ;  
      .

    eine Zugabe fordern
575.   : zum friedlichen Fortschritt einen Beitrag
    leisten
576.   :  - , 
577.     : NATO
578.     : Der Blick auf den groartigen
    Isaakpflatz erffnet sich vom Fenster der stdtischen Administration.
579.     :  
           
       .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------



                         
                 . .    


                                   35

34.      ?
580.       ? 
    .
581.    : wirken
582.    : 
583.     ;  
      .

    seinen Niederschlag finden
584.   : Konflikte beilegen
585.   :    
    
586.     : NOK
587.     : Das Antlitz St. Petersburgs
    prgen Granit, hoheitsvolle Gewsser und ein blasser nrdlicher Himmel.
588.     :   
         .



                                                               . 
                          --------------------------------------------------




" 2001 "